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Posts Tagged ‘Günter Eich’

In den 1950er Jahren bearbeitete Günter Eich für den NDR zehn „Phantastische Geschichten“.

Der bis heute stilprägendste deutsche Hörspielautor bearbeitete „Phantastische Geschichten“ von Rudyard Kipling („Die schönste Geschichte der Welt“), Nikolai Gogol („Die Nase“), Friedrich Gerstäcker („Germelshausen“), Pu Songling („Das lachende Mädchen“), Tania Blixen („Die Sintflut von Norderney“), Pierre Boulle („Die Nacht ohne Ende“), Juan Antonio de Zunzunegui („Don Lukas und das Unverkäufliche“), Wilhelm Hauff („Der junge Engländer“), Marcel Aymé („Die Siebenmeilenstiefel“) und Wilhelm von Scholz („Antwerpener Sage“). Leider ist die ursprüngliche Folge 2, die „Antwerpener Sage“, nicht auffindbar, was wir sehr bedauern.

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In den 1950er Jahren bearbeitete Günter Eich für den NDR zehn „Phantastische Geschichten“. NDR Kultur sendet zwei der Hörspiele. Alle Episoden veröffentlichen wir ab 20.06. täglich in unserem Podcast, der NDR Hörspielbox.

Der bis heute wichtigste und stilprägendste deutsche Hörspielautor bearbeitete „Phantastische Geschichten“ von Rudyard Kipling („Die schönste Geschichte der Welt“), Nikolai Gogol („Die Nase“), Friedrich Gerstäcker („Germelshausen“), Pu Songling („Das lachende Mädchen“), Tania Blixen („Die Sintflut von Norderney“), Pierre Boulle („Die Nacht ohne Ende“), Juan Antonio de Zunzunegui („Don Lukas und das Unverkäufliche“), Wilhelm Hauff („Der junge Engländer“), Marcel Aymé („Die Siebenmeilenstiefel“) und Wilhelm von Scholz („Antwerpener Sage“). Leider ist die ursprüngliche Folge 2, die „Antwerpener Sage“, nicht auffindbar, was wir sehr bedauern.

NDR Kultur sendet zwei der neun Hörspiele, alle Episoden veröffentlichen wir vom 20.06. bis 28.06. in unserem Podcast, der NDR Hörspiel Box.

https://www.ndr.de/kultur/radiokunst/Phantastische-Geschichten,phantastischegeschichten124.html

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Als das berühmteste und spektakulärste Hörspiel von Günter Eich, dem bedeutendsten Rundfunk- und Hörspielautor der Nachkriegszeit, gilt bis heute sein Stück „Träume“. Es markiert unbestritten den Neubeginn des künstlerischen Nachkriegshörspiels; produziert beim damaligen NWDR in Hamburg. Es beschreibt realistisch und rätselhaft verschlüsselt zugleich beunruhigende Alpträume, Szenarien fundamentaler Ängste, darunter die Furcht vor Deportation, Ausgrenzung, innerer Leere, atomarer Bedrohung. Eine künstlerische Reaktion auf den Zweiten Weltkrieg und deutbar auch als bedrohliche Visionen von der Zukunft des Menschen. Und so wurden Eichs „Träume“ verstanden und missverstanden…,.. NDR

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SWR 2 – Sonntag, 20. Jan 2019 18:20swr.de

Günter Eich, der um eigene Erfindungen gewiß nicht verlegen ist, hat wieder einmal nach einem schon vorliegenden Stoff gegriffen, um ihn aus dem Epischen ins Dramatische zu verwandeln. Graf Kamenski, der an Macht und Reichtum besitzt, was sich ein Mensch nur wünschen kann, hat ein Gesicht, das mehr dem eines Tieres als eines Menschen ähnelt. Arkadij Iljitsch, der Toupetkünstler, ein Genie unter den Schminkmeistern und Friseuren, versteht es allein, dem Gesicht des Grafen Würde zu verleihen. Eifersüchtig ist dieser darauf bedacht, daß kein Mensch sonst von Arkadijs Hand bedient wird. Als das Schicksal es anders fügt und Arkadij sogar des Grafen Liebesabenteuer zerstört, rast dieser. Arkadij wird zu den Soldaten verstoßen, seine Braut erniedrigt und aller Zukunft beraubt. Stärker aber scheint die Liebe. Arkadij kehrt geehrt und mit Geld wieder, die Braut zu lösen. Doch das Verhängnis ist wider die Liebenden. (Aus einer zeitgenössischen Rezension)

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