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Posts Tagged ‘Hans-Jürgen Heinrichs’

Dass sich ein ausgeprägtes Gefühl für Rhythmus, Tonfolge und Komposition nicht nur in Lyrik, sondern auch in Prosa ausdrücken kann, zeigen auf meisterhafte Weise die Aufzeichnungen „Sonnenflecken, Schattenflecken“ von Philippe Jaccottet. Sie suchen einerseits das Schlichte, Gegenständliche und Alltägliche – verehren aber andererseits die Höhe. – Von Hans-Jürgen Heinrichs

Das Alltägliche des Lebens und das Licht, der Wind, die Wolken, die Tiere und die Blumen, die Flüsse, die Wälder, die Felsen und die Berge umspielt Jaccottet in allen seinen Werken mit seinen Worten, formt sie zu einem Bild, einer Chiffre, einem Symbol – und möchte sie doch auch in ihrer Gegenständlichkeit belassen.

„Gesang des Pirols von seltsamer Ruhe, wie ein Gesang der Loslösung; während ich Unkraut rupfe … Ein Auflodern wie vor der Nacht die Sonne: Bevor der Schnee kommt, lodert die Erde, zeigt ihren Reichtum. Auch die Herbstblumen: ihre Pracht und der Tod…“ – DLF

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