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Posts Tagged ‘Haiku’

„Diesen Weg
geht niemand
an diesem Herbstabend“.

Das Haiku bedeutet soviel wie: „Es gibt nur einen Weg“. – „Kokon Muni No Michi“.

Die wörtliche Übersetzung von Kokon bedeutet „Vergangenheit und Gegenwart“, was soviel besagt wie:

„vom anfangslosen Anfang bis zum endlosen Ende“.

Muni No Michi bedeutet einen Weg, nicht zwei oder drei Wege. Dieses Dharma (oder diese Lehre) ist der einzige Weg der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Und diesen Weg beschreibt Basho im obigen Haiku. 

(Ich kann mich nur halbwegs an den dazu gehörigen Kommentar erinnern. Zum einen ging es darum, daß niemand diesen Weg beschreitet; es ist ein ganz und gar unbekannter Weg. Was ja im Haiku zu lesen ist. Die Menschen pflegen ihr Leben dazwischen, nebenbei oder am Rande der Zeit zu verbringen.

Basho im Gegenteil spricht vom immerwährenden Jetzt. Es gibt immer dieses eine Jetzt! Jetzt! Jetzt; schon vergangen, schon Vergangenheit. Immer nur dieser eine Moment! Jetzt! Über die Zukunft braucht man gar kein großes Gewese zu machen!)

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Basho

Come, see
real flowers
of this painful world.

Komm und siehe

die echten Blumen

dieser schmerzhaften Welt.

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yb-arts / contemplating nature

Flow – creativity of being A practice in deepening relations to nature by dwelling, contemplating and going very close – in stillness. Be welcome to dwell some minutes in the never-ending creativity of nature. The human body being nature, meeting the body of nature, in the spirit of Japanese poet Matsuo Bashō who said: “To learn about pine trees, go to the pine tree …” Find more at https://www.yb-arts.com​

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Canto XIII | Ezra Pound, 1925

https://www.cocosse-journal.org/2020/03/canto-xiii-ezra-pound-1925.html?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+cocosse-journal%2FDsWZ+%28RSS%29

In a Station of the Metro | Ezra Pound (1912)

https://www.cocosse-journal.org/2016/03/in-station-of-metro-ezra-pound.html

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IMG_6725Auch die staubigen

Puppen aus dem Winkel dort

sind ein Ehepaar!

Issa

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Entspannt ruht mein Geist
Wenn die SHAKUHACHI singt
Bis zum letzten Klang

Ruhend bleibt mein Geist
Auch über den Klang hinaus
Wenn der Atem fliesst

Wohlige Stille
Erfüllt mich mit Zuversicht
Und Gelassenheit

Wertvoller Moment
Bliebest Du doch für immer
Nichts soll Dich stören

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Der Tod: „Auf die Idee mit dem Kometen kam ich, als der Regisseur Christoph Schlingensief kurz vor seinem Tod sagte, dass er am Himmel als Sternschnuppe weiterleben werde. Diese Vorstellung fand ich etwas merkwürdig. Aber das ist auch als Gegensatz gedacht, denn was man ja eigentlich von seinem Leben hinterlässt, ist der Schutt in der Höhle. In diesem Schutt suchen ja auch die Biografen nach den Verstorbenen.“

Mit dem Kometen meinte er eines seiner kurzzeiligen Gedichte, so genannte Haikus, die er zu diesem Projekt verfasste, das lautete: „Letzter Wille. Such nicht nach mir, wenn der Komet seine Bahn zieht im Schutt der Höhle“.

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.peter-o-chotjewitz-der-komet-zieht-seine-bahn-im-schutt-der-hoehle.34f1b20a-b96a-45ba-adab-24711b7f7703.html?fbclid=IwAR2VWL_vUS71GJ_gtt23j7UREdUdLjqJ_BfnzNlniyoDqfQAr8YSHGXJMqU

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Ezra Pound – Images

In einer Metrostation

Das Erscheinen dieser Gesichter in der Menge:

Blütenblätter auf einem nassen, schwarzen Zweig.

(Übersetzung von Johannes Beilharz)

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Für den Frühling ist

alles schon bereit –

der Mond

Und der Pflaumenbaum!

(Die Pflaumenblüte blüht unterm Schnee. Symbol der Zuversicht und der Hoffnung).

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