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Posts Tagged ‘Friedrich Schiller’

Schillers Totenklage über einen Indianer trägt uns zu Gemeinsamkeiten zwischen Schiller und Karl May — und gleich zu einem einschlägigen Kulturwanderweg. Nein, nicht im Oregon-Territorium, im Saarland. Man soll nicht immerzu fragen, warum. Man verpasst genug im Leben über der Frage, warum nicht. Facebook

Der Karl-May-Weg zeigt die schönsten Seiten der Wandergebiete Ruhbachtal und Brennender Berg und verbindet diese miteinander. Es erwartet Sie eine abwechslungsreiche Waldlandschaft, die sogar Karl May als Grundlage für seine abenteuerlichen „Weltreisen“ hätte dienen können.

Karl May war nie hier. Trotzdem ist ihm dieser Wanderweg gewidmet. Denn ihm war es wie keinem sonst gelungen, die Landschaft vor seiner Haustür so in die Fremde zu übertragen, dass sie als Grundlage für unglaubliche, angeblich selbst erlebte Abenteuer benutzt werden konnte.

weheklag.wordpress.com

 

 

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  • Dans Revue internationale de philosophie 2009/2 (n° 248), pages 99 à 122
  • 1. Die Aufwertung des Romans in der frühen Romantik

  • Das 18. Jahrhundert gewöhnte sich nur langsam an die Vorstellung, aus Texte ohne Versform könnten ernstzunehmende Dichtungen sein. Obwohl Romane beim Lesepublikum der Aufklärung sehr beliebt waren, wurde der Roman als ästhetische Gattung lange nicht anerkannt, denn es gab keinen bis auf die Antike zurückdatierenden Kanon der Romanliteratur, und die spätantiken, mittelalterlichen und barocken Vorläufer des modernen Romans galten eher als Unterhaltungsliteratur. Schiller qualifiziert den Romanautor noch als „Halbbruder“ des echten Dichters ab.
  • https://www.cairn.info/revue-internationale-de-philosophie-2009-2-page-99.htm

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Vorrede der ersten Ausgabe. – Als ich vor einigen Jahren die Geschichte der niederländischen Revolution unter Philipp II. in Watsons vortrefflicher Beschreibung las, fühlte ich mich dadurch in eine Begeisterung gesetzt, zu welcher Staatsaktionen nur selten erheben. Bei genauerer Prüfung glaubte ich zu finden, daß das, was mich in diese Begeisterung gesetzt hatte, nicht sowohl aus dem Buche in mich übergegangen, als vielmehr eine schnelle Wirkung meiner eigenen Vorstellungskraft gewesen war, die dem empfangenen Stoffe gerade die Gestalt gegeben, worin er mich so vorzüglich reizte. Diese Wirkung wünschte ich bleibend zu machen, zu vervielfältigen, zu verstärken; diese erhebenden Empfindungen wünschte ich weiter zu verbreiten und auch Andere Antheil daran nehmen zu lassen. – gutenberg.spiegel.de

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Seit dem Anfang des Religionskriegs in Deutschland bis zum Münsterischen Frieden ist in der politischen Welt Europens kaum etwas Großes und Merkwürdiges geschehen, woran die Reformation nicht den vornehmsten Antheil gehabt hätte. Alle Weltbegebenheiten, welche sich in diesem Zeitraum ereignen, schließen sich an die Glaubensverbesserung an, wo sie nicht ursprünglich daraus herflossen, und jeder noch so große und noch so kleine Staat hat mehr oder weniger, mittelbarer oder unmittelbarer, den Einfluß derselben empfunden.

Beinahe der ganze Gebrauch, den das spanische Haus von seinen ungeheuren politischen Kräften machte, war gegen die neuen Meinungen oder ihre Bekenner gerichtet… – friedrich-schiller-archiv

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Ich stehe hoch und kann und muß noch höher steigen; ich fühle mir Hoffnung, Mut und Kraft. Noch hab ich meines Wachstums Gipfel nicht erreicht; und steh ich droben einst, so will ich fest, nicht ängstlich stehn.

Das lässt Goethe den Grafen Egmont sagen. Der heute vor 450 Jahren vom Herzog von Alba wegen Hochverrats gefangen genommen wurde. Egmont war Ritter des Goldenen Vlieses, er unterlag keiner weltlichen Gerichtsbarkeit. Nur die Ordensritter konnten über ihn richten. Und so sagt er auch bei Goethe: Wir werden uns verteidigen können. Er rufe die Ritter des Vlieses zusammen, wir wollen uns richten lassen.- silvae + Schiller + Goethe

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Schillers erste historische Schrift (1788) befaßt sich mit dem Freiheitskampf der Niederlande gegen die spanische Tyrannis. Darin findet sich im ersten Buch auch eine Charakterisierung der spanischen Inquisition. Diese Institution der Glaubensreinigung, einst erfunden gegen Sarazenen, Synkretisten, Muslime, Juden und Ketzer, betrieben von Bettelmönchen, „einer Abart des menschlichen Namens, die die heiligen Triebe der Natur abgeschworen“ und sich zu „dienstbaren Kreaturen des römischen Stuhls“ hochgedient hat, um die Wurzeln alter Religionen „auszureuten“, diese Institution trug bereits totalitäre Züge.

https://holbachinstitut.wordpress.com/2017/03/04/friedrich-schiller-religionsterror/

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Unter der Hülle aller Religionen liegt das Göttliche

Aus Religion und Gesellschaft – Von Astrid Nettling

Im Deutschlandfunk heute um 20.10 Uhr (20 min)

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