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Posts Tagged ‘geistundgegenwart’

Von Michael Kauberger, studierter Philosoph aus Wiesbaden, ist gerade das Buch Melancholisch und stolz darauf: Kein Glück ohne Schwermut erschienen. In folgendem Artikel geht Kauberger auf die für uns unverzichtbaren Aspekte der Melancholie ein, erklärt, warum wir zu ihr stehen sollten und bricht mit den typischen Vorurteilen gegenüber Melancholikern. 

geistundgegenwart

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„Es ist unser Recht per Geburt,
ruhig und ungestört den Lauten
der Natur zu lauschen und ihnen
den Sinn zu entnehmen,
den sie uns erschließen.“
Gordon Hempton

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Der Sinn des Lebens? Haben wir längst als eine naive Floskel erkannt! Und doch oder gerade deshalb finden wir uns heute in einer Zeit, wo die Sinnsuche wieder ganz hoch im Kurs steht. Wobei ich ja immer wieder gern darauf hinweise, dass ich die Suche nach Sinn für aussichtslos halte. Wer es ernst meint, muss Sinn schaffen und dafür gibt es einige naheliegende Möglichkeiten. Dazu später mehr.

Wir alle haben heroische und eher pragmatische oder auch melancholische Seiten in uns und so ist es auch in der Philosophie. Es gibt eine heroische Tradition, die das Oberflächliche, den Alltag und das Durchschnittliche des Menschseins nicht erträgt. Ihre melancholischen Gegenspieler sagen aber, dass gerade in diesem Ertragen und trotzdem Weitermachen die eigentliche Leistung des Menschseins läge.

http://www.geistundgegenwart.de/2016/12/sinnlosigkeit.html

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Im neuen Philosophie Magazin, dessen Titelthema die Freiheit ist, gibt es ein Gespräch zwischen der Schriftstellerin und Philosophin Thea Dorn und dem Berliner Philosophieprofessor Byung-Chul Han über die moderne Freiheit unserer westlichen Gesellschaft. Die beiden sind sich darüber einig, dass eine gewisse Tragik in diesem modernen Liberalismus steckt. Thea Dorn formuliert das so:

In dem Maße, in dem Generationen tatsächlich immer weniger in hierarchisch gegliederten Familien oder Systemen aufwachsen, in dem religiöse Systeme ihren unterdrückenden Einfluss verlieren, in dem der Einzelne in freiere Verhältnisse geboren wird, entsteht das Paradox, dass dieser Einzelne mit seiner Freiheit nichts Rechtes mehr anzufangen weiß.*

http://www.geistundgegenwart.de/2013/09/paradox-der-freiheit.html

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Hilflos sagen deutsche Politiker nach der Konfrontation mit dem Mob in Dresden: „Die wollen sich ja gar nicht argumentativ mit uns auseinandersetzen!“ Und fassungslos schaut die Mehrheit der Amerikaner und Europäer auf Trump und fragt: „Warum folgt dem überhaupt jemand, wo er doch aus seiner Charakterlosigkeit, seinen niederen Beweggründen und seiner Unehrlichkeit keinen Hehl macht?“ Wir Vernünftigen haben das alles komplett missverstanden. Es geht nicht um Argumente oder Ehrlichkeit! Es geht um Stimmung und das müssen wir endlich verstehen und vor allem ernst nehmen, wenn wir nicht gegen die Populisten und Wahnsinnigen verlieren möchten.

http://www.geistundgegenwart.de/2016/10/stimmung-machen.html

Sascha Lobo hat gerade in Ihr habt Demokratie nicht richtig verstanden! noch einmal darauf hingewiesen, dass es viele Leute gibt, die „das Gefühl haben, man dürfe nicht mehr offen aussprechen, was man denkt.“

 

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Mein berufliches Spezialgebiet ist derzeit, was man auf Business-Deutsch People Analytics nennt. Einige von euch kennen noch den Vorgänger aus der BWL, Fachrichtung Personalwesen, als „Kennzahlen-Reporting“ oder so. Geschäftsführer wollten damals wissen, wie viele Leute eigentlich im Betrieb arbeiten (es gibt immer noch Unternehmen, die das nicht wissen), wie viele im letzten Monat krank waren und was der ganze Spaß gekostet hat.- geistundgegenwart

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Meine Faulheit ist der gelebte Pazifismus
gegen mich selbst, denn wer steht dem Bedürfnis
nach dem Faulsein besonders effektiv im Wege? Man selbst.
(Michael Magercord)

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Es ist ziemlich einfach, das gesamte Leben lang schlecht gelaunt zu sein oder gar in blinder Wut zu verbringen. Einfach und gleichzeitig aber sehr schwer. Existieren ist eben oft auch eine Zumutung, kein Wunder, dass wir schlechte Laune kriegen.

Ist es aber nicht sehr traurig, die kurz bemessene Lebenszeit mit gut eingeübter Unzufriedenheit zu verbringen? Ich sehe das bei vielen Leuten: Alles um sie herum nervt, aber sie verstehen die eigentlichen Gründe dafür nicht. Der Philosoph Alain de Botton, Autor zahlreicher Gebrauchsanweisungen ist in seiner School of Life den kleinen und großen praktischen Weisheiten des Lebens auf der Spur. Er setzt damit eine alte Tradition fort, die das Führen des Lebens als eine Kunst begreift, die erlernt werden kann. In seinem humorvollen Video „How to Get Angry a Lot“ macht er eine Liste von typischen Überzeugungen und Verhaltensweisen auf, die uns ein Leben in Ärger, Sorge und Unlust garantieren. Wie stellt man also sicher, dass man anhaltend schlecht gelaunt ist? – geistundgegenwart

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Einer der meistgelesenen Artikel auf Geist und Gegenwart mit über Hundert Kommentaren heißt: Misanthropie – Bin ich ein Menschenhasser? Als ich diesen Artikel im Dezember 2011 schrieb, dachte ich, das wäre ein Minderheitenthema. Es war überhaupt nicht abzusehen, dass er solch ein Erfolg werden würde. Es drängt sich die Frage auf: Warum? Ist es nicht traurig, dass sich so viele Menschen angesprochen fühlen und von sich selbst sagen, sie wären Menschenhasser?

http://www.geistundgegenwart.de/2014/08/welcher-misanthrop-bin-ich.html

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