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Posts Tagged ‘Gewalt durch Worte’

Vor dem Essen sollen sich die Kinder die Hände waschen. „Meine Hände sind sauber„, sagt Tamasin. „Das ist anzunehmen„, sagte der Vater, „Sie haben ja auch nicht viel geleistet.“ So kann das Selbstverständliche immer zur Schuld werden.

Warum machst du, dass Dinge, an denen nichts Böses ist, so klingen, als ob sie böse wären?“ So fragte einer der Söhne den Vater und bringt damit auf den Punkt, worin dessen Macht eigentlich besteht: in einem absoluten Deutungsmonopol, dem sich alle zu unterwerfen haben.

(Die dargestellte Gewalt ist nicht so sehr eine der Taten, sondern eine der Worte. So der Punkt bei Ivy Compton-Burnett.)

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