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Die Ödnis der schonischen Ebene – Gerd Friedrich Marenke über Henning Mankell

WALLANDER, KURT. KOMMISSAR

Ich verlange ja gar nicht, dass Mankell „schön“ schreibt. Nicht bei einer so garstigen Materie wie Serienmord in der südschwedischen Provinz. Auch bestehe ich nicht darauf, ständig Bilder aufgetischt zu kriegen, wo keine hingehören. Geschweige denn solche: Die Ermittlung hatte Schiffbruch erlitten. Alles, was übrigblieb, war das Wrack.

Was aber gefällt den Leuten daran, Banalitäten aufgezählt zu bekommen? Warum sollte ich wissen wollen, dass Wallander im Zuge einer Autofahrt anhält, weil er dringend urinieren muss und dieses Bedürfnis gegen einen Baum seiner Wahl exekutiert. Wird er nächstens am Schreibtisch onanieren und alles schreit vor Lust? Wird er nicht, sondern beim Hamburgerfressen Durchfall kriegen und feststellen, dass er den Schlüpfer mal wieder wechseln könnte. Echt. Überhaupt sind die persönlichen Angelegenheiten des Herrn Kommissars geradezu stilbildend für die Ödnis in der Sprache Mankells. Gut, Wallander schafft es tagelang nicht, sein Auto in die Werkstatt zu bringen.

© Gerd Friedrich Marenke, 2001 – http://www.kaliber38.de/auslese/mankell.htm

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Henning Mankell

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