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Posts Tagged ‘Herman Melville’

Heute vor fünfundsechzig Jahren war in Deutschland der Kinostart des Filmes Moby-Dick. Der mit Gregory Peck, über den Leslie A. Fiedler gesagt hat, er hätte besser den Wal gespielt. Den Film kann ich Ihnen heute nicht bieten, aber ich habe ✺hier die letzten acht Minuten, mit dem Tod von Captain Ahab und dem Untergang der Pequod. Diesen Post heute gibt es nur, weil ich darauf aufmerksam machen möchte, dass es morgen einen ganz langen Melville Post geben wird. Denn am 18. Oktober 1851 ist Melvilles Roman Moby-Dick in London erschienen, das muss gewürdigt werden. Wenn Sie bis dahin noch einmal in den Roman schauen wollen, bitte: hier ist er. loomings-jay.blogspot
Ich war einen Tag Blogger, da gab es hier den ersten Post zu Herman Melville. Es war ein kurzer Post, ich wusste noch nicht, wieviel man als Blogger pro Tag schreiben durfte, ich stelle ihn mal heute noch einmal hier hin: Der kleine Pip ist der einzige, für den das erkaltete Herz von Kapitän Ahab noch letzte menschliche Gefühle zeigt. Die Mannschaft der Pequod hält Pip für wahnsinnig. Es wäre besser, wenn sie Ahab für wahnsinnig halten würden. Der kleine Pip ist wahnsinnig, seit er über Bord gefallen ist und man ihn allein im Pazifik treiben ließ. Der kleine Pip hat in der Tiefe des Ozeans die Füße Gottes gesehen, wie sie den Webstuhl der Welt treten. Und er hat davon erzählt, deshalb hält man ihn für verrückt: https://loomings-jay.blogspot.com/

Chapter I

Loomings

page 1

Call me Ishmael. Some years ago—never mind how long precisely—having little or no money in my purse, and nothing particular to interest me on shore, I thought I would sail about a little and see the watery part of the world…, http://www.powermobydick.com/Moby001.html

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Read by Tilda Swinton. Introduced by Peter Donaldson, Recorded by Joe and Alan Harfield, Unity Recording Studio, Auldearn,

Chapter 1: Loomings

mein Melville – https://loomings-jay.blogspot.com/2020/09/mein-melville.html

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Er hat als einziger überlebt: Ismael. Nachname unbekannt. Er ist der Erzähler in Herman Melvilles Roman „Moby Dick; oder: Der Wal“. Zum ersten Mal publiziert 1851 in London und New York. 2001 erschien die deutsche Neuübersetzung von Matthias Jendis. Auf ihr basiert Klaus Buhlerts zehnteilige Hörspielversion. Mit Rufus Beck als Ismael, Felix von Manteuffel als Melville, Manfred Zapatka als Kapitän Ahab und Ulrich Matthes als Steuermann Starbuck.

Der Mehrteiler  „Moby Dick oder Der Wal“ ist nur diese Woche als kostenfreier Podcast hier erhältlich oder überall dort, wo es Podcasts gibt…

https://www.br.de/mediathek/podcast/moby-dick-das-hoerspiel/810

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Seemann und Deserteur, Romancier und Zollinspektor – eine Spurensuche

Dies ist die Geschichte eines Mannes, der aus verzweifelter Beschränkung floh, auf einer Planke in polynesische Traumreiche gespült wurde, in die „Zivilisation“ zurücksegelte und dann, nachdem sein Genie (wie zu erwarten war) keinen Lohn fand, das Universum in einem kleinen Zimmer durchmessen mußte. Sein Biograph nannte ihn „einen unglückseligen Mann, der mittellos und dürftig gebildet zur Reife kam“. Unglückselig endete er gleichermaßen.

Wer hätte vorhersehen können, welche Größe vor Herman Melville lag? 1841 schlich sich der eifrige junge Mann davon, ohne seine Zimmerwirtin zu bezahlen, und heuerte auf dem New-Bedford-Walfangschiff „Acushnet“ an, das in die Südsee fahren sollte.

https://www.lettre.de/beitrag/vollmann-william-t_melvilles-lebensreise

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Feature von Andreas Hagelüken: Alle kennen Moby Dick. Viele haben es im Bücherregal. Aber wer hat die 135 Kapitel des 1851 erschienenen Buches wirklich gelesen? In den wenigsten von ihnen wird die Jagd nach dem Weißen Wal erzählt.

