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Posts Tagged ‘Friedrich Schiller’

Eine Sendung des NDR aus der Schiller-Nacht 2005. Die Sendung wurde 1959 als Premiere ausgestrahlt (https://filmreporter.de/retro/news/75…. In den Hauptrollen: Karl-Maria Schley, Christian Wolff, Boy Gobert, Maria Luise Etzel, Herbert Fleischmann, Hans-Karl Friedrich, Inge Meisel, Heidi Mentz, Herta Farenkrog, Peter Esser.
Legendäre (hier nicht ganz vollständige) Theaterprobe der vorletzten Szene in Schillers bürgerlichem Trauerspiel „Kabale und Liebe“. Mit Helmut Lohner und Christiane Hörbiger
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Friedrich Schiller beschreibt um 1800 „die Polizey“ als eine von Verschwörung und Verbrechen geprägte Institution. Auch heute beobachten wir Skandale und Ungereimtheiten im Polizeiapparat. Wo steht unser „Freund und Helfer“?

Verbrechen, Verschwörung, die Nacht − Elemente des Fragments „Die Polizey“ von Friedrich Schiller, entstanden kurz vor seinem Tod. „Die Bosheit kann sie zum Werkzeug brauchen, der Unschuldige kann durch sie leiden, sie ist oft genötigt, schlimme Werkzeuge zu gebrauchen.“ Die Französische Revolution im Rücken zeichnet Schiller Paris als Stadt mit zwei Gesichtern, die auch die Polizei als Maske zu tragen weiß. Bereits zur Geburtsstunde der modernen Polizei sucht er hellsichtig nach der Verflechtung von kriminellem Geschehen und polizeilicher Arbeit, er ahnt den Graubereich, in dem die Polizei tätig ist. Heute schreiben sich diese Verbindungen aufs Heikelste fort, wenn V-Leute Verhaftungen vereiteln und Rechtsextremisten im Sicherheitsapparat keine Seltenheit zu sein scheinen. Macht sich die Polizei zum Freund und Helfer der Falschen?

Hier bereits zu Hören! https://www.deutschlandfunkkultur.de/die-polizey-100.html

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Ein Kleinod aus dem SWR Hörspielarchiv von 1959: Schillers Drama wurde kurz vor der Französischen Revolution 1787 uraufgeführt. Am Beispiel von Don Carlos, Sohn Philipps II. von Spanien und Thronfolger, thematisiert er die Anfänge des Unabhängigkeitskriegs der niederländischen Provinzen von Spanien zwischen 1556- 1598. Das Historiendrama um den Widerstand gegen ungerechte Herrschaftsformen wird bei Schiller zum indirekten Spiegelbild seiner Gegenwart und erweist sich auch heute wieder von bedrückender Aktualität.

https://www.swr.de/swr2/hoerspiel/friedrich-schiller-don-carlos-100.html

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Die SWR2 Klassikerbühne stellt Hörspielfassungen des Kanons klassischer deutschsprachiger Literatur vor. Ihr Reiz liegt u. a. in der jegliche Metrik beherrschenden Sprechkunst der Schauspieler. Wallenstein I und II nannte Schiller seine Trilogie um den Feldherrn, der auf dem Zenit seiner Macht im 30-jährigen Krieg sich gegen seinen Dienstherren Kaiser Ferdinand II. auflehnte und ermordet wurde. Der SDR produzierte „Wallenstein“ im Schillerjahr 1955 in der Fassung des jüdischen Exilanten Leopold Lindtberg. Ihr gelang, Schillers Realismus wie großen Pathos gerecht zu werden.

https://www.swr.de/swr2/hoerspiel/wallenstein-i-wallensteins-lager-die-piccolomini-swr2-ohne-limit-bis-2-uhr-2022-02-26-100.html

Friedrich Schiller: Wallenstein II | Wallensteins Tod

https://www.ardaudiothek.de/episode/swr2-hoerspiel/friedrich-schiller-wallenstein-ii-oder-wallensteins-tod/swr2/10301045/

