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Posts Tagged ‘Friedensreich Hundertwasser’

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Träume sind die letzte Zuflucht des Menschen, die letzten Königreiche, die ihm ganz gehören. Träume zerstören ist so, wie wenn man dem Menschen seine Wurzeln und seine Zukunft weg nähme und nichts bleibt, wonach er sich sehnen kann. Der Mensch lebt von Träumen. Wenn Träume ständig vernichtet werden, so wie dies in unserer rationalistischen Gesellschaft geschieht, so ist dies ein Verbrechen, denn die Träume sind die Vorbedingung menschlichen Schöpfertums.

(Hundertwasser-Stiftung auf oder im Facebook).

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Hundertwassers

FRIEDENSVERTRAG MIT DER NATUR

Wir müssen einen Friedensvertrag mit der Natur anstreben, der einzig schöpferischen übergeordneten Macht, von der der Mensch abhängig ist. Dieser Friedensvertrag mit der Natur müsste unter anderem die folgenden Punkte beinhalten:

1. Wir müssen die Sprachen der Natur lernen, um uns mit ihr zu verständigen.
2. Wir müssen der Natur Territorien zurückgeben, die wir uns widerrechtlich angeeignet und verwüstet haben, z.B. nach dem Grundsatz: Alles, was waagerecht unter freiem Himmel ist, gehört der Natur, z.B. auch die Dächer, auch die Straßen.
3. Toleranz der Spontanvegetation.
4. Die Schöpfung des Menschen und die Schöpfung der Natur müssen wiedervereinigt werden. Die Entzweiung dieser Schöpfungen hatte katastrophale Folgen für die Natur und den Menschen.
5. Leben in Harmonie mit den Gesetzen der Natur.
6. Wir sind nur Gast der Natur und müssen uns dementsprechend verhalten. Der Mensch ist der gefährlichste Schädling, der je die Erde verwüstet hat. Der Mensch muss sich selbst in seine ökologischen Schranken zurückverweisen, damit die Erde sich regenerieren kann.
7. Die menschliche Gesellschaft muss wieder eine abfalllose Gesellschaft werden. Denn nur der, der seinen eigenen Abfall ehrt und wiederverwertet in einer abfalllosen Gesellschaft, wandelt Tod in Leben um und hat das Recht, auf dieser Erde fortzubestehen. Dadurch, dass er den Kreislauf respektiert und die Wiedergeburt des Lebens geschehen lässt.

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via: https://www.facebook.com/pg/HundertwasserStiftung/posts/?ref=notif

 

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Das Werk von Friedensreich Hundertwasser zählt zu den bedeutendsten österreichischen Beiträgen innerhalb der Kunstgeschichte der Nachkriegsmoderne. Trotz der immensen Popularität, die der talentierte Netzwerker und zielstrebige Künstler bereits sehr früh erlangte, hält sich bis heute die eingefahrene Mythisierung desselben zum schrägen Einzelgänger oder Außenseiter. In der Ausstellung Hundertwasser, Japan und die Avantgarde hat sich das Belvedere die Neuentdeckung seines Frühwerks zur Aufgabe gemacht… belvedere.at

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Der Mensch braucht Romantik als Lebenselexier, das sind nicht-reglementierte Unregelmäßigkeiten, sei es von der Natur geschaffen in Spontanvegetation, sei es durch die Kreativität der Menschen.

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Friedensreich Hundertwasser schreibt in seinem Friedensvertrag mit der Natur:

Wir sind nur Gast der Natur und müssen uns dementsprechend verhalten. Der Mensch ist der gefährlichste Schädling, der je die Erde verwüstet hat. Der Mensch muss sich selbst in seine ökologischen Schranken zurückverweisen, damit die Erde sich regenerieren kann.

https://www.facebook.com/Friedensreich-Hundertwasser-390188601028077/?fref=nf

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Es gibt keine Energiekrise. Es gibt nur eine maßlose Energieverschwendung. Hat die Natur eine Energiekrise, haben die Vögel, die Bäume, die Käfer eine Energiekrise? Nur der Mensch bildet sich ein, eine Energiekrise zu haben, weil er wahnsinnig geworden ist. Der heutige Mensch ist der gefährlichste Schädling, der je die Erde bevölkert hat. Der Mensch muß wieder in seine ökologischen Schranken verwiesen werden. Damit sich die Erde regenerieren kann. Unmengen von Energie, Zeit und Geld werden verwendet, um Menschen einzureden, daß sie unnötige Dinge haben wollen. Das schafft Frustration, Mord und Totschlag, denn es ist nicht möglich, daß alle alles haben können.

http://www.hundertwasser.com/text/view-1.5.1.4?language=ge&subtype=hw

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Internationaler Tag des Baumes – 25 April 2016

„Es ist Deine Pflicht, der Vegetation mit allen Mitteln zu ihrem Recht zu verhelfen. Freie Natur muss überall dort wachsen, wo Schnee und Regen hinfallen (…) Straßen und Dächer sollen bewaldet werden. In der Stadt muss man wieder Waldluft atmen können.“

Hundertwasser, in: „Dein Fensterrecht – deine Baumpflicht“ (1972)

via: https://www.facebook.com/Friedensreich-Hundertwasser-390188601028077/?fref=nf

Tag des Waldes

Einen Baum schneidet man in 5 Minuten um.
Zum Wachsen braucht er aber 50 Jahre.
Das ist ungefähr das Verhältnis
zwischen technokratischer Zerstörung
und ökologischem Aufbau.

Hundertwasser, 1978

 

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