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Posts Tagged ‘George Tabori’

Jörg Jannings, einer der bedeutendsten Hörspielregisseure, wird 90! Ihm zu Ehren senden wir eines seiner Regie-Meisterstücke, die preisgekürte Inszenierung von Taboris „Weißmann und Rotgesicht“.

Nach dem gleichnamigen Theaterstück von George Tabori. „Man spricht ja mit dem ganzen Körper. Man hört auch mit dem ganzen Körper – mit der Haut.“ Für den Hörspielregisseur Jörg Jannings ist eben dies das zentrale Moment dieser fragilen, in Klang gefassten Kunst: der Schauspieler und all seine Mittel. Nur wenige seiner Zunft waren in der Lage, einen Text durch exzessive und neugierige Arbeit mit seinen Produktionsteams so umzusetzen, dass jene akustischen Artefakte auch Jahrzehnte nach ihrer Entstehung noch so schimmern wie es nur echte Kunst vermag. Mit: George Tabori als Erzähler, Leopold Hainisch als Weissmann und Heinz Hönig als Rotgesicht – NDR

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Hörspiel RIAS Berlin 1990. Mit George Tabori, Bruno Ganz, Hanns Zischler und anderen ..

„Nachruf auf L.S.“ erzählt die Geschichte eines Menschen, der seine Person und Existenz beharrlich jeder Festlegung entzieht. Eine Vielzahl von Stimmen – Verwandte, Freunde und Bekannte – machen ihre Aussage über ihn. Je eindeutiger die Zeugnisse über L.S. und sein Leben erscheinen, desto unschärfer werden die Konturen, da jeder aus dem Chor der Stimmen einen unterschiedlichen Eindruck, eine Begegnung an einem anderen Ort zur gleichen Zeit beschwört…

https://www.deutschlandfunkkultur.de/hoerspiel-was-bleibt-ist-eine-inschrift-nachruf-auf-l-s.3684.de.html?dram:article_id=434619

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Sendung am 22.05.2016 um 18:30 Uhr im Deutschlandradio Kultur

Taboris Hitler lebt im Obdachlosenasyl in der Wiener Blutgasse, im Keller unter einer Schlachterei. Dort trifft er auf den alten Juden Schlomo Herzl und dessen etwas verrückten Freund Lobkowitz, der Koscher-Koch war und sich für den Gott der Juden hält.

Der gutmütige Herzl spielt dieses Spiel mit. Herzls Traum: Er wird ein Buch über sein Leben schreiben. Der Titel: „Mein Kampf“. Doch vorerst verkauft er ambulant die Bibel und das Kamasutra und kümmert sich um Hitler, der Maler werden will.

George Tabori hat fast seine ganze Familie in Auschwitz verloren. Mit tiefschwarzem Humor hat der geniale Regisseur und Theaterautor immer wieder Stücke entwickelt, die in den Kern des Grauens der Shoah dringen. Und gerade weil sie so gnadenlos fröhlich sind, rücken sie einem so unerbittlich auf den Leib.

http://www.deutschlandradiokultur.de/blutgasse-mein-kampf.964.de.html?dram:article_id=349663

 

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Die Szenen des Hörspiels „Die 25. Stunde“ spielen in Hollywood – in Taboris Augen die große „Nekropole“ Nordamerikas. Es geht, wie in vielen Arbeiten des Autors, um die Angst vor dem Tod, um das Sterben, um den Versuch, gegenüber diesen unentrinnbaren Fakten eine Haltung zu gewinnen.

Hauptfigur ist Arthur Prince, in dessen Erlebnissen sich nach Art eines Stationenstücks alle Symptome einer untergehenden Zivilisation spiegeln.

In Taboris erste Hörfunkinszenierung ist viel von seiner Theaterarbeit eingegangen, nicht zuletzt seine Methode, mit Schauspielern zu „arbeiten“: Verwandlung durch Hineinbegeben in die Gefühlswelt der Figuren und so die Rolle aus ihrem Inneren zu entwickeln.

Regie: George Tabori

deutschlandradiokultur

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