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Posts Tagged ‘Flüchtlinge’

Mattea Weihe im Gespräch mit David Wallraf – Aus: „Die Zeit ist aus den Fugen“ vom Juli 2018

… Menschen steigen in diese Boote, weil ihnen gesagt wird, sie erreichen in vier Stunden Italien. Menschen werden immer in diese Boote steigen, selbst wenn man ihnen sagt: Ihr erreicht in fünfzehn Stunden Italien, selbst wenn man ihnen sagt: Ihr erreicht in vier Tagen Italien. Man muss nur sagen: Ihr erreicht ein sicheres Land, ihr kommt von der Küste weg. Das reicht schon, damit jeden Tag diese Menschen in diese Boote steigen. Aber es ist eine absolute Katastrophe, dass keiner da ist, irgendwas zu dokumentieren, es ist keiner da, Alarm auch nur entgegenzunehmen. Es ist überhaupt niemand mehr da…

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FÜR EINEN HUMANITÄREN UMGANG MIT GEFLÜCHTETEN IN EUROPA!

https://www.openpetition.de/petition/online/fuer-einen-humanitaeren-umgang-mit-gefluechteten-in-europa

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Der libertäre Diskurs in Deutschland scheint seit letztem Jahr (2015) auf das Thema Migration, Einwanderung, Flüchtlinge, Sicherung der deutschen Staatsgrenze verengt. Dies ist ein großes Glück für die Herrschenden, die hiermit eine Legitimation von ungeahnter Seite erhalten haben und zugleich freie Hand, ohne jede Kritik die Ausweitung staatlicher Tätigkeiten voranzutreiben. Wer behauptet, aus dem libertären Grundsatz des Selbsteigentums würde sich unmittelbar zwingend die Position deduzieren lassen, unter den gegenwärtigen Bedingungen für geschlossene Staatsgrenzen einzutreten, führt meist drei vermeintliche Folgen der Masseneinwanderung ins Feld.

1. Die Flüchtlingswelle münde in höhere Staatsausgaben und damit in höhere Steuern (oder Äquivalenten wie Inflation).

2. Eine andere Folge der Zuwanderung, die nach Ansicht einer Reihe von Libertären das Schließen der Grenzen als einzige freiheitliche Option zulässt, ist die befürchtete Zunahme an Kriminalität.

3. Schließlich wird in zum Teil zunehmend fanatischer Weise als Folge der Migration die Bedrohung ethnischer Homogenität benannt.

Etwas erweiterte und überarbeitete Version des Statements, vorgetragen beim Libertären Stammtisch Erfurt und Weimar, am 21. Oktober 2016.

murray-rothbard-institut.de

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Tomasz Konicz 20.09.2016

Wie die überflüssige Menschheit, die der Kapitalismus produziert, zum Verschwinden gebracht werden soll

Flüchtlinge sind so was von uncool. Die flüchtige „Willkommenskultur“ ist jüngsten internationalen Umfragen zufolge einer rasch anschwellenden Ablehnungsfront gewichten (Ablehnung von Flüchtlingen wächst weltweit). Demnach sind rund 49 Prozent der Bundesbürger der Ansicht, dass es inzwischen zu viele Flüchtlinge in Deutschland gibt. Rund 40 Prozent der Befragten wollen die Grenzen schließen, während nur noch 20 Prozent in der Migration auch positive Aspekte ausmachen können.

Dieser rasch um sich greifende Stimmungswandel, der auch auf globaler Ebene vonstatten geht, kann auf eine einfache Ursache zurückgeführt werden: Die globalen Flüchtlingsbewegungen nehmen weiter zu. Laut UNHCR befanden sich 2015 weltweit rund 65,3 Millionen Menschen auf der Flucht, was abermals einen neuen Rekordwert darstellte.

Im Vorjahr waren es 59,5 Millionen. Eine von 113 Personen musste aufgrund von Konflikten oder Verfolgung im vergangenen Jahr fliehen. Nahezu ein Prozent der Menschheit befindet sich inzwischen auf der Flucht.

http://www.heise.de/tp/artikel/49/49467/1.html

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Die Flüchtlinge werden weiter kommen, auch nach Europa, sagt die Chefin von Ärzte ohne Grenzen, Joanne Liu. Denn der Westen sei immer zu spät, wenn Krisen auftreten.

