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Posts Tagged ‘Fülle’

Die Leere ist in der Welt der Quanten die Fülle. In der Welt der Physik bedeutet sie erst seit neuem etwas. Spirituell gesehen ist sie das alles entscheidende. Durch Meditation versuchen Menschen in diese Leere vorzudringen. Aber nach der Leere zu suchen bedeutet ein Ziel zu haben. Ein Ziel zu haben bedeutet Einfluss zu nehmen. Einfluss nehmen verhindert die Leere. Somit kann Meditation, so wie sie praktiziert wird, nicht der Weg in die Leere sein. Da jede Beobachtung durch den Menschen eine Realität schafft die er selbst erzeugt. Was man als Materie erzeugt kann nur aus der Leere kommen aber nicht in sie hinein führen.

Bewusst werden ist in der Meditation das Bewusst sein. Bewusst sein ist in der Meditation der Zugang zum Universellen Bewusstsein. Aber kann man Zugang zu etwas erlangen, in dem man schon ist?quelledesurspung.wordpress.com

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Sermo I

Die Toten kamen zurück von Jerusalem, wo sie nicht fanden, was sie suchten. Sie begehrten bei mir Einlass und verlangten bei mir Lehre und so lehrte ich sie:

Höret: ich beginne beim Nichts. Das Nichts ist dasselbe wie die Fülle. In der Unendlichkeit ist voll so gut wie leer. Das Nichts ist leer und voll. Ihr könnt auch ebenso gut etwas anderes vom Nichts sagen, zum Beispiel es sei weiß oder schwarz oder es sei nicht, oder es sei. Ein Unendliches und Ewiges hat keine Eigenschaften, weil es alle Eigenschaften hat. Das Nichts oder die Fülle nennen wir das PLEROMA. Dort drin hört Denken und Sein auf, denn das Ewige und Unendliche hat keine Eigenschaften. In ihm ist keiner, denn er wäre dann vom Pleroma unterschieden und hätte Eigenschaften, die ihn als etwas vom Pleroma unterschieden. Im Pleroma ist nichts und alles: es lohnt sich nicht über das Pleroma nachzudenken, denn das hieße: sich selber auflösen.
Die CREATUR ist nicht im Pleroma, sondern in sich. Das Pleroma ist Anfang und Ende der Creatur. Es geht durch sie hindurch, wie das Sonnenlicht die Luft überall durchdringt. Obschon das Pleroma durchaus hindurch geht, so hat die Creatur doch nicht Theil daran, so wie ein vollkommen durchsichtiger Körper weder hell noch dunkel wird durch das Licht, das durch ihn hindurch geht.
Wir sind aber das Pleroma selber, denn wir sind ein Theil des Ewigen und Unendlichen. Wir haben aber nicht theil daran, sondern sind vom Pleroma unendlich weit entfernt, nicht räumlich oder zeitlich, sondern WESENTLICH, indem wir uns im Wesen vom Pleroma unterscheiden als Creatur, die in Zeit und Raum beschränkt ist.
Indem wir aber Theile des Pleroma sind, so ist das Pleroma auch in uns. Auch im kleinsten Punkt ist das Pleroma unendlich, ewig und ganz, denn klein und groß sind Eigenschaften, die in ihm enthalten sind. Es ist dies Nichts, das überall ganz ist und unaufhörlich. Daher rede ich von der Creatur als einem Theile des Pleroma, nur sinnbildlich, denn das Pleroma ist wirklich nirgends geteilt, denn es ist das Nichts. Wir sind auch das ganze Pleroma, denn sinnbildlich ist das Pleroma der kleinste nur angenommene, nicht seiende Punkt in uns und das unendliche Weltgewölbe um uns.

http://www.feliz.de/html/sermo1.htm#eins

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nootheater

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