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Posts Tagged ‘Gefühl’

Robert Musil: „Denn unterscheidet man zwischen Gefühl und Stimmung, so ist leicht zu bemerken, dass das «bestimmte Gefühl» allemal einem Etwas gilt, einer Lebenslage entspringt, ein Ziel hat und sich in einem mehr oder minder eindeutigen Verhalten ausdrückt, wogegen eine Stimmung von alledem ungefähr das Gegenteil zeigt; sie ist umfassend, ziellos, ausgebreitet, untätig, enthält bei aller Deutlichkeit etwas Unbestimmtes und ist bereit, sich auf jeden Gegenstand zu ergießen, ohne dass etwas geschieht und ohne dass sie sich dabei ändert.“

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Theo Fischer: Das Ich existiert einzig auf der Ebene des Denkens. Von seinen wirklichen Gefühlen ist der Mensch total getrennt. Was Sie heute für Gefühle halten, sind Gedanken über Gefühle, es sind nicht die Gefühle selbst.

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Freistilvom 01.08.2021, 20:05 Uhr im Deutschlandfunk – Dem einen kommt die Galle hoch, dem anderen platzt der Kragen. Das unerträgliche Gefühl von Wut kennt jeder, doch die Auslöser dafür sind unterschiedlich – ebenso wie der Umgang damit: Es gibt Menschen, die ihren Ärger verdrängen, andere, die ihm schamlos Luft machen. – DLF Kultur

 

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SWR2 Essay von Pascal Richmann

Pascal Richmann ist wieder unterwegs auf seinen postmodernen „sentimental journeys“.

Wir begleiten ihn nach Bamberg, der Stadt, die aus Brauereien erbaut wurde.

„Ich sehe Männer, die Rauchbier stürzen, Männer, die Schweineschultern verschlingen. Aber am meisten sehe ich Jesus-Denkmäler, furchtbar brutale Jesus-Denkmäler, an jeder Hausecke eines. Unter dem blutigsten steht geschrieben: 1945 In Dankbarkeit nach prüfungsvoller Zeit. Mich überkommt ein richtig schlechtes Gefühl. Ich denke: Jede Deutsche glaubt zu wissen, wer ihn gekreuzigt hat.“

https://www.swr.de/swr2/doku-und-feature/das-richtig-schlechte-gefuehl-swr2-essay-2021-03-22-100.html

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Lebenspartner und Freunde schützen einen Menschen nicht davor, sich isoliert und abgetrennt zu fühlen. Viele Menschen leiden darunter allein, zu zweit oder im Internet einsam zu sein; manche lässt das sogar krank werden. – ardaudiothek.de

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Mürrisch braust der Eichenwald,
Aller Himmel ist umzogen.
Und dem Wandrer, rau und kalt,
Kommt der Herbstwind nachgeflogen.

Wie der Wind zu Herbsteszeit
Mordend hinsaust in den Wäldern,
Weht mir die Vergangenheit
Von des Glückes Stoppelfeldern.

An den Bäumen, welk und matt,
Schwebt des Laubes letzte Neige,
Nieder taumelt Blatt auf Blatt
Und verhüllt die Waldessteige;

Immer dichter fällt es, will
Mir den Reisepfad verderben,
Dass ich lieber halte still,
Gleich am Orte hier zu sterben.

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Die Romantik war der letzte große Versuch, der Entzauberung der Welt durch Wissenschaftsgläubigkeit und Herrschaft der Vernunft etwas entgegenzusetzen: die Intelligenz des Herzens und der Gefühle. Die Romantik war eine Philosophie, die zur Lebenshaltung wurde. Geschaffen von Menschen, die den Machbarkeitswahn späterer Zeiten ahnten.

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Unerreichbar weit weg und gleichzeitig ganz nah im Herzen regiert die Sehnsucht. Der Philosoph Friedrich Schleiermacher sah in ihr den Urquell des religiösen Gefühls. Dichter und Musiker sprechen von ihr als Motor ihrer schöpferischen Arbeit. Richard Wagner nannte sie eine „unendliche Melodie“. –  Von Burkhard Reinartz – DLF – Und vielen Dank hierfür  an Werner A. Krebber! –

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Alles Unglück in der Welt kommt daher, dass man nicht versteht, ruhig in einem Zimmer zu sein.“ +

„Das Herz hat seine Gründe, die die Vernunft nicht kennt.“ +

„Weißt du, wie du Gott zum Lachen bringen kannst? Erzähl ihm deine Pläne.“ +

Wollt ihr, dass man gut von euch denke, sprecht nicht davon.“ +

Wie man sich den Geist verdirbt, verdirbt man sich auch das Gefühl.“

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