Liu: Mittlerweile bekomme ich in Europa zu hören, dass es an politischen Selbstmord grenzt, etwas Gutes für Flüchtlinge zu tun. Ich bin nicht naiv. Ich glaube nur daran, dass wir eine politische Lösung für diese schweren Krisen finden müssen, dass wir nicht die Augen vor allem verschließen dürfen. Es muss eine dritte Option zwischen dem Weg heute und der totalen Hilfsbereitschaft geben. Kennen Sie zufällig das Buch Essence of Decision?

ZEIT ONLINE: Leider nein.

Liu: Es handelt sich um Graham T. Allisons Analyse über die Kuba-Krise. Darin wird beschrieben, wie sich Präsident Kennedy nach dem Angriff auf die Schweinebucht verhalten hat. Er schien damals nur zwei Möglichkeiten zu haben: Entweder er steht als schwacher Führer da oder aber er startet einen dritten Weltkrieg mit Nuklearwaffen. Kennedy sagte damals: Ihr bringt mir eine bessere, dritte Lösung. Genau an eine solche politische Lösung glaube ich heute auch.

zeit.de/

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Das aktuelle Verhalten der österreichischen Bundesregierung in der Fluchtkrise ist kontraproduktiv und inakzeptabel. Ein Aufruf österreichischer Kunstschaffender, den eingeschlagenen Kurs schleunigst zu ändern Wir protestieren gegen die Politik des Hochziehens von Grenzzäunen, des Abschottens, wie zuletzt auf dem Wiener „Balkangipfel“ beschlossen, sowie der Einführung willkürlicher numerischer Obergrenzen bei der Aufnahme von Asylsuchenden. Dies führt – wie zu erwarten war und unmittelbar Realität wurde – zu einem Stranden der Flüchtenden in Griechenland und direkt in eine menschliche Katastrophe. Die Lage im ohnehin schon unter hoher Belastung stehenden Griechenland, das aufgrund der Geografie und des Fehlens direkter Fluchtrouten in Binnen-EU-Staaten automatisch zum EU-Erstaufnahmeland für Flüchtende aus den Kriegsgebieten Syriens und Iraks wird, wird zudem durch uneinsichtige und undiplomatische Haltungen mancher nationaler Regierungen verschärft. Wir distanzieren uns entschieden von der Schuldzuweisung an die griechische Regierung und damit der völligen Entsolidarisierung mit der Bevölkerung der betroffenen Regionen, wie sie etwa vonseiten der österreichischen Bundesregierung praktiziert wird. Das Gerede von „Hausaufgaben“ ist herablassend, völlig unangemessen und zeugt höchstens von der Untauglichkeit der angewendeten Denkschemata.

http://derstandard.at/2000032224084/Fluechtlingspolitik-Wir-distanzieren-uns

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Die Autorin, Beraterin, Coach und Dozentin, war als Sozialarbeiterin langjährig praktisch tätig in der Flüchtlingsbetreuung der Stadt Münster. Mit Bezug auf Martin Bubers “Ich-Du-Verhältnis” schreibt Misun Han-Broich:

” … In der Ehrenamtsbeziehung findet eine Begegnung statt, in der sich Ich und Du als gleichberechtigte Subjekte begegnen und keiner dem anderen bewertend gegenübersteht. …” S. 45

via: transitnuremberg.wordpress.com/

 

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Wer nach Paris einen Ursachenzusammenhang zur Flüchtlingskrise konstruiert, der zündelt und verkennt das Problem. Die größte Beleidigung für die Attentäter ist die Freiheit – solange es Freiheit gibt, wird sie wohl zum Ziel des Terrors werden.Von Kurt Kister

Samstagvormittag beim Änderungsschneider. Die Frau neben mir, mittelalt, sagt mit einem leichten, eher osteuropäischen Akzent: „Das ist furchtbar. So viele Tote.“ Dann macht sie eine Pause und meint: „Und wir ham die jetzt alle bei uns.“

Ich will zwar nur eine Hose abholen und kenne die Dame nicht. Frage aber doch: „Wen haben wir jetzt bei uns?“ Sie sagt: „Na, die ganzen Moslems. Die Flüchtlinge. Von denen sind bestimmt viele …“- sueddeutsche.de/

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Das Transit Camp Stadionbad war eine Not-Aufnahme der Stadt Nürnberg für Flüchtlinge im Zeitraum vom 15. September bis 10. Oktober 2015.

Dieser Blog will die Arbeit mit Freiwilligen und Flüchtlingen in der Region Nürnberg aufgreifen und begleiten. Willkommen sind gute Beispiele und Anregungen. Spezielle Fragen und Diskurse können verlinkt werden. Auf dieser Seite wird der freundliche Umgang mit Menschen im guten Gespräch gepflegt.

https://transitnuremberg.wordpress.com/

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