Seit 2006 hat sich eine Gruppe akademischer Lehrkräfte im deutschsprachigen Raum dem Roman verschrieben. Sie haben sich vorgenommen, jedes einzelne Kapitel mit dem Rüstzeug der Germanistik, Philosophie, Mediengeschichte und Wissenschaftstheorie zu durchleuchten. Und das mit einem weit offenen Visier – sie nennen ihre Methode historisch-spekulativer Kommentar.- DLF Kultur

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Als sich Lombardo ans Werk machte, wusste er nicht, was es werden würde. Er mauerte sich nicht in Pläne ein, er schrieb drauflos; und dadurch drang er immer tiefer in sein Inneres. Wie ein beherzter Reisender, der sich durch trügerische Wälder schlägt, wurde er schließlich für seine Mühen belohnt.

Herman Melville: Mardi und eine Reise dorthin

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Bayern 2 –  Hörspiel Pool 

Kapitän Ahab auf der Jagd nach dem weißen Wal – ein tragisches Urbild, ein Epos von übermenschlichen Ausmaßen. Der Held aber ist kein strahlender Ritter oder König, sondern ein armer, alter, skrupelloser Walfänger. Mit seinem Roman ‚Moby-Dick‘ – erschienen 1851 – wagte es Herman Melville, Amerika zum Stoff eines großen Epos zu machen.

Als ich vor einigen Jahren – wie lange es genau her ist, tut wenig zur Sache – so gut wie nichts in der Tasche hatte und von einem weiteren Aufenthalt auf dem Lande nichts mehr wissen wollte, kam ich auf den Gedanken, ein wenig zur See zu fahren, um die Welt des Meeres kennenzulernen. Man verliert auf diese Weise seinen verrückten Spleen, und dann ist es auch gut für die Blutzirkulation…,.. gutenberg.spiegel.de

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Deutschlandfunk – https://www.deutschlandfunk.de/03-06-2017-lange-nacht-oh-bartleby-oh-menschheit-lange.media.7ecfa5125a99c94e2b92f5b2d98ffa3a.pdf

Herman Melvilles Figuren von „Bartleby“ über „Benito Cereno“ zu „Billy Budd“ haben heute ihren festen Platz in der Weltliteratur. Kaum bekannt ist dagegen, dass ihr Autor, als er 1891 starb, vergessen war. Seine Zeitgenossen hielten schon sein bekanntestes Werk „Moby Dick oder Der Wal“ (1851) für schlicht unlesbar. Die Laufbahn Melvilles, der als junger Matrose auf Kriegs -und Walfangschiffen diente und Abenteuerromane über das Leben auf See schrieb, war nach dem Misserfolg von „Moby Dick“ beendet, bevor sie richtig beginnen konnte. Für den Rest seines Lebens arbeitete er als Zollinspektor im Hafen von New York. Aus leidgeprüften Erfahrungen schöpfte er die Motive und Stoffe für seine vieldeutigen Romane und rätselhaften Erzählungen. Eine Lange Nacht auf den Spuren dieses ungewöhnlichen Lebens – durch die Südsee, durch Europa und den Orient.

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Ich bin, ich muß es gestehn, nicht mehr der Jüngste. Die Art meiner Berufsgeschäfte hat mich seit nunmehr dreißig Jahren in ungewöhnlich enge Berührung mit einer in mancher Hinsicht merkwürdigen, man kann wohl sagen sonderbaren Sorte von Menschen gebracht, über die meines Wissens noch nie etwas geschrieben worden ist – ich meine die Anwaltsschreiber, die Kopisten in den Kanzleien der Advokaten. Ich habe ihrer eine ganze Menge gekannt, beruflich sowohl wie privat, und könnte, wenn ich wollte, allerlei Historien zum besten geben, zur Erheiterung wackerer Männer, zur tränenseligen Rührung empfindsamer Seelen. Doch will ich aller anderen Kanzleischreiber Lebensgeschichte beiseitelassen und nur einiges aus Bartlebys Leben erzählen, …

http://signaturen-magazin.de/herman-melville–bartleby.html

 

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