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Posts Tagged ‘Fotografie’

Mit seiner Kamera und ungeschöntem Blick dokumentierte Harald Hauswald den Alltag in der DDR. Das brachte die Stasi auf den Plan. Nach der Wende war er Mitbegründer der Agentur der Fotografen „Ostkreuz“ und wurde durch seine zahlreichen Schwarz-Weiß-Aufnahmen berühmt.

Die meisten seiner Fotos macht der Fotograf Harald Hauswald in Schwarz-Weiß: „Ich finde schwarz-weiß grafisch viel interessanter, weil es viel konzentrierter ist. Farbe lenkt zu sehr ab, bei Schwarz-Weiß kann der Betrachter das Bild zu Ende fantasieren.“ –

Fotograf Harald Hauswald „Der beobachtete Beobachter“

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„Im Flanieren mit der Kamera betäube ich den Schmerz des Getrenntseins von der Welt.“

https://bekerode.jimdofree.com/

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Andreas Magdanz im Gespräch mit Gabi Wuttke

Andreas Magdanz kennt den Hambacher Forst wie kaum ein anderer. Der Professor für Fotografie hat seine Studierenden über viele Jahre hinweg dorthin geschickt, dabei hat er besonders die seit drei Jahren im Wald lebenden Aktivisten schätzen gelernt.

Andreas Magdanz ist Professor für Fotografie und hat Studierende der HAWK Hildesheim und der RWTH Aachen in den Hambacher Forst geschickt. „Eine forensische Bestandsaufnahme: 100 Studenten, zwei Hochschulen, 10.000 Bilder“ heißt das Projekt.

Im Deutschlandfunk Kultur erklärt er, dass er schon sehr früh erlebt habe, wie Natur- und Kulturdenkmäler vernichtet worden und Menschen Zwangsumsiedlungen ausgesetzt gewesen seien. Das habe ein Gefühl von einer fehlgeleiteten Demokratie in ihm erzeugt.- DLF Kultur

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Nicht ohne meinen Fotoapparat: Auf täglichen Spaziergängen lichtete Arno Schmidt die Natur in der Heide ab. Seine ereignisarmen, aber subtilen Aufnahmen … Den Spektakeln des städtischen Treibens zog Schmidt die Sensationen der Wanderwege vor: Nahezu täglich ging in der Heidelandeschaft spazieren, durchstreifte Wiesen und Wälder und betrachtete das Formen- und Farbenspiel von Naturerscheinungen. Das hielt er unermüdlich mit der Kamera fest – in mehr als 2.500 Aufnahmen. (Stand 2011) – kunstundfilm.de

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Wer heute noch glaubt, eine Fotografie erzähle Wahrheit, ist ein Exot. Die Fotografie ist die Krankheit, für deren Therapie sie sich hält.

Es hätte alles so schön werden können! So schön und so klar. Doch die Fotografie, angetreten, die Welt zu erhellen, hat sich ins Dunkle verabschiedet. Die Fotografie als intellektuelle Idee der Welterklärung hat sich selber um ihre Macht gebracht. Wer das Bild hat, hat die Macht, das galt als Regel in der Geschichte der Herrschenden und später der Kulturindustrie. Bilder konnten Machtverhältnisse nicht nur repräsentieren, sie konnten sie unterminieren und determinieren. Doch die Macht der Bilder gestern ist heute ihre Ohnmacht geworden.

Zu keiner Zeit waren Bilder so bedeutungsleer wie heute. Zweifelhaft in dem, was man Authentizität nennt, und belanglos darin, was ihre Relevanz betrifft.- nzz.ch/feuilleton

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