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Posts Tagged ‘Geburtstag’

Filetstück 0006: Gelehrsamkeit war Hinnerk sein Fall nicht

Die Welt vermisst schnurrige Geschichten, in denen zwölfjährige Bengel mit aller gebotenen Selbstverständlichkeit Pfeife rauchen.

Wenden wir uns zu seinem 190. Geburtstag an Wilhelm Busch (* 15. April 1832, Wiedensahl). Die ersten beiden seiner Prosawerke – wir haben auf Eduards Traum 1891 und den Schmetterling 1895 aufmerksam gemacht – sind immerhin noch in der gut zugänglichen zweibändigen „Gesamt“-Ausgabe von Rolf Hochhuth 1960 vorhanden, nach seinem letzten Prosastück Meiers Hinnerk 1905 sucht man selbst dort vergebens. Begründet oder auch nur begründbar ist das nicht, aber dafür gibt es ja uns. 

https://weheklag.wordpress.com/2022/04/15/buschmeiershinnerk1905/

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Michael Köhler diskutiert mit
Prof. Dr. Isabelle Graw, Kunsttheoretikerin, Städelschule Frankfurt/Main
Prof. Dr. Georg Imdahl, Kunstakademie Münster
Prof. Dr. Nadine Oberste-Hetbleck, Zentralarchiv Kunstmarktforschung

Der teuerste lebende Künstler wird am 9. Februar 90 Jahre alt. Ausstellungen in Dresden, Köln und Düsseldorf würdigen den Maler.

Seine verwaschenen Gemälde von Kerzen, dem Wehrmachtsoffizier „Onkel Rudi“, seine Porträts, oder das Südquerhausfenster im Kölner Dom aus farbigen Glasquadraten sind weithin bekannt. „Birkenau-Zyklus“ und „Baader-Meinhof-Zyklus“ zeigen: Immer geht es in seinem disparaten Werk auch um deutsche Geschichte.

Wie wurde Gerhard Richter, seit er 1961 aus Dresden nach Düsseldorf kam, zur Marke? Wie prägt er die moderne Malerei? Ist „being blurry“ ein Lebensgefühl?

https://www.swr.de/swr2/kunst-und-ausstellung/gemalte-grauschleier-was-macht-gerhard-richter-so-kostbar-swr2-forum-2022-02-08-100.html

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Er gilt als einer der wirkungsvollsten Autoren der Weltliteratur: Der Russe Fjodor Michajlowitsch Dostojewski, geboren am 11. November 1821 in Moskau, war ein virtuoser Erzähler.

In seinen Romanen schuf er tragikomische, aber auch sehr menschliche Figuren mit widersprüchlichen, zuweilen irren Reflexionen. Der Mensch Dostojewski aber war ein wandelndes Paradox. Er predigte Versöhnung und Menschenliebe und offenbarte zugleich nationalistische, rassistische und militante Überzeugungen. Bis heute wird dieser Schriftsteller kontrovers diskutiert. Doch sein Werk, in dem er die Tiefen des menschlichen Bewusstseins ausleuchtete, bleibt immer aktuell. SWR2 Wissen

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In Frankreich galt er als Poet unter den Chansonniers. In Deutschland wurde Georges Brassens von Liedermachern wie Franz Josef Degenhardt oder Hannes Wader verehrt. Wenig bekannt ist, dass Brassens vor 1945 bei Berlin Zwangsarbeiter war.

Georges Brassens‘ „Chanson pour l’Auvergnat“ – 1954 erschien dieses wahrscheinlich bekannteste Lied des französischen Chansonniers. Des französischen Chansonniers. An dem Tag, an dem er stirbt, am 29. Oktober 1981, titelt die Tageszeitung „France Soir“: „La mort du poète“ – Der Tod des Dichters. Sein Name muss nicht erwähnt werden. Jede Französin und jeder Franzose, die auch nur ansatzweise kulturinteressiert sind, wissen an diesem Tag, wer gemeint ist. Für alle anderen ist unter der Schlagzeile sein Bild.

DLF Kultur

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Von Katja Weber – Deutschlandfunk Nova. Eine Stunde History: Wegen ihres Widerstands gegen die NS-Diktatur ist Sophie Scholl im Alter von 21 Jahren ermordet worden. Am 9. Mai wäre sie 100 Jahre alt geworden.

https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/zum-100-geburtstag-sophie-scholls-die-weisse-rose-gegen-hitler

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Vor 100 Jahren wurde Friedrich Dürrenmatt geboren. Die Nachwelt hat ihn als Schulbuchautor eingesargt. Dabei bleibt sein apokalyptisches Weltbewusstsein aktuell und eine Herausforderung. – Von Martin Ebel. sueddeutsche.de

„Diese Groteske des Verschontseins stellte mich endlich vor eine Aufgabe: die Welt, die ich nicht zu erleben vermochte, wenigstens zu erdenken, der Welt Welten entgegenzusetzen.“

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John Lurie plays sax in Permanent Vacation (Jim Jarmusch)

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Heute vor 76 Jahren kam Maarten ’t Hart zur Welt: „Ich war in den ersten Jahren meines Lebens so glücklich, dass ich mich an nichts mehr erinnere. Wenn ich angestrengt nachdenke, sehe ich lediglich schlammige Gräben, in denen ich Deiche baue.“

Das Paradies liegt hinter mir (Am 25 November. – Von OllyBock, Twitter)

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Die Sängerin, Tänzerin, Filmemacherin, Choreographin und Komponistin Meredith Monk (* 20. November 1942) feiert heute ihren 78. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

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