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Posts Tagged ‘Fernando Pessoa’

Um verstehen zu können, habe ich mich zerstört. Verstehen heißt das Lieben vergessen. Ich kenne nichts, was zugleich falscher und bedeutsamer wäre als der Ausspruch Leonardo da Vincis, demnach wir etwas nur lieben oder hassen können, wenn wir es verstanden haben.

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Was auch immer unsere Sensibilität bewegt, so angenehm es auch sein mag, so stört stets das mir rätselhafte Eigenleben dieser Sensibilität. Nicht nur große Sorgen, sondern auch kleine Ärgernisse lenken uns von uns ab und trüben den Seelenfrieden, nach dem wir uns alle unwillkürlich sehnen. – 217/220

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Die Kunst des Träumens ist schwer, denn sie ist eine Kunst der Passivität, in der wir unser Bemühen darauf konzentrieren, uns nicht zu bemühen – Fernando Pessoa

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„Im heutigen Leben gehört die Welt nur den Narren, den Grobschlächtigen und den Betriebsamen. Das Recht zu leben und zu triumphieren erwirbt man heute fast durch die gleichen Verfahren, mit denen man die Einweisung in ein Irrenhaus erreicht: die Unfähigkeit zu denken, die Unmoral und die Übererregtheit.“

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Fernando Pessoa: Haben wir nur geliebt, dürfen wir sterben

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Vijftien dagen voor zijn dood schreef Pessoa dit gedicht:

GIB MEHR WEIN MIR

Es gibt Krankheiten schlimmer als jede Krankheit,
Es gibt Schmerzen, die nicht schmerzen, selbst in der Seele nicht,
Und doch schmerzhafter sind als alle anderen.
Es gibt geträumte Ängste, die das Leben mit sich bringt, es gibt Empfindungen,
Empfunden einzig in der Vorstellung
Und doch uns eigener als unser Leben.
Es gibt so vieles, das, ohne zu existieren,
Existiert, dauerhaft existiert,
Und dauerhaft unser ist, wir selbst…
Über dem trüben Grün des uferlosen Flusses
Die weißen Zirkumflexe der Möwen…
Über der Seele des unnütze Flattern
Dessen, was nie war noch sein kann, und alles ist.

Gib mehr Wein mir, denn das Leben ist nichts.

via: https://tibaert.com/2014/01/14/portugal-na-pessoa/

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Ein Einsamer in Lissabon, Buchhalter in der Straße der Vergolder, spricht Monologe vor sich hin: in seinem Büro, auf den Straßen der Stadt, im Restaurant, in seiner Wohnung. Die Sätze, in den schwarzen Raum der Melancholie gerichtet, rufen andere Stimmen auf. In seinem Kopf erdachte Figuren: Seefahrer, Dichter, Träumer, Abenteurer. (Via Radiohörer) Viele Grüße!

Hörspiel: „Das Büro der schwarzen Stunden“ Von Fernando Pessoa / Auf Wunsch wieder Online!

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Samstag, 28.03.2020 15:05 bis 16:16 Uhr BAYERN 2.

Ursendung. – Als Podcast verfügbar im Hörspiel Pool

„Ich fühle mich vielfältig. Ich bin wie ein Zimmer mit unzähligen, wundersamen Spiegeln, die eine zentrale Wirklichkeit falsch und verzerrt reflektieren, eine Wirklichkeit, die sich in allen und in keinem dieser Spiegel findet.“ – Fernando Pessoa

„Unter all den Zeilen und Versen Pessoas findet sich ein Satz, der bei dieser Arbeit für mich die gleiche Bedeutung besessen hat, wie für die Seefahrer in früheren Zeiten der Polarstern: „Die Musik, der Mond und die Träume sind meine magischen Waffen.“ (Kai Grehn)

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Mit Cornelius Obonya und Petra Morzé. Gestaltung: Nadja Kayali

„Was kann ein genialer Mensch bei dem Mangel an Literatur anderes tun, als sich selbst ganz in Literatur zu verwandeln?“ Fernando Pessoa (1888-1935), der große Dichter der portugiesischen Moderne, der im Brotberuf Handelskorrespondenzen übersetzt hat, erfand sich selbst in den von ihm erschaffenen Heteronymen (eigenständige Dichter mit Personalstil) immer wieder neu. Seine vervielfachte dichterische Seele ist in so unterschiedlichen „Personen“ lebendig geworden wie dem Modernisten Álvaro de Campos, dem Epikureer Ricardo Reis und dem Bukoliker Alberto Caeiro.- Ö1

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