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Posts Tagged ‘hördat.de’

Jamaika 1962: Der Schriftsteller Ian Fleming überredet seinen Freund und Kollegen Noel Coward, als Spion für den Britischen Geheimdienst zu arbeiten. Es gilt, die Ermordung Fidel Castros durch die Amerikaner zu verhindern. Coward willigt schließlich ein – und muss daraufhin einen mit Codewörtern gespickten Vortrag halten. Kurz darauf wird ein Geheimdienstler ermordet, und zwei verdächtige Männer interessieren sich sehr für den Vortrag. –  WDR 3.

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SWR 2 – Donnerstag, 28. November 2019 – 22:03 Uhr, Teil 1/3 (Hördat)

Um das Jahr 1900. Irgendwo in der Provinz der österreichisch-ungarischen k. u. k. Monarchie. Im »Konvikt zu W.«, einem Militärinternat zur Aufzucht künftiger Eliten, gerät der Zögling Törleß in einen Zustand der Verwirrung, die seinen künstlerischen wie analytisch-intellektuellen Charakter zum Erwachen bringt. Der Mitzögling Basini, obgleich aus vermögendem Hause, bestiehlt seine Mitschüler, um seine Schulden durch Prasserei und Hurenbesuche zu begleichen. Er wird von Törleß‘ Freunden Reiting und Beineberg entlarvt…

Musils Romandebut, 1906 erschienen, erzählt vordergründig eine jugendliche Entwicklungsgeschichte im Kontext autoritär-militärischer Erziehung in der Donau- Monarchie, die angesichts des sozialen Wandels und der modernen Wissenschaften längst ihre Legitimation verloren hat. Im Kern jedoch geht es um die moralfreie und funktionale Darstellung der Mechanismen von sexuellen Grenzerfahrungen…

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Deutschlandfunk – Freitag, 25. Oktober 2019 um 20:10 Uhr

Unbekannte Bekannte sind die Menschen, die sich regelmäßig begegnen, ohne sich anzusprechen. Ob auf dem Arbeitsweg, in der Kantine oder beim Gassigehen. Man kennt sich, nickt sich allenfalls zu – das ist alles. Jahrelang kann das so gehen. Bis man sich eines Tages aus den Augen verliert. Warum? Unbekannte Bekannte wissen so etwas nicht voneinander. Sie können die Gründe nur vermuten. August Strindberg nannte solche Menschen seinen unpersönlichen Bekanntenkreis. Er erlaubt einem, sich alle möglichen Vorstellungen von ihnen zu machen. Wer sich diesen Zauber des Vagen und Imaginierten bewahren und kein Risiko eingehen will, sollte jeden Annäherungsversuch vermeiden.

 

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Ö1 – Dienstag, 9. Juli 2019 16:05 Uhr  – https://oe1.orf.at/player/

Am 29. Jänner 1845 erschien Edgar Allan Poes ‚Der Rabe‘ erstmals im New Yorker ‚Evening Mirror‘ – und machte seinen Verfasser über Nacht bekannt und zum Mittelpunkt der literarischen Salons und Soireen. Das Langgedicht über einen Erzähler, der sich in fiebrigen Träumen nach seiner verstorbenen Geliebten verzehrt, vereinigte alle Motive, die für Poes Schaffen typisch sind: den Tod einer schönen Frau; den einsam trauernden Liebenden, die ‚Sucht nach Selbstpeinigung‘ – und die qualvolle Ungewissheit, ob es ein Leben nach dem Tod gibt.
Angeblich zehn Jahre hatte der Meister des Düsteren an dieser bewusst klangvollen Komposition gearbeitet – und noch heute beschäftigt sie die Fantasie der Nachgeborenen. Ein erzählendes Gedicht, das dem vielleicht bedeutendsten Vogel unserer Geschichte ein Denkmal setzt.

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DLF Kultur – Sonntag, 11. Nov 2018 18:30, (angekündigte Länge: 90:00)

HR 1967, 79 Min. (Mono) – Bearbeitung Theater

Funkfassung eines Schauspiels, das die Sympathie des jungen Babel für die russische Oktoberrevolution spiegelt in der Lichtgestalt der Titelfigur. Aber Maria tritt nicht auf. Sie ist an der Front des Bürgerkriegs. Dargestellt wird der Zerfall ihrer Familie, das Versinken der russischen Intelligenz in einem Sumpf aus korrupter Lebensgier, im Widerstreit von primitiven Interessen und einem hilflosen moralischen Anspruch.- hördat und dlf kultur

 

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Heute ab 20.05 Uhr im Deutschlandfunk

In „Schuld und Sühne“ erzählt Dostojewski die Geschichte des Studenten Rodion Raskolnikoff, der eine Pfandleiherin ermordet hat und sich, ohne des Verbrechens überfuhrt zu sein, zu seiner Tat bekennt. „Aber der Raskolnikoff dieses Hörspiels ist nicht der Raskolnikoff des Romans“, bemerkt Leopold Ahlsen zu seiner neuen Bearbeitung. „Vor allem sind seine Motive nicht nur die des Buches. Hier wird dem Hörer eher ein ‚Ausschnitt aus Dostojewski‘, als speziell eine Dramatisierung von „Schuld und Sühne“ vorgestellt. Ein solches synoptisches Verfahren kann hier angewendet werden, weil das Gesamtwerk dieses Dichters eine Einheit bildet wie sonst das keines anderen Autors der Weltliteratur.“ hier und im dlf kultur

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Krimi am Samstag | Heute, 17.05 – 18.00 Uhr | WDR 5

Am 30. Juni 1934 begann in Deutschland eine Mordserie, die unter dem irreführenden Namen „Röhm-Putsch“ in die Geschichte eingegangen ist. Tatsächlich wurden neben dem SA-Stabschef Röhm noch andere, am internen Machtkampf der Nazis völlig unbeteiligte Menschen umgebracht, wie beispielsweise Kurt von Schleicher, ein Vorgänger Hitlers im Amt des Reichskanzlers. Während es den Nazis andernorts gelang, die Mordserie als Niederschlagung eines Putschversuches zu vertuschen und polizeiliche Nachforschungen zu unterdrücken, unterlief im Fall Kurt von Schleichers eine Panne…

https://www1.wdr.de/radio/wdr3/programm/sendungen/wdr3-hoerspiel/mord-in-neubabelsberg-download-100.html

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