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Posts Tagged ‘Haiku’

Diesen Weg
geht niemand
an diesem Herbstabend“.

Das Haiku bedeutet soviel wie: „Es gibt nur einen Weg“. – „Kokon Muni No Michi“.

Die wörtliche Übersetzung von Kokon bedeutet „Vergangenheit und Gegenwart“, was soviel besagt wie:

„vom anfangslosen Anfang bis zum endlosen Ende“.

Muni No Michi bedeutet einen Weg, nicht zwei oder drei Wege. Dieses Dharma – (diese Lehre) unvergleichlich tiefgründig und äußerst subtil – ist der einzige Weg der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Und diesen Weg beschreibt Basho im obigen Haiku.

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Canto XIII | Ezra Pound, 1925

https://www.cocosse-journal.org/2020/03/canto-xiii-ezra-pound-1925.html?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+cocosse-journal%2FDsWZ+%28RSS%29

In a Station of the Metro | Ezra Pound (1912)

https://www.cocosse-journal.org/2016/03/in-station-of-metro-ezra-pound.html

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IMG_6725Auch die staubigen

Puppen aus dem Winkel dort

sind ein Ehepaar!

Issa

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Entspannt ruht mein Geist
Wenn die SHAKUHACHI singt
Bis zum letzten Klang

Ruhend bleibt mein Geist
Auch über den Klang hinaus
Wenn der Atem fliesst

Wohlige Stille
Erfüllt mich mit Zuversicht
Und Gelassenheit

Wertvoller Moment
Bliebest Du doch für immer
Nichts soll Dich stören

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Der Tod: „Auf die Idee mit dem Kometen kam ich, als der Regisseur Christoph Schlingensief kurz vor seinem Tod sagte, dass er am Himmel als Sternschnuppe weiterleben werde. Diese Vorstellung fand ich etwas merkwürdig. Aber das ist auch als Gegensatz gedacht, denn was man ja eigentlich von seinem Leben hinterlässt, ist der Schutt in der Höhle. In diesem Schutt suchen ja auch die Biografen nach den Verstorbenen.“

Mit dem Kometen meinte er eines seiner kurzzeiligen Gedichte, so genannte Haikus, die er zu diesem Projekt verfasste, das lautete: „Letzter Wille. Such nicht nach mir, wenn der Komet seine Bahn zieht im Schutt der Höhle“.

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.peter-o-chotjewitz-der-komet-zieht-seine-bahn-im-schutt-der-hoehle.34f1b20a-b96a-45ba-adab-24711b7f7703.html?fbclid=IwAR2VWL_vUS71GJ_gtt23j7UREdUdLjqJ_BfnzNlniyoDqfQAr8YSHGXJMqU

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Ezra Pound – Images

In einer Metrostation

Das Erscheinen dieser Gesichter in der Menge:

Blütenblätter auf einem nassen, schwarzen Zweig.

(Übersetzung von Johannes Beilharz)

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Bayern 2 am Montag um 20.05 Uhr

Ein guter Haikumacher ist ein „Dichter des Gehörs“, er lebt in der „Welt der Klänge“. Das schrieb der Wanderdichter Taneda Santōka (1882-1940) über sein Metier, die kurze japanische Versform. Seine modernen Haiku erzählen vom Brüllen der Brandung, vom harschen Klang des Brettspiels, vom Stimmengewirr in der Gaststube, der Stille der Berge. Der Autor und Hörspielmacher Werner Fritsch dichtete Santōkas Haiku nach und ordnete sie zu einem Zyklus. Gemeinsam mit der Komponistin Miki Yui verzahnt er den Klang der Rezitation mit den inneren Hörbildern der Verse. Bayern 2

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 “Between our two lives
there is also the life of
the cherry blossom.”

Gefunden bei  Le curieux Monsieur Cocosse | Journal 

 

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Für den Frühling ist

alles schon bereit –

der Mond

Und der Pflaumenbaum!

(Die Pflaumenblüte blüht unterm Schnee. Symbol der Zuversicht und der Hoffnung).

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