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Posts Tagged ‘Hörstück’

Jacob Böhme gilt als der bedeutendste deutsche Mystiker. Schelling nannte ihn „eine Wundererscheinung in der Geschichte der Menschheit“ und Hegel gab dem Schuhmachermeister aus Görlitz den Ehrentitel „erster deutscher Philosoph“. In dem Stück „Vom übersinnlichen Leben“ beschreibt Jacob Böhme in einem Zwiegespräch zwischen Meister und Schüler den Weg der Seele zurück in ihre ewige geistige Heimat.

Mit Max Hopp und Ronald Steckel

Realisation und Regie: Ronald Steckel. Eine Produktion von Nootheater & Organisation zur Umwandlung des Kinos im Auftrag des rbb 2020 – Ursendung – rbb-online.de

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In der Mitte der Republik: Eine tausend Quadratkilometer große, grüne Fläche. Schafe hüten die Ränder. Eine kultivierte Wildnis, ein Stück Forstwirtschaft, ein Naherholungsgebiet für Vögel aller Art. Manche suchen hier den Rückzug aus der Stadt, andere leben hier schon immer. Das Mikrofon macht sich auf Wanderung durchs Unterholz.

In ihrem Hörstück begegnet das Autor*innenduo Personen, die von der Selbstverständlichkeit queerer Landschaften abseits der Städte berichten. Sie führen die Zuhörenden durch die Peripherien, mit denen sie leben. Für die Dauer des Hörstücks wird der Thüringer Wald zur Heterotopie. Dokumentarisches und Fiktives jagen einander durchs Gebüsch. Der Forst klingt wie immer, er klingt wie noch nie. DLF Kultur

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Wie ertragen wir das Elend der Anderen? Warum schauen wir es an? Und wie human sind unsere humanitären Missionen wirklich? In einem Doppelmonolog leuchtet „Mitleid“ die Ambivalenzen der europäischen Betroffenheitskultur aus.

Ursina Lardi, Schauspielerin und ehemalige NGO-Mitarbeiterin, erzählt vom Leben in den Krisenregionen dieser Welt, vom eigenen Befinden im Angesicht der großen Katastrophen. Prolog und Epilog zu dieser Selbstbefragung und Selbstbespiegelung liefert die in Burundi geborene Schauspielerin Consolate Sipérius, die mit vier Jahren als Überlebende des Völkermords von belgischen Eltern adoptiert wurde.

 

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Deutschlandfunk Kultur – Von Soundwalk Collective nach Texten von Antonin Artaud

Auf der Suche nach einem neuen Menschenbild reist Antonin Artaud 1936 nach Mexiko. Gleichzeitig versucht er, seine Opiumsucht zu überwinden. Er besucht die indigenen Tarahumara in der nordmexikanischen Kupferschlucht. Sie feiern schamanistische Zeremonien mithilfe der halluzinogenen Pflanze Peyote. Artaud darf an ihrem Ritus teilnehmen. Das Soundwalk Collective lässt Zeugen dieser Begegnung erklingen – ferne Gesänge, eine Höhle, Trommeln. Patti Smith leiht dem Echo von Artauds Worten ihre Stimme.

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Der berühmte Schriftsteller Joseph Conrad, mittlerweile alt und brummig, begegnet auf einer Atlantiküberfahrt einem jungen US-Amerikaner. Zutiefst überzeugt von den Segnungen des American Way of Life versucht dieser, Conrads pessimistische Weltsicht zu widerlegen. Ein Hörstück. Von Holger Teschke

Der Literat fristet sein Dasein, indem er immer wieder die Erinnerung beschwört und das
Gespräch mit den Schatten sucht.
Joseph Conrad, Über mich selbst

Hörstück: „Die Schattenlinie“ Joseph Conrads letzte Reise / Auf Wunsch wieder Online

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Klangkunstvom 28.06.2019, 00:05 Uhr im Deutschlandfunk

Sie ist die heimliche Heldin der elektronischen Musik: Eliane Radigue erlernte in den 1950er-Jahren bei Pierre Schaeffer und Pierre Henry die musique concrète, begann aber ab 1968 ihre eigenen Klangvorstellungen umzusetzen: Mit lange anhaltenden, zart variierenden Tönen erzeugt sie schwebende, oft spirituelle Stimmungen. Über 30 Jahre lang arbeitete sie ausschließlich mit dem Arp-Synthesizer. Dann erst begann sie für akustische Instrumente zu schreiben – meist in intensiver Auseinandersetzung mit den aufführenden Musikern.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/hoerstueck-ueber-die-komponistin-eliane-radigue-le-grand.3685.de.html?dram:article_id=443598

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Der Filmemacher Werner Penzel verbrachte mehrere längere Aufenthalte im japanischen Zen Kloster Antai-ji und ließ seine Erfahrungen und Beschäftigung mit dem Zen Meister Kodo Sawaki in ein Hörstück und in ein Filmprojekt münden.

Er nähert sich diesem Ort gemeinsam mit den Musikern Fred Frith und Ikue
Mori in freien Improvisationen, die – wie bei der Sitzmeditation Zazen – nur gelingen, wenn man beim Spielen stets aufmerksam bleibt und sich dem Risiko des Moments überlässt. Neben den teils lakonischen Texten des Zen Meisters Kodo Sawaki sind es vor allem die Tonaufnahmen aus Antai-ji, die ein Wechselspiel zwischen den verdichteten Geräuschfeldern Ikue Moris und dem behutsam aushorchenden Gitarrenspiel Fred Friths in Gang setzen.- radio.friendsofalan

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