Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Hans Fallada’

Er schrieb große Romane über kleine Leute: über Arbeitslose und Gefangene, über Landarbeiter und Prostituierte, über Spieler und Trinker: Hans Fallada, einer der besten Erzähler des 20. Jahrhunderts. Die Jugend des 1893 Geborenen war geprägt von Krankheit, Drogensucht und Gefängnis. 1932 wurde er mit dem Roman „Kleiner Mann, was nun?“ weltberühmt. Erst nach seinem Tod erschien 1947 sein zweites Meisterwerk „Jeder stirbt für sich allein“.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/eine-lange-nacht-ueber-hans-fallada-er-sah-die-welt-von.1024.de.html?dram:article_id=469193

Read Full Post »

Berlin in den 40ern. Der Werkmeister Otto Quangel und seine Frau Anna erhalten die Nachricht, dass ihr Sohn im Feldzug in Frankreich gefallen ist. Das macht ihnen den Führer Adolf Hitler zum persönlichen Feind.

Aus urheberrechtlichen Gründen kann das Hörspiel leider nicht zum Download angeboten werden. – WDR 3

Read Full Post »

(Ein klein wenig abwärtsblättern) … Die Werke des 5. Februar 1947 verstorbenen Hans Fallada können ab dem 1. Januar 2018 kostenlos auf Deutsch verbreitet werden. Der Greifswalder Schriftsteller, der eigentlich Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen hieß, entnahm sein Pseudonym dem wahrheitssprechenden Pferdekopf aus dem grimmschen Märchen von der Gänsemagd und wurde international mit dem 1932 veröffentlichten und zwei Jahre darauf vom Hollywood-Regisseur Frank Borzage verfilmten Depressionsroman Kleiner Mann – was nun? weltweit bekannt.

Vorher hatte der Morphinist, der nur 53 Jahren alt wurde, zwei Mal im Gefängnis gesessen, weil er zur Finanzierung seiner Sucht Unterschlagungen und Betrügereien beging. Zur so genannten „Neuen Sachlichkeit“ hatte der Schulabbrecher bereits in seiner 1931 erschienenen Milieustudie Bauern, Bonzen und Bomben gefunden, in dem sich Landwirte gegen Zwangspfändungen zur Wehr setzen. Die Ereignisse, die diesem Roman zugrunde liegen, hatte er 1929 als Lokalreporter in Schleswig-Holstein selbst miterlebt. Im 1937 erschienenen Wolf unter Wölfen beschäftigt er sich mit den ebenfalls selbst erlebten Verwerfungen der Inflationszeit; im kurz vor seinem Tod fertiggestellten Jeder stirbt für sich allein mit dem der Unmöglichkeit offener politischer Gegnerschaft in einem totalitären System.- Heise.de

Read Full Post »

Neben den Werken von Aleister Crowley sind ab 1. Januar auch die von Hans Fallada, Luigi Russolo und Max Planck kostenlos verfügbar

Über einen der interessantesten Autoren und – wenn man so will – Aktionskünstler, dessen Werk 2018 gemeinfrei wurde, hat Hans Schmid bereits ausführlich in Telepolis geschrieben (vgl. Der böseste Mann von der Welt): Aleister Crowley, der am 1. Dezember 1947 (angeblich mit dem Satz „I’m perplexed“ auf den Lippen) im beschaulichen Seebad Hastings an Herzversagen starb, war ein großer Ritual- und Religionserfinder,.. Heise.de

 

Read Full Post »

Eine lebensgeschichtlich orientierte Biografie und ein Sendschreiben aus dem Totenhaus widmen sich dem Phänomen Fallada – Von Heribert Hoven

Was begründet eigentlich das wachsende Interesse am Leben von Rudolf Ditzen (1893–1947), der sich als Schriftsteller Hans Fallada nannte und über den nun nach zahlreichen biografischen Studien eine weitere umfangreiche Biografie erschienen ist? Dabei garantiert seine Etikettierung als Erfolgsautor keineswegs auch literarische Qualität. „Ich bin in die seichte Unterhaltung abgesackt“, vertraut er selbstkritisch seinem Tagebuch an. Tatsächlich wurden seine Werke oft zunächst als Fortsetzungsromane in Tageszeitungen veröffentlicht. Sein größter Erfolg zu Lebzeiten, Kleiner Mann – was nun? aus dem Jahr 1932, schrammt hart am Kitsch vorbei, ist über weite Strecken Betroffenheitsprosa, die zu Tränen rühren soll. Erst in letzter Zeit wertet die Wissenschaft, die Fallada viele Jahre ignorierte, Teile seines Werkes als Ausdruck „der Ästhetik der literarischen Moderne“

http://literaturkritik.de/id/23155

Read Full Post »