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Fritz Martinis Essay über Schillers „Wallenstein“ anlässlich des Schiller Jahres 1955 und der SDR-Hörspielfassung von Leopold Lindtberg.

https://www.swr.de/swr2/hoerspiel/schillers-wallenstein-seine-menschliche-und-kuenstlerische-probleme-100.html

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Schillers Totenklage über einen Indianer trägt uns zu Gemeinsamkeiten zwischen Schiller und Karl May — und gleich zu einem einschlägigen Kulturwanderweg. Nein, nicht im Oregon-Territorium, im Saarland. Man soll nicht immerzu fragen, warum. Man verpasst genug im Leben über der Frage, warum nicht. Facebook

Der Karl-May-Weg zeigt die schönsten Seiten der Wandergebiete Ruhbachtal und Brennender Berg und verbindet diese miteinander. Es erwartet Sie eine abwechslungsreiche Waldlandschaft, die sogar Karl May als Grundlage für seine abenteuerlichen „Weltreisen“ hätte dienen können.

Karl May war nie hier. Trotzdem ist ihm dieser Wanderweg gewidmet. Denn ihm war es wie keinem sonst gelungen, die Landschaft vor seiner Haustür so in die Fremde zu übertragen, dass sie als Grundlage für unglaubliche, angeblich selbst erlebte Abenteuer benutzt werden konnte.

weheklag.wordpress.com

 

 

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  • Dans Revue internationale de philosophie 2009/2 (n° 248), pages 99 à 122
  • 1. Die Aufwertung des Romans in der frühen Romantik

  • Das 18. Jahrhundert gewöhnte sich nur langsam an die Vorstellung, aus Texte ohne Versform könnten ernstzunehmende Dichtungen sein. Obwohl Romane beim Lesepublikum der Aufklärung sehr beliebt waren, wurde der Roman als ästhetische Gattung lange nicht anerkannt, denn es gab keinen bis auf die Antike zurückdatierenden Kanon der Romanliteratur, und die spätantiken, mittelalterlichen und barocken Vorläufer des modernen Romans galten eher als Unterhaltungsliteratur. Schiller qualifiziert den Romanautor noch als „Halbbruder“ des echten Dichters ab.
  • https://www.cairn.info/revue-internationale-de-philosophie-2009-2-page-99.htm

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Vorrede der ersten Ausgabe. – Als ich vor einigen Jahren die Geschichte der niederländischen Revolution unter Philipp II. in Watsons vortrefflicher Beschreibung las, fühlte ich mich dadurch in eine Begeisterung gesetzt, zu welcher Staatsaktionen nur selten erheben. Bei genauerer Prüfung glaubte ich zu finden, daß das, was mich in diese Begeisterung gesetzt hatte, nicht sowohl aus dem Buche in mich übergegangen, als vielmehr eine schnelle Wirkung meiner eigenen Vorstellungskraft gewesen war, die dem empfangenen Stoffe gerade die Gestalt gegeben, worin er mich so vorzüglich reizte. Diese Wirkung wünschte ich bleibend zu machen, zu vervielfältigen, zu verstärken; diese erhebenden Empfindungen wünschte ich weiter zu verbreiten und auch Andere Antheil daran nehmen zu lassen. – gutenberg.spiegel.de

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Seit dem Anfang des Religionskriegs in Deutschland bis zum Münsterischen Frieden ist in der politischen Welt Europens kaum etwas Großes und Merkwürdiges geschehen, woran die Reformation nicht den vornehmsten Antheil gehabt hätte. Alle Weltbegebenheiten, welche sich in diesem Zeitraum ereignen, schließen sich an die Glaubensverbesserung an, wo sie nicht ursprünglich daraus herflossen, und jeder noch so große und noch so kleine Staat hat mehr oder weniger, mittelbarer oder unmittelbarer, den Einfluß derselben empfunden.

Beinahe der ganze Gebrauch, den das spanische Haus von seinen ungeheuren politischen Kräften machte, war gegen die neuen Meinungen oder ihre Bekenner gerichtet… – friedrich-schiller-archiv

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