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Posts Tagged ‘George Orwell’

Big Brother is watching you!“ Orwells dystopische Zukunftsvision „1984“ aus dem Jahre 1948 spielt in einem totalitären Überwachungsstaat:

„Wir geben uns nicht mit erzwungenem Gehorsam – nicht einmal mit hündischer Unterwerfung zufrieden. Wir vernichten den Ketzer nicht. Wir bekehren ihn. Keiner widersteht uns. Jeder wird reingewaschen. Und wenn wir mit Ihnen fertig sind, bleiben nur noch die leere Hülle und Liebe zum Großen Bruder.“

Klaus Buhlerts Hörspieladaption, u.a. mit Felix Goeser als Winston, Elisa Plüss als Julia und Franz Pätzold als Erzähler. George Orwell

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1949 erschien Orwells düstere Vision vom totalitären Überwachungsstaat. Ist sie noch aktuell? Oder ist die Angst vor „Big Brother“ abgelöst vom Glauben an „Big Data“? rbb

Das Gerät lauscht 24 Stunden am Tag in meiner Wohnung, weil es darauf lauert, dass ich das Wort „Alexa“ sage. Sobald es dieses Wort „hört“, zeichnet es die nachfolgenden Sätze auf und sendet diese zur Analyse zu den Rechnern in der Amazon-Cloud. Dort wird mein Text übersetzt, analysiert und dann werden Aktionen fernausgelöst. Die sogenannten „Sprachassistenten“ sind die lästige Ergänzung zum totalen Überwachungssystem, das sich „smart“ nennt, aber teuflisch ist.

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Am 8. Juni 1949 erschien  der Roman “1984” von George Orwell. In jüngster Zeit hat der Roman wieder eine beängstigende Aktualität erfahren.
Sei es der Datenkrake, der personenbezogene Informationen in grossem Stil sammelt, auswertet und weitergibt, Orwell’s „Big Brother is watching you“.. ist in vielfacher neuer Gestalt wieder auferstanden. Orwell beschreibt in 1984 eine totale Überwachung, hauptsächlich mit Hilfe von Teleschirmen, heute weiss unser Mobiltelefon schon bald mehr über uns, als wir selbst.
Im Einzelnen wenig sensible Informationen, zueinander in Relation gebracht, ermöglichen es, äusserst aussagekräftige Persönlichkeitsprofile zu erstellen. Die Debatte um “Politische Korrektheit ”welche durch Sprachtabus und Euphemismen an Orwells „Neusprech“ und „Gutdenk“ und “Gedankenverbrechen” erinnert. Beschweigen und  Beschneiden engen die Bandbreite der Gedanken ein, bis es buchstäblich unmöglich wird, die bei
Orwell als „thoughtcrime“ bezeichneten Gedanken zu denken, weil es keine Begriffe  mehr gibt, um sie auszudrücken. rooschristoph.blogspot.com

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„If liberty means anything at all, it means the right to tell people what they do not want to hear.“

Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, bedeutet sie das Recht, den Menschen zu sagen, was sie nicht hören wollen.

 

(George Orwell, Animal Farm. A Fairy Story 1945, Epilogue) – https://de.wikipedia.org/wiki/Farm_der_Tiere

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Auf seinem Bauernhof verbringt der Bauer Jones die meiste Zeit damit, sich zu betrinken und seine Tiere zu misshandeln. Bis diese beschließen, mit einer Revolte ihre Qualen zu beenden und den Bauer in die Flucht schlagen … – Unter der Regie von John Halas und Joy Batchelor wurde die Adaption von 1954 – nach George Orwells Klassiker – der erste britische Animationsfilm überhaupt.- ARTE

 

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Nach Trumps Wahlerfolg steht George Orwells dystopischer Roman „1984“ wieder hoch im Kurs – auch auf deutschsprachigen Bühnen. In Wien, Bielefeld und Hildesheim sieht das sehr verschieden aus: komödiantisch, schrill und grausam, aber auch nachdenklich.

„Heute übergeben wir die Macht nicht nur von einer Regierung an die andere Regierung, sondern wir nehmen die Macht aus der Hand der herrschenden Elite und geben sie an euch, das Volk.“

Über den Bildschirm spricht nicht Orwells „Großer Bruder“, sondern „Big President“, der große Präsident. In der Inszenierung von Hermann Schmidt-Rahmer am Wiener Volkstheater steht die Rede von Donald Trump zu seiner Amtseinführung am 20.1.2017 im Zentrum.

„Dieser Augenblick ist euer Augenblick.“ – DLF Kultur

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George Orwell isst

„Brombeeren, die wir schon aßen, wenn sie erst rot waren. Später gab es Bucheckern und Holzäpfel. Weißdorn, doch der schmeckte nicht gut. Hagebutten, die einen angenehm sauren Geschmack hatten, wenn man vorher ihre Härchen entfernte. Engelwurz ist etwas feines im Frühsommer, vor allem, wenn man durstig ist, so wie auch die Stengel der verschiedenen Gräser. Sauerampfer ist besonders schmackhaft auf dem Butterbrot; und dann gab es dort noch Erdnüsse und so etwas wie Waldklee, der einen säuerlichen Geschmack hat. Sogar Wegerichsamen sind besser als nichts, wenn man weit weg von zu Hause ist und Hunger hat.“

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