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Posts Tagged ‘Geist’

Um am letzten Posting anzuschließen: In der Qigong-Praxis berücksichtigt man die jahreszeitlichen Aspekte des Qi, darum ist es im Sommer, zur Zeit des kulminierenden Yang, besonders wichtig, das Qi des Herzens (das große Yang des Organismus) zu regulieren, das Yin zu unterstützen, das „Herzfeuer“ (durch die Hitze befeuert) zu senken, den Geist zu beruhigen und Qi und Blut zu harmonisieren. Der Körper kann sich so besser an die hohen Temperaturen anpassen, das Qi wird nicht erschöpft, man wird weniger Müdigkeit fühlen, und generell kann so die Gesundheit gestärkt werden.
Zur Regulation des Qi des Herzens gibt es mit dem Sitzen in Stille eine einfache Methode. Das Betrachten des Atems, eine der alten Übungen des Sitzens in Stille, habe ich auf dem Blog schon beschrieben: hier und hier. Und hier

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Tao liegt in der Leere. Die Leere ist das Fasten des Geistes.

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„Das höchste Gut“, schrieb Spinoza, “ ist das Wissen um das Einssein des Geistes mit der ganzen Natur“, und diejenigen, die dorthin gelangt sind wollen nichts anderes. Aber wir leben in einer Zivilisation, in das nur wenigen vergönnt ist…
Während sich die anderen noch balgen und umherstoßen, entdecken sie in aller Stille den Schlüssel, wissen, dass sie am Ziel sind, und lehnen sich entspannt zurück. Die anderen hingegen verbannen die Natur aus unserer Zivilisation. Darum verlieren die Jahreszeiten ihren Rhythmus, die Früchte der Erde ihren Geschmack, die Tiere, Miterben unseres Planeten werden mutwillig ausgerottet, der Gott in uns wird geleugnet wie der Gott über uns.
Cyril Conolly – Palinurus Das ruhelose Grab – Suhrkamp

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Am 21. März starb der polnische Dichter Adam Zagajewski. Sein letzter Essayband beweist, dass Liebenswürdigkeit Teil seiner Poetik war. Diese gilt als mögliche Antwort auf die Zerrüttungen des 20. Jahrhunderts. Von Katharina Teutsch

„Fragte mich jemand – was ist eigentlich dieses geistige Leben, das du in deinen Texten so gern erwähnst, selbstzufrieden, vielleicht sogar stolz, dass du so unmodern, so mutig bist…“ Unmodern war der polnische Dichter Adam Zagajewski in seinem Bemühen, den magischen Kern der Poesie gegen die ironische Attitüde zu verteidigen. Und mutig, sich für ein Leben im Dienst der geistigen Arbeit entschieden zu haben. – DLF

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Es gibt die Wirklichkeit, die wir aber niemals vollständig erkennen können. Diese Wirklichkeit und die Welt sind unendlich komplex, wie auch unser neuronales Netz, also unser Gehirn: Wie und was wir denken, fühlen, wahrnehmen, wie Bewusstes und Unbewusstes funktionieren usw. ist ebenfalls unendlich komplex und nicht vollständig zu verstehen oder zu erfassen. Meister Dogen sagt einfach: „Der Geist kann nicht erfasst werden.“ yudoblog

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Lama Anagarika Govinda: Was an Gedankenobjekten im Geist auftauchen mag, nimmt automatisch eine größere Wirklichkeit und Plastizität an und kann aus diesem Grunde länger festgehalten und mit voller Aufmerksamkeit betrachtet werden. Die Vergangenheit verdichtet sich zur Gegenwart, und die Gegenwart erscheint nicht als die Trennungslinie zwischen einer Vergangenheit, die gestorben ist, sondern als ein einheitlicher Aspekt des koexistenten und kontinuierlichen Körpers lebendiger, vierdimensionaler Erfahrung.

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Ein Zitat des Erhabenen Lehrers zur Klarheit und Ruhe des Geistes:

Bewahre die Mitte und bleib achtsam fokussiert! Ist der Geist zerstreut, verfällt man leicht in die Haarspalterei (Engstirnigkeit). Bewahre die Ruhe im Herzen, sodass man bei jeder Sache den natürlichen Sinn erkennt. Das kommt nicht vom Sitzen! Wenn du geistig abwesend bist, wirst du leicht von schlechten Kräften beeinflusst. Sie sind wie Diebe, die über deine sechs Sinnesgrundlagen in dich gelangen.

Die Klarheit und Ruhe des Geistes kommt nicht vom Sitzen

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Porphyrios sagt uns in seiner Abhandlung über die Empfindungen, das das Sehen nicht durch einen Lichtkegel oder ein Bild oder irgendeinen anderen Gegenstand entsteht, sondern dass der Geist, der in Einklang mit den sichtbaren Dingen gebracht wird, sich selber in diesen Gegenständen sieht, die nichts anderes als er selber sind, woraus hervorgeht, das der Geist alles umfasst und das alles Bestehende nichts als der Geist ist, welcher Körper aller Art in sich birgt.“

Nemesius, Bischof von Emesa in Syrien (4 Jh. n. Ch.)

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Die Wissenschaft der Neuropsychologie hat inzwischen bewiesen, was J. C. Powys und andere lange vorher intuitiv erkannt hatten: dass das Individuum eine nahezu vollkommene Erinnerung an alle Erfahrungen besitzt, die unauslöschlich seinem Nervensystem eingraviert ist, und dass diese schlummernden „Erinnerungsspuren“ durch Zustände ungewöhnlicher Aufregung oder Enthemmung geweckt werden können. Die Wiedererweckung dieser Erinnerung ist ein Einsammeln, eine erneute Inbesitznahme unserer versprengten, in der Vergangenheit verstreuten Ichs. Powys aber ging noch viel weiter. Er glaubte daran, dass die gesamte planetarische Erinnerung der Menschheit in einem einzelnen, einsamen Geist vorhanden ist.

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