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Posts Tagged ‘friendsofalan’

Eliane Radigue war eine der Pionierinnen, die sich im Paris der 1950er Jahre mit der musique concrête beschäftigten.

Damals arbeitete sie als Assistentin des Komponisten und musique conrête-Pioniers Pierre Henry in dessen neugegründeten Pariser Studio. Durch mehrere Aufenthalte in den USA und durch ihre Ehe mit dem Objektkünstler Arman, knüpft Radigue Verbindungen zur dortigen Kunstszene und entdeckt den analogen Synthesizer ARP 2500 als ihr Hauptinstrument.Er prägte den Stil ihrer meditativen, minimalistischen Kompositionen über Jahre hinweg.

http://radio.friendsofalan.de/eliane-radigue-zum-85-geburtstag/

 

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Am 24. Mai feierte Bob Dylan seinen 75. Geburtstag. Grund genug, den Mann zu feiern, der wie kein anderer die amerikanische Volksmusik der vergangenen 50 Jahre prägte. 1982 widmete der RIAS dem Singer und Songwriter eine Serie. „Mr. Tambourine Man“ nannte der Musikjournalist Siegfried Schmidt-Joos die Reihe.

„Mr. Tambourine Man (1/8)“ Eine Annäherung an Bob Dylan – RIAS 1982

Er beginnt mit einer Reportage aus Bad Segeberg – dem Auftakt einer Deutschlandtour des Musikers im Jahr 1981.- friendsofalan

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Niemand konnte so mathematisch Schlagzeug spielen wie Jaki Liebezeit. Er war der Beat. Vom Krautrock bei Can bis zur Club- und Chaosmusik unserer Zeit. Nun ist er im Alter von 78 Jahren gestorben.

Der Mensch ist heute eifersüchtig auf seine Maschinen. Schlagzeuger erklären sich für unersetzlich, weil Computer zwar nicht müde werden und genauer trommeln können, aber eben nie so schön wie sie. So menschlich. Jaki Liebezeit hatte als Schlagzeuger vor 50 Jahren schon genug von seinen schmollenden Kollegen. Er hatte in West-Berlin im freien Jazz spielen dürfen, wie und was er wollte, er war mit Chet Baker aufgetreten und hatte gelernt, dass Kühle ein Konzept gegen die Kälte der Moderne sein kann. Gern erzählte er, wie ihm ein langhaariger Mann im LSD-Rausch auftrug: „Du musst monoton spielen.“ Das tat er dann ein Leben lang nach Kräften, sodass Holger Czukay, sein Bassist bei Can, ihn immer wieder mit den Worten würdigte: „Jaki spielt wie eine Maschine. Nur besser.“ – welt.de/kultur + friendsofalan

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Radiotipps 12.10.2016

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Unglaubliches Werk von Tyshawn Sorey !!! Jazz, Avantgarde, zeitgenössische Musik … Ich bin sehr beeindruckt !!! 

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justformusic.friendsofalan.de/

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„Wenn New York einem schal und langweilig erscheint, ist das Schreckliche daran die Tatsache, dass man nirgendwo anders hin kann. New York ist die Spitze, der Gipfel der Welt. Hier können wir immer nur im Kreis laufen wie ein Hamster im Käfig“, schreibt John Dos Passos in seinem legendären Großstadtroman „Manhattan Transfer“.

Alle Teile des Hörspiels „Manhattan Transfer“ können bis zum 4. Juni 2016 nachgehört werden.

via: radio.friendsofalan.de

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Nach lesen …

von Michael Krüger

Er war ein Freigeist, dessen Sprache im deutschen Theorietheater der späten sechziger Jahre sofort auffiel. Der Hanser-Verleger Michael Krüger erzählt, wie er Lars Gustafsson ins Herz schloss und nie mehr losliess.

In den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts habe ich Lars Gustafsson einmal in Västeras besucht. Als ich am Nachmittag am Bahnhof eintraf, war es bereits stockdunkel. Kein Taxi, kein Bus, aber vor allem kein Bahnhofsvorsteher, den ich hätte fragen können, wie und wo man den Dichter finden könne. Es gab damals noch kein Handtelefon, und die Festnetznummer hatte ich nicht dabei.

Wer nach Schweden fährt, so meine etwas naive Vorstellung, ist in diesem sozialdemokratisch regierten Land gut aufgehoben und wird prinzipiell pünktlich abgeholt. Also setzte ich mich in den eiskalten Warteraum und tat, was man in Warteräumen tut: Ich wartete. Der Unterschied zu Stockholm fiel einem natürlich sofort ins Auge, ausserhalb der Hauptstadt, so mein von Vorurteilen geprägtes Fazit, war offenbar alles Provinz. Die kontinentale Bahnhofskultur jedenfalls mit Restaurant, Kiosk und Kaffeebar gab es hier nicht. Es gab nur Dunkelheit und Kälte.

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