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DLF Kultur – Donnerstag, 16. September 2021 um 22:03 Uhr, von Franziska Seyboldt

Angst haben wir alle, und das ist auch gut so. Weil sie uns davor bewahrt, uns in Gefahr zu begeben. Mit einer Angst, die uns behutsam begleitet, können wir gut leben. Die nichts dagegen hat, sich ab und zu von guten Argumenten oder noch besserer Laune vertreiben zu lassen. Was aber, wenn die Angst so präsent ist, dass ein unbeschwertes Leben kaum noch möglich ist? Wenn sie uns auslacht, immer am längeren Hebel sitzt und unser Denken und Handeln bestimmt? Tatsächlich kommt diese Art von Angst öfter vor, als man glaubt, und sie ist weder mit reiner Willenskraft zu zähmen, noch lässt sie sich einfach ignorieren. Aber manchmal hilft es, sich mit der Angst zu unterhalten, um sie besser zu verstehen – wie Franziska Seyboldt in Rattatatam, mein Herz.

Millionen von Menschen kämpfen sich  durchs Leben, in ständiger Angst vor der Angst, und hangeln sich von Ausrede zu Ausrede. Aber warum ist es so schwer, zuzugeben, dass man ein Problem hat? Ist man schwach, wenn man Schwäche zeigt – oder holt man sich gerade so die Kontrolle zurück? Und vor allem: Wie wird man diese Scheißangst wieder los? (Hördat)

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In der Mitte der Republik: Eine tausend Quadratkilometer große, grüne Fläche. Schafe hüten die Ränder. Eine kultivierte Wildnis, ein Stück Forstwirtschaft, ein Naherholungsgebiet für Vögel aller Art. Manche suchen hier den Rückzug aus der Stadt, andere leben hier schon immer. Das Mikrofon macht sich auf Wanderung durchs Unterholz.

In ihrem Hörstück begegnet das Autor*innenduo Personen, die von der Selbstverständlichkeit queerer Landschaften abseits der Städte berichten. Sie führen die Zuhörenden durch die Peripherien, mit denen sie leben. Für die Dauer des Hörstücks wird der Thüringer Wald zur Heterotopie. Dokumentarisches und Fiktives jagen einander durchs Gebüsch. Der Forst klingt wie immer, er klingt wie noch nie. DLF Kultur

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Freispiel, am 20.08.2020, 22:30 Uhr

Je nach Betonung können die Worte „Was weiß ich.“ unterschiedliche Bedeutungen haben: zum Beispiel schlichte Resignation, eine Kritik am Erkenntnisverfahren oder ein reflexiver Zweifel an der eigenen Perspektive. Es kommt darauf an, welche Betonung wir im Ohr haben, wenn wir sie lesen. Das allgemein akzeptierte Prinzip der Augenzeugenschaft legt nahe, dass man von etwas weiß, wenn man es gesehen hat. Manche Dinge wissen wir allerdings erst dann genau, wenn wir sie hören. – DLF Kultur

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Freispiel, 54 min 13.08.2020 Von Hofmann & Lindholm

Hofmann & Lindholm nehmen die Bedrohung der Privatsphäre ernst und begeben sich zur Wahrung des Besitzstandes auf Abwege: sie durchdringen vermeintliche Barrieren im öffentlichen Raum, erproben die Belastbarkeit von Oberflächen und wecken tote Briefkästen zu neuem Leben. Die Trennlinie zwischen „öffentlich“ und „privat“ beginnt sich dynamisch zu verändern. „Es sei gerade so als hätten Meteorologen ein fürchterliches Unwetter angekündigt, wenn man aber aus dem Fenster schaue herrsche strahlender Sonnenschein.“ Nehmen Sie jetzt Ihre Erwartungshaltung ein: Eine Desinformationsübung mit Erkenntnisgewinn.

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Das Klima ist im Wandel. Dies hat nicht nur natürliche Ursachen, sondern ist auch maßgeblich durch den Menschen verursacht. Inzwischen gibt es in der Wissenschaft kaum noch Zweifel daran, dass der Mensch nicht nur zum Treibhauseffekt und Klimawandel entscheidend beiträgt, sondern insbesondere in der Zukunft selbst unter dieser Zerstörung leiden wird. Wie können wir ein produktives Gespräch darüber führen, was jetzt zu tun ist? Alle Stücke zum Schwerpunkt gibt es hier:

https://www.deutschlandfunkkultur.de/schwerpunkt-klima-wandel.3683.de.html?dram:article_id=468390

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Die fünfzigste Sendung von agoRadio, die wir hier ausstrahlen, sollte besonderer Aufmerksamkeit eigentlich nicht wert sein. Jubiläen umweht stets ein trüber Muff. Und doch, wir geben zu, dass auch wir uns der magischen Zahl „50“ nicht ganz entziehen konnten und deshalb verabredeten, die folgenden zwei Stunden anders zu nutzen als in den vergangenen Sendungen. Wir erlauben uns, was wir unter uns ein „Freispiel“ nannten: Jene, die in den vergangenen Jahren mit einer gewissen Regelmäßigkeit zu diesem Programm beigetragen haben, sollten ein Thema ihrer Wahl behandeln können. Vielleicht fehlt es dieser Sendung deshalb an Kohärenz und Geschlossenheit, an möglichen Sperrigkeiten eher nicht.

Einzelne Beiträge:

Harald Strauß: 50 Zumutungen und Mitteilungen

Nicola Torke: Die Zeichung hat das Wort. Über Andrea Tippel

Mareike Teigeler: Das kulturpolitische Dilemma

Hans-Joachim Lenger: Öffentlichkeit, Faschismus

Benjamin Sprick: Der universelle Verzerrer

David Wallraf: Eine Fahne wird gehisst

 Manuskripte zum Download:

50 Zumutungen

Die Zeichnung hat das Wort

Das kulturpolitische Dilemma

Öffentlichkeit, Faschismus

Der universelle Verzerrer

 An dieser Sendung haben mitgewirkt: Hans-Joachim Lenger, Benjamin Sprick, Harald Strauß, Mareike Teigeler, Nicola Torke und David Wallraf

http://agoradio.de/-sendungen/2018-4/2018-4-13.html

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