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Posts Tagged ‘Glück’

Durch das Gesetz des abnehmenden Ertrages verwirkt unser unseliges Jahrhundert* die Chance auf Glück, und weil es dem Glück nichts abgewinnt, versinkt unsere Welt im Chaos.

Warum? Weil das Glück … in Mäßigung und Selbsterkenntnis besteht, und diese Tugenden sind dem heutigen Normalmenschen nicht mehr zugänglich, denn der ist auf Gewaltaffekte aus und kann nicht mehr zwischen Lust und Schmerz unterscheiden.

*Und um wie viel mehr wird das auf unser Jahrhundert zutreffen!

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Fjodor Michailowitsch Dostojewski: Alles ist gut. Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist. Nur deshalb. Das ist alles, alles! Wer das erkennt, der wird gleich glücklich sein, sofort im selben Augenblick.

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Wenn du Glücklich bist

Schau tief in dein Herz

Und du wirst sehen

Was dich glücklich macht ist

Nichts anderes als das

Worum du getrauert hast

 

Wenn du traurig bist

Schau wieder in dein Herz

Und du wirst sehen

Was du beweinst

Ist einst Dein Glück gewesen

Khalil Gibran

firstlightinthemorning:

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Die Kunst des Glücklichseins – Teil 2

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Durch das Gesetz des abnehmenden Ertrages verwirkt unser unseliges Jahrhundert* die Chance auf Glück, und weil es dem Glück nichts abgewinnt, versinkt unsere Welt im Chaos. Warum? Weil das Glück … in Mäßigung und Selbsterkenntnis besteht, und diese Tugenden sind dem heutigen Normalmenschen nicht mehr zugänglich, denn der ist auf Gewaltaffekte aus und kann nicht mehr zwischen Lust und Schmerz unterscheiden.
*Und um wie viel mehr wird das auf unser Jahrhundert zutreffen!
Cyril Connolly: Palinurus – Das ruhelose Grab – Suhrkamp 2006

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Zettel 1324

Max Frisch: Glück als das lichterlohe Bewußtsein. Diesen Augenblick wirst du niemals vergessen. Der Anblick ist da, das Erlebnis noch nicht. Man gleicht einem Film, der belichtet wird; entwickelt wird es die Erinnerung.

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LEGITIMATIONSGEFÜHLE DES GLÜCKS

Proust gilt als der beste Analytiker des modernen Gefühls. In seinem riesenhaften Romanwerk beschreibt er „den Druck der sozialen Rolle auf das Tiefen-Ich im 20. Jahrhundert“. Die Lust am Rohstoff der Modernität, die besessene Neugier und der Drang, das Gefundene immer erneut zu imitieren und zu variieren macht die Schreibweise Prousts für den Französischkenner „germanisch“ oder „barbarisch“. Sein Zugriff ist rücksichtslos. Das Thema, da er wie ein Besessener bis zu seinem Tod verfolgt, heißt: Legitimationsgefühle des Glücks. Aufsteiger, Snobs, Verliebte, Aristokraten, Menschen, die vom Begehren zerfressen sind, Menschen, die ihre Nase an den Fenstern der Reichen und Edlen zerdrücken. Niemand hat über das 20. Jahrhundert Zusammenhängenderes und Lichtvolleres in einem so merkwürdigen Wortgetümmel verfasst. Die Proust Spezialistin, Ulrike Sprenger, berichtet.

https://www.dctp.tv/filme/news-stories-12-08-1996/?fbclid=IwAR1LUe1wBwINXWCkKyCfJXVT0hGCw_ksZ1LK390ytZqXFQ8uvdW96Zfa5sI

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Are you happy for having been born?

A. Tarkovsky: Happy is not the right word. This world is not a place where we can be happy. It wasn’t created for man’s happiness, though many believe this is the reason of our existence. I think we are here to fight, so that good and evil can clash within us, and good may prevail, thus enriching us spiritually.It’s difficult to say whether we are happy or not: it doesn’t depend on us… There are times when one regrets being born, but life also gives us surprising things that, alone, are worth living. The issue of happiness doesn’t exist for me: happiness as such doesn’t exist…,.. monsieurcocosse.blogspot.de

 

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John Cowper Powys

„Die Talente, die man braucht, um große Geldsummen anzuhäufen, gehören stets zu den niedersten menschlichen Eigenschaften. Die dazu notwendige Art von Geduld und Hartnäckigkeit ist an sich schon eine monströse Perversität, die von einem fordert, die kostbarsten Elemente von Glück zu opfern.“

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