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Posts Tagged ‘Fleisch’

Die Evolution des Menschen und seiner Ernährung mitsamt der Ethik bis in eine ferne Zukunft hinein

Es ist nachvollziehbar, warum Ernährungsalternativen zum Fleisch wachsende Beachtung in den Medien finden. Die Reduzierung des Fleischkonsums könnte – eher wird – demnächst schon erforderlich werden. Das werden auch die vehementen und eingefleischten Klimawandelleugner einsehen müssen.

Einerseits die verheerende Energiebilanz, der Verbrauch an Wasser und anderen Ressourcen der Fleischerzeugung. Die Angaben dazu schwanken, widersprechen sich jedoch nicht grundsätzlich. Die Erzeugung eines Kilogramms Rindfleisches verbraucht im weltweiten Schnitt gut 15.000 Liter Wasser und 3,9 bis 9,4 kg Getreide. Dieses Kilogramm Fleisch erzeugt 15 kg CO2 oder das 10-fache, wenn es über die Kontinente transportiert wird…,.. https://www.nachinnen.de/fleischkonsum-zeit.php

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Mittlerweile ist klar: wenn wir viel Fleisch essen, ist das schlecht fürs Klima. Fleischersatz ist da eine Alternative, aber schmeckt das auch? Und wie wird Fleischersatz hergestellt? 12% der Bevölkerung in Deutschland leben fleischlos und immer mehr Menschen entscheiden sich gegen Fleisch. Gerade deshalb wird viel an Fleischersatz geforscht, und der macht sich gar nicht so schlecht. Können Fleischesser den Fleischersatz vom echten Fleisch unterscheiden? Und aus was besteht dieser Fleischersatz überhaupt?

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Essay und Diskurs

Unser Essverhalten beeinflusst unser Denken und Fühlen. Wer wir sind. Für wen wir uns halten. Wann und warum unser Belohnungssystem anspringt. „Wat de Buur nich kennt, dat fret he nich.” Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht.

Schriftsteller Jan Brandt erinnert diesen Spruch aus seiner Kindheit in Ostfriesland und geht mit ihm zurück in die Geschichte des Nahrungsmittels Fleisch. Der ostfriesische Merksatz drückt nicht nur ein Misstrauen allem Fremden und Neuen gegenüber aus, ein kulinarischer Konservatismus, sondern auch, wie wichtig Herkunft und Tradition im Hinblick auf das Essen für die Herausbildung des ländlichen Selbstverständnisses ist: Als dieser Spruch aufkam, gab es noch eine enge Bindung an die Lebensmittel, an die Pflanzen und Nutztiere, die auf dem Küchentisch landeten. Das meiste hatten die Leute im Dorf selbst angebaut und geerntet, gemästet und geschlachtet oder von Bekannten bezogen. Aber was bedeutet es heute, Tiere zu essen? Heute ist Jan Brandt Vegetarier und erörtert in seinem Essay, warum ganz besonders in Zeiten von Corona die Frage des Fleischessens gestellt werden sollte. Denn: Der Mensch is(s)t, was er is(s)t. – Deutschlandfunk Kultur 2020

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Mit seinen Produkten will der niederländische „Metzger“ Jaap Korteweg der industriellen Fleischproduktion Konkurrenz machen. Tiere müssen dafür nicht sterben.

Auf den ersten Blick scheint der Kunde eine ganz normale Metzgerei zu betreten. Waage auf dem Ladentisch, Messer, Wurstschneidemaschine – alles da. Auch der Inhalt des Kühlregals lässt Barbecue-Fans sofort das Wasser im Munde zusammenlaufen: Würstchen und Hamburger, Hackfleischbällchen, Geflügelspieße. Sogar Thunfisch und Calamares fehlen nicht. Was braucht es mehr für einen gelungenen Grillabend?

Dafür eignen sich die Gaumenfreuden, die Jaap Korteweg in seinem concept store in Den Haag anbietet, in der Tat. Bloß: Ein Tier musste dafür nicht sterben, alles ist auf pflanzlicher Basis hergestellt. „Aus Sojabohnen und Erbsen, Lupinensamen und Getreide“, erklärt der 54-jährige Bauer und holt eine Packung mit englischen Frühstückswürstchen aus der Kühlvitrine, die Little Willies: „Eines unserer neuesten und beliebtesten Produkte!“, berichtet er stolz und deutet auf das runde Logo: De Vegetarische slager steht auf der Verpackung, der vegetarische Metzger.

                                      „Fleisch muss auf unseren Tellern zur Nebensache werden.“

http://www.goethe.de/ins/cz/prj/fup/de16402886.htm

 

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Fleischlose Küche ist total im Trend, haben Sie je überlegt, Vegetarier zu werden?

Oh ja. Ungefähr drei Sekunden lang. Wenn Gott gewollt hätte, dass wir Menschen keine Tiere essen, warum hat er sie dann aus Fleisch gemacht? Den Witz habe ich bei einem Schauspieler aus London geklaut, er hat ihn auf Menschen und Kannibalismus bezogen, aber er funktioniert mit Tieren auch gut, finde ich. Ganz im Ernst, raffiniert zubereitetes Gemüse schmeckt absolut delikat, aber ich esse nun mal gerne Fleisch. Moralisch ist das nicht zu rechtfertigen, ich weiß.

… Ich war ziemlich oft gemein. Der Schauspieler David Hemmings wirkte immer so hölzern. Der Witz war, dass wir im Abspann einer Sendung schrieben, „Hemmings erschien mit besonderer Genehmigung der Forstverwaltung“ (Cleese prustet los). Obwohl, wenn ich es mir überlege, diesen Scherz bedaure ich doch nicht…. – john cleese

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Welthunger, Massentierhaltung, Kohlendioxid-Problem, überfischte Meere – warum wir unsere Ernährung endlich umstellen müssen. Ein Abschied vom Fleisch.

Von Petra Steinberger

Essen ist Privatsache. Ist unsere persönliche Angelegenheit. Nie waren wir so frei in der Wahl unserer Nahrung. Und damit in der Wahllosigkeit. Wir können essen, was, wie und wie viel wir wollen. Wer an keiner Religion hängt, muss sich nicht einmal mehr an Speisegebote halten…

http://www.sueddeutsche.de/leben/ethik-in-der-ernaehrung-nicht-fisch-nicht-fleisch-1.53590

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