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Posts Tagged ‘Geld’

Das ist ein Hilferuf. Ich ertrage nicht mehr, wie sehr Menschlichkeit in der Medizin durch Ökonomisierung verdrängt wurde und wird. Wollen wir Kranke behandeln oder wollen wir mit Kranken Geld verdienen?

Ein langer Thread: ich freue mich auf eure Gedanken & Ideen.

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Eine Studie des Institute for Policy Studies ermittelte, dass die 647 Milliardärinnen und Milliardäre in den USA seit Beginn der Corona-Krise ihr Vermögen um 1 Billion US-Dollar auf 3,907 Billionen Dollar vermehren konnten. Insgesamt schafften während der Krise 33 weitere Personen den Sprung in den Kreis der Milliardäre.

Um diese 1 Billion Dollar ins Verhältnis zu setzen: Dieser Wert entspricht der akkumulierten Wirtschaftsleistung (Bruttoinlandsprodukt) der „untersten“ 93 Länder auf dem Globus. Ein paar Hundert superreiche US-Amerikaner*innen haben in acht Monaten ihr Privatvermögen also um denselben Betrag erhöht, wie 93 Länder in einem gesamten Jahr zusammen erwirtschaften. „Diese explodierende Ungleichheit wird maßgeblich von zwölf Unternehmen vorangetrieben, deren Gewinne zu Lasten von Arbeitnehmer*innen und Gemeinden gehen“, schreiben die Autor*innen der Studie. Diese „Konzerne stehen sinnbildlich für die Gier großer Unternehmen, die in den letzten 40 Jahren ungezügelt wucherte“. Darunter vor allem Einzelhändler wie Walmart, Amazon und Target oder Lebensmittelhersteller wie Tyson Foods.  –

US-Milliardäre wurden während Corona um 1 Billion Dollar reicher

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Die Corona-Pandemie tritt die Wirtschaft schwer. Welche klassenspezifischen Folgen aber zeitigt die Krise genau? Christoph Butterwegge, emeritierter Professor für Politikwissenschaft an der Universität zu Köln, über öffentliche Armut, falschen Neid gegenüber Beamten und den Zusammenhang zwischen Tierschutz-Aktivismus und den Protesten gegen die Corona-Maßnahmen. Soeben ist Christoph Butterwegges Buch Ungleichheit in der Klassengesellschaft (PapyRossa) erschienen. – philomag.de

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Ein Drehbuchautor, der Drehbücher für den Tatort schreibt, fährt einen weißen englischen Sportwagen und verdient ungefähr 25.000 Euro an einem Tatort. Das weiß ich, weil ich mal einen kennengelernt habe. Mein Bruder hatte dem seinen weißen Triumph TR4 verkauft, ich habe mich einen Nachmittag lang nett mit dem Mann unterhalten. Er hatte schon die Drehbücher für zwei Sendungen geschrieben und arbeitete an einem dritten. Das Drehbuch ist die kleinste Summe der 1,6 Millionen Euro, die ein Tatort kostet. Professor Boerne und Kommissar Thiel in Münster bekommen 120.000 Euro pro Tatort, wollen aber das Doppelte haben…,.. loomings-jay.blogspot.com

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Aber ist nicht das Geld eine ebenso sichere Methode der Behandlung menschlicher Beziehungen wie die Gewalt, und erlaubt uns, auf ihre naive Anwendung zu verzichten? Es ist vergeistigte Gewalt, eine geschmeidige, hochentwickelte und schöpferische Spezialform der Gewalt. Beruht nicht das Geschäft auf List und Zwang, auf Übervorteilung und Ausnützung, nur sind diese zivilisiert, ganz in das Innere des Menschen verlegt, ja geradezu in das Aussehen seiner Freiheit gekleidet? – Der Mann ohne Eigenschaften

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Politische Teilhabe hängt in unserer Gesellschaft von Geld und Macht ab, sagt Stephan Lessenich. Daher seien Demokratie und Kapitalismus nicht kompatibel. Von Beate Hausbichler

Dass wir uns in Zeiten der Postdemokratie befänden, ist eine bekannte These. Doch wie können wir uns in eine gute alte Demokratie zurückwünschen, wenn es sie im Grund nie gegeben hat? Diese Frage stellt der deutsche Soziologe Stephan Lessenich, der auf Einladung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien über echte politische Teilhabe und die sozioökonomischen Hürden auf dem Weg dorthin gesprochen hat. – derstandard.at

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„Der unüberhörbare moralische Appell einer ganzen Generation wurde heute von den Mächtigen der Welt ignoriert. Eine lebenswerte Zukunft für uns alle wurde zur Verhandlungsmasse zwischen Konzerninteressen und politischen Machtfantasien alter, weißer Männer degradiert.“

https://orf.at/stories/3147708/?fbclid=IwAR1Noj916kkQwc2vxtbvzLlivq1gSMHm00J-tVN4wbHh-rdY290lBldOLWQ

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Sinnlose Schätze, aber mit System – Teil 1

Das Finanzsystem ist deshalb so schwer zu durchschauen, weil es absurde Spielregeln hat. Trotzdem beherrscht es mit seiner Ideologie die Wirtschaft, die in erster Linie der Vermehrung von Geld dient. Wie und wo wird dieses Geld abgeschöpft? Der Vergleich mit der ägyptischen Hochkultur öffnet uns die Augen dafür, wie die enormen Reichtümer, welche die Wirtschaft unter Ausbeutung aller Ressourcen produziert, am Ende den Menschen entzogen werden.- Heise.de

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Prof. Dr. Harald Lesch erklärt, wie wir unseren Planeten und sein Klima durch die Art und Weise, wie wir Landwirtschaft betreiben verändern. Dabei stehen die Gier nach abstrakten Dingen wie Geld und Reichtum einer konkreten Natur gegenüber, die sich beschreiben lässt, mit der wir aber nicht verhandeln können. Genauso unvereinbar ist das Wissen um die Erderwärmung und ihre Gründe mit den Konsequenzen, die wir daraus ziehen.

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