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Posts Tagged ‘Hermann Schmitz’

(Besser zu hören als in einer früheren Aufnahme). – Vorlesung Naturphilosophie von Jochen Kirchhoff. Teil der Vorlesungsreihe „Das lebende Buch der Natur, Teil III: In-der-Welt-Sein, Im-Leib-Sein. Zur Philosophie und Phänomenologie des Leibes“ Humboldt-Universität zu Berlin Sozialökologie als Studium Generale Sommersemester 2000

Sie finden die Vorlesungen in geordneter Reihenfolge in dieser Playlist: https://www.youtube.com/playlist?list… Sie können diesen Kanal abonnieren für alle Vorlesungsreihen im Überblick: http://youtube.com/subscription_cente…

Zur Leibphilosophie von Hermann Schmitz: https://www.youtube.com/watch?v=hPIqZ… „Der Leib, der Raum und die Gefühle – Hermann Schmitz“

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Er ist der große Solitär unter Deutschlands Philosophen. Lange kaum beachtet, begründete Hermann Schmitz die „Neue Phänomenologie“, die heute immer mehr Forscher inspiriert. Ein Gespräch über blinde Flecken, die Macht des Leibes und unbändigen Willen. – Das Gespräch führten Inna Barinberg und Simone Miller.

„Kommen Sie rein, meine lieben Freunde.“ Wache Augen blitzen aus dem freundlichen Gesicht eines inzwischen gebrechlichen Mannes und weisen den Weg ins Wohnzimmer. Zwischen unzähligen Büchern, Caspar David Friedrichs Gemälden „Mittag“ und „Nachmittag“, einem Plattenspieler und dem schweren Mobiliar der 1960er-Jahre blättert sich das Leben eines genügsamen, aber unbeirrbaren Einzelgängers auf. Seit über 50 Jahren lebt Hermann Schmitz hier im einzigen efeuüberwachsenen Haus einer gutbürgerlichen Wohnstraße in Kiel. Den Blick von seinem Schreibtisch in den Himmel gerichtet, mit seinen Gedanken all dem auf der Spur, was sich durch das reine Denken gerade nicht kontrollieren lässt: Gefühle, Regungen, Leiber, Atmosphären…

http://philomag.de/gefuehle-sind-keine-privatsache/

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Neue Phänomenologie

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Phänomenologie – dieses Wort bezeichnet eine philosophische Richtung, deren Ideen weit ausstrahlen in zahlreiche andere Wissenschaften von der Medizin und Physik über die Sozialwissenschaft bis zur Psychologie.

„Zu den Sachen selbst!“ Mit dieser einfachen Formel hatte Edmund Husserl eine träge gewordene Forschungstradition neu in Schwung gebracht und zahlreiche junge Talente angezogen. Die Phänomenologie entstand als Opposition gegen die akademische Philosophie, die es in verschiedener Weise lediglich zu Neuauflagen der Konzeptionen der Klassiker brachte, wenn sie sich nicht nur in Gedankenverwaltung erging. Doch es ist eine der Ironien der Geschichte, daß in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts ausgerechnet Husserl selbst zum Gegenstand einer akademischen Scholastik wurde, gegen deren Sterilität er sich einst wandte und deren Ausmaß mittlerweile schon bizarre Formen angenommen hat.

Die Gesellschaft für Neue Phänomenologie (GNP) ist der Auffassung, daß es an der Zeit ist, den ursprünglichen phänomenologischen Impuls zu beleben, sich aufs Neue zu den »Sachen selbst« aufzumachen und zu den Phänomenen vorzudringen.

http://www.gnp-online.de/ – http://www.neophaen.net/

diespringerin hierzu:“Alles, was einmal neu war, wird alt und läuft damit Gefahr genau das zu werden, was „es“ ursprünglich eigentlich ablehnte. So wie junge Menschen keine Vorstellung davon haben können, wie es einmal ist, so alt wie die Alten zu werden und ebenso wie diese Gefahr laufen, zu erstarren, weil sie Angst vor dem Tod haben. Die Alten, meine ich. Die, die erstarren und sich an Wahrheiten klammern, die es niemals statisch geben kann. Aber wir kommen alle an die Reihe, egal wie beweglich oder starr wir auch sein mögen, und bis dahin ist es sehr hilfreich und auch tröstlich, einfach tief zu atmen und sich zu bewegen, sowohl körperlich als auch geistig/seelisch … “

 

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