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Posts Tagged ‘Günter Gaus’

15 Jahre lang war in der Sendereihe NEWS & STORIES jeden Monat einmal „Günter Gaus: Zur Person“ zu sehen. Diesmal heißt es „Zur Person: Günter Gaus“. Er war Journalist, Publizist, Diplomat, Politiker. Für das Fernsehen hat er 245 Gaus-Interviews bestritten, einige davon berühmt. Diese Sendungen in Länge von 45 Minuten werden heute im „Haus der Geschichte“ in Bonn aufbewahrt. In Anspielung auf seine Position, wenig sichtbar für den Zuschauer, direkt neben der Kamera, nannte man Günter Gaus den „bekanntesten Hinterkopf im deutschen TV“. Aus dieser Position im „off“ stellte er seine scharfen Fragen. Die vorliegende Ausgabe von NEWS & STORIES ist von Helmuth Henneberg konzipiert. Sie nimmt Abschied von Günter Gaus, Jahrgang 1929. Es ist ein Abschied von einem unersetzlichen Publizisten des „Fernsehens der Autoren“. Von Christian Klar, der im Gefängnistrakt spricht und Inge Viett führen die Gespräche über Harald Schmidt, Christa Wolf, zu den Kanzlern Erhard, Brandt und Kohl. Ein Zeitalter zieht vorüber. Günter Gaus, ein unbestechlicher Frager, ein „progressiver Konservativer“ und ein Mann, der mit 74 Jahren stirbt und wenig hat, das er bereuen müsste. – dctp.tv

 

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„Zur Person“ war eine deutsche Fernseh-Sendereihe, in der Günter Gaus Prominente, insbesondere Politiker, interviewte. 1963 wurde die erste Sendung ausgestrahlt. Ab 1965 wurde die Reihe unter der Bezeichnung „Zu Protokoll“ im SWR, ab 1980 im WDR unter „Deutsche“ weitergeführt. 1990 erhielt sie beim DFF wieder den Titel „Zur Person“. Von 1992 bis 2003 wurde sie unter demselben Titel im ORB ausgestrahlt, der 2003 im RBB aufging. In 40 Jahren wurden über 200 Interviews geführt.

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Was bleibt? Es bleibt die Muttersprache. 

Arendt: Ich hatte sowieso die Absicht zu emigrieren. Ich war sofort der Meinung: Juden können nicht bleiben. Ich hatte nicht die Absicht, in Deutschland sozusagen als Staatsbürger zweiter Klasse herumzulaufen, in welcher Form auch immer. Ich war außerdem der Meinung, daß die Sachen immer schlimmer werden würden. Trotzdem bin ich schließlich nicht auf so eine friedliche Weise abgezogen. Und ich muß sagen, ich verspürte darüber eine gewisse Befriedigung. Ich wurde verhaftet, mußte illegal das Land verlassen – ich erzähle es Ihnen gleich –, ich hatte sofort eine Befriedigung darüber. Ich dachte, wenigstens habe ich etwas gemacht! Wenigstens bin ich nicht unschuldig. Das soll mir keiner nachsagen.

rbb-online.de

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„So schwer ist es ein Dichter zu sein! In unserem Jahrhundert gewiss, aber vermutlich zu allen Zeiten.“ (Hannah Arendt) „Reflexionen über Bert Brecht und sein Verhältnis zur Politik“ (Vortrag aus dem Jahr 1969). Das berühmte lange Gespräch mit Günter Gaus findet sich hier: https://www.youtube.com/watch?v=J9SyT…

Hierfür herunter wandeln bis zur 12 Stufe! Martin Buber eröffnet den PhilosophieKanal

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