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Posts Tagged ‘Fragen’

Es ist unmöglich, sich über Tao zu erkundigen, und es gibt keine Antworten auf solche Fragen. Fragen zu stellen, die nicht beantwortet werden können, ist töricht.

Wer Fragen beantwortet, auf die es keine Antwort gibt, dem mangelt es an innerer Erfahrung. Die Toren und jene, denen innere Erkenntnis fehlt, haben nie die innersten Kräfte des Universums geschaut und sie wissen nichts vom Uranfang.

Sie gelangen niemals über den heiligen Kun Lun Berg (Berg der Götter) hinüber, um sich aufzuschwingen in die äußerste Leere, in das Nichts. (Kap. XXII)

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Andrej Tarkowskij: Wie lächerlich war es, als man Pablo Picasso einmal nach seiner künstlerischen Suche befragte. Voller Unwillen über diese Frage antwortete Picasso darauf klug und präzis: „Ich suche nicht, ich finde nur!“

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Rätsel rund um Tiere

Hämmert sich der Specht das Hirn kaputt? Kriechen Ohrenkneifer wirklich in die Ohren? Warum sind Flamingos rosa und nachtaktive Schleiereulen weiß? Fragen über Fragen – wir haben die Antworten für Sie! BR Wissen

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Gregory Bateson

Ich kannte mal einen kleinen Jungen in England, der seinen Vater fragte: „Wissen Väter immer mehr als Söhne?“, und der Vater sagte: „Ja“. Die nächste Frage war: „Pappi, wer hat die Dampfmaschine erfunden?“, und der Vater sagte: „James Watt“. Darauf der Sohn: „Aber warum hat sie dann nicht James Watts Vater erfunden?“

(Ökologie des Geistes)

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Übersetzung der englischen Texte von Martina Spriestersbach.
Übersetzung der russischen Texte von Ilja Rasin,

der französischen und englischen Texte von Peter Staaden.

http://www.peterstaaden.de/kabbala/www.kabbalah-web.org/germankab/forum_gr/gerforindex.htm

http://www.peterstaaden.de/kabbala/www.kabbalah-web.org/germankab/index.htm

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E.M. Cioran

„Peinliche oder verletzende Fragen, die Taktlose an uns stellen, ärgern und verwirren uns und können auf uns die gleiche Wirkung ausüben wie gewisse orientalische Methoden. Warum aber sollte eine massive aggressive Dummheit nicht eine Erleuchtung auslösen? Sie steht einem Stockschlag aufs Haupt nicht nach.“

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Es wird vielleicht manche überraschen, dass ich mir überhaupt keine Fragen stelle, und dass ich grundsätzlich nicht damit beschäftigt bin, Fragen zu formulieren, um sie an mich selbst zu richten. Ich führe keine inneren Monologe oder Dialoge. Ich rede nicht mit einer Stimme in meinem Kopf, keine Stimme redet in meinem Kopf mit mir und ich würde auch keiner Stimme zuhören, die in meinem Kopf zu reden anfängt.

Ich habe einen guten Grund, keine Selbstgespräche zu führen:

Ich habe mir nichts mitzuteilen. Es gibt nichts, das ich weiß, dass ich nicht weißdogmatic-podcast

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Ist es nicht schlichtweg seltsam, dass überhaupt etwas – irgend etwas geschieht? Da war nichts, dann ein Großer Knall, und hier sind wir nun alle. Das ist doch alles andere als geheuer.

Auf Schellings brennende Frage: „Warum ist überhaupt etwas und nicht vielmehr nichts?“ hat es schon immer zwei Typen von Antworten gegeben. Antworten des ersten Typs könnte man als Philosophie des „Hoppla“ bezeichnen. Das Universum ereignet sich ganz einfach, und es steckt nichts dahinter; alles ist letztlich beliebig und zufällig, es ist halt, es geschieht ganz einfach – „Hoppla!“ Der Name dieser „Hoppla“ Philosophie in der Moderne ist Legion, vom Positivismus bis zum Wissenschaftlichen Materialismus, von der Linguistischen Analyse …, vom Naturalismus bis zum Empirismus. Und so durchdacht und erwachsen sie gelegentlich auch zu sein scheint, sie läuft im Grunde doch immer auf dieselbe Antwort hinaus: „Frag nicht!“

Die Frage selbst (also: Weshalb geschieht überhaupt irgend etwas? Weshalb bin ich hier?), heißt es da, ist schon wirrköpfig, pathologisch, unsinnig oder infantil. Solche wirrköpfigen Fragen gar nicht mehr stellen, das sei das Kennzeichen der Reife, des Erwachsenwerdens in diesem Kosmos.

Ich glaube das nicht. (verkürzt) Die „Antwort“ – nämlich „Hoppla“, folglich „Frag nicht!“ – stellt so ungefähr das Infantilste an Reaktion dar, was überhaupt menschenmöglich ist.

Wolfgang Krüger Verlag 1996 – ISBN 3-8105-2324-0

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