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Posts Tagged ‘Faust’

Update zu Doktor Faust thu dich bekehrenund natürlich zu allen aus dem ersten Teil:

Zweimal hat der Vater der russischen Literatur — Puschkin — sich 1825 am urdeutschen Faust-Stoff versucht: einmal in Form einer ausgearbeiteten Szene, einmal in Form dreier kurzer dramatischer Fragmente. Beenden wir unsere zweiteilige Serie mit letzteren. Das Bildmaterial sei uns wenig faustisch, vielmehr Petersburgisch. – weheklag

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Alexander Sergejewitsch Puschkin: Szene aus dem „Faust“

1825, gedruckt 1828, übs. Homunculus, i. e. Sigismund von Radecki 1940:

Meeresufer

Faust und Mephistopheles

Faust
Ich öd mich, du.

Mephistopheles
Was macht man, Faust!
Ihr müßt euch dies als Grenze ziehen,
Und keiner übertritt den Strich —
Alles Lebendige langweilt sich:
Vor Faulheit der, und der voll Mühen,
Im Zweifeln der, der wenn er glaubt,
Genuß will jedem stets entfliehen,
Den hat sein Übermaß beraubt,
Und jeder gähnt und jeder lebt,
Es gähnt das Grab, das man euch gräbt,
So gähn auch du.

Faust
Fort mit den Witzen!
So spür was aus, das irgendwie
Zerstreuung schafft.

weheklag.wordpress.com

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Faust ist ein nachdenklicher Zweifler. Er versucht, die Geheimnisse der Welt und ihre Zusammenhänge vollständig zu verstehen. Mephistopheles schließt mit Gott die Wette ab, dass er den unzufriedenen Grübler vom rechten Weg abbringen kann. Daraufhin geht Mephistopheles mit dem Gelehrten einen Pakt ein: Er wird ihm alle Wünsche verwirklichen, bis Faust die absolute Erfüllung gefunden hat. Danach gehört dessen Seele dem Teufel.

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heute, 13.03.2018 – 20:05 bis 21:00 Uhr – Bayern 2

Goethes wahres Drama
Von Andreas Ammer

Goethes Drama vom ewig strebenden „Faust“ hat viel zu dem Bild beigetragen, das man in Deutschland von der Dichtkunst hat. Dies ist so einleuchtend wie merkwürdig: Handelt es sich doch beim Nationaldrama der Deutschen um die Geschichte eines Doppelmörders der, nachdem ihn seine umfassende Bildung enttäuscht hat , sein Lebensziel darin findet, mit Hilfe eines zwielichtigen Teufels ein minderjähriges Mädchen (Gretchen) zu verführen und es – nachdem es aus Verzweiflung ihr Kind umgebracht hat – gelangweilt im Kerker zurückzulassen. Auch sonst ist Goethe in dem Drama, das ihn sein ganzes Leben lang beschäftigt hat, gern zu weit gegangen.

http://www.br.de/radio/bayern2/programmkalender/ausstrahlung-1326828.html

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