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Posts Tagged ‘Harald Strauß’

Die fünfzigste Sendung von agoRadio, die wir hier ausstrahlen, sollte besonderer Aufmerksamkeit eigentlich nicht wert sein. Jubiläen umweht stets ein trüber Muff. Und doch, wir geben zu, dass auch wir uns der magischen Zahl „50“ nicht ganz entziehen konnten und deshalb verabredeten, die folgenden zwei Stunden anders zu nutzen als in den vergangenen Sendungen. Wir erlauben uns, was wir unter uns ein „Freispiel“ nannten: Jene, die in den vergangenen Jahren mit einer gewissen Regelmäßigkeit zu diesem Programm beigetragen haben, sollten ein Thema ihrer Wahl behandeln können. Vielleicht fehlt es dieser Sendung deshalb an Kohärenz und Geschlossenheit, an möglichen Sperrigkeiten eher nicht.

Einzelne Beiträge:

Harald Strauß: 50 Zumutungen und Mitteilungen

Nicola Torke: Die Zeichung hat das Wort. Über Andrea Tippel

Mareike Teigeler: Das kulturpolitische Dilemma

Hans-Joachim Lenger: Öffentlichkeit, Faschismus

Benjamin Sprick: Der universelle Verzerrer

David Wallraf: Eine Fahne wird gehisst

 Manuskripte zum Download:

50 Zumutungen

Die Zeichnung hat das Wort

Das kulturpolitische Dilemma

Öffentlichkeit, Faschismus

Der universelle Verzerrer

 An dieser Sendung haben mitgewirkt: Hans-Joachim Lenger, Benjamin Sprick, Harald Strauß, Mareike Teigeler, Nicola Torke und David Wallraf

http://agoradio.de/-sendungen/2018-4/2018-4-13.html

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Die Situation ist paradox. Kaum jemand, der heutzutage nicht gegen den Kapitalismus wäre. Doch zugleich weiß kaum noch einer, was das überhaupt ist. Dass irgendetwas grundsätzlich nicht stimmt, sagt den meisten zwar ihr Gefühl. Doch wie reflexhaft nicken sie dann, sobald ihnen eine sogenannte Lohnzurückhaltung abverlangt wird, um das „Wachstum“ nicht zu gefährden. Und verdruckst applaudieren sie, wenn eine Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden soll, die hierzulande doch grenzenlos genug ist, um das Ausland in Grund und Boden zu konkurrieren und Deutschland immer neu als „Exportweltmeister“ bewundern zu können. Allenthalben feiert der ökonomische Analphabetismus Urständ, und dies dürfte kalkuliert sein. Denn wer nicht weiß, was mit ihm getrieben wird, hat kaum Möglichkeit zur Gegenwehr. Deshalb buchstabieren wir in sechs Stichworten die „blinden Flecken der Ökonomie“ – von „A“ wie „Arbeit“ bis zu „W“ wie Wachstum. Den Reigen jedoch eröffnet eine bemerkenswerte Betrachtung, die der deutsche Ökonom Hans-Werner Sinn vor einigen Monaten in der ZEIT veröffentlicht hatte, um Karl Marx dafür zu loben, ein bedeutender „Makroökonom“ gewesen zu sein. Wie sehr die Zeichen auf Sturm stehen, lässt sich eben auch an kleinen Interventionen wie dieser erkennen. Zur Sendung… – 

Beiträge:

Hans-Joachim Lenger: Gefährlicher Unsinn

Harald Strauß: Die blinden Flecken der Ökonomie

Manuskripte zum Download:

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Die Zumutung der fremden Stimme, oder: Vom sinnlosen Reden mit Rechten

Klicke, um auf fremde%20stimmen.pdf zuzugreifen

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Sprecherin: »Nachhaltig ist eine Entwicklung, die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen.«

Sprecher: Nachhaltigkeit ist seit Langem in den fragwürdigen Stand eines Modewortes erhoben bzw. erniedrigt worden. Die Reaktion vieler Zeitgenossen auf das Thema ist nicht selten ein scheinbar informiertes Abwinken. Diese Reaktion ist emotional fundiert und gibt einen ersten Hinweis darauf, warum es mit dem großen Projekt der Nachhaltigen Entwicklung einfach nicht vorangehen will. Die Mehrheit ahnt, dass die modernen Gesellschaften so zwar nicht weitermachen können, zugleich glaubt sie anscheinend aber nicht daran, dass wir diesen destruktiven Entwicklungspfad verlassen könnten…

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