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Posts Tagged ‘Farbe’

Schwarz wird so lange in Mode sein, bis eine dunklere Farbe erfunden wird.

Denn sie wissen nicht, was sie tun ist ein amerikanischer Film aus den 50er Jahren, in dem ein rebellischer James Dean genau weiß was er tut. Der jugendliche Held kämpft in einer fremden Stadt um Anerkennung und Liebe. Sein Durchsetzungsvermögen verkörpert der betont unangepasste junge Mann in einer schwarzen Lederjacke. Die ihn als einen zu erkennen gibt, der jenseits gängiger Konventionen in der Lage ist sein eigenes Ding zu machen..,..

Erotik, Tod und Modefarbe Schwarz – Gedanken zur Farbe aller Farben

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Wir springen nach Berlin in ein alchemistisches Labor im Jahr 1706: Bei der Herstellung von Florentiner Lack färbt sich das Gemisch überraschend tiefblau statt rot. Johann Jacob von Diesbach und der Johann Conrad Dippel haben aus Versehen das erste moderne, künstliche Pigment hergestellt: das Berliner Blau. Auch bekannt als Prussian Blue oder Eisenblau.

Berliner Blau verbreitet sich in der Folge, weil es eine günstige Alternative zu anderen Blautönen ist, wie Ultramarin oder Azurit. Aber nicht nur in der Malerei kommt das Berliner Blau zum Einsatz. Es wird auch zur Weinschönung verwendet und ist heute auch als Medikament gegen Thallium- oder Caesium-Vergiftung im Handel. –

ZS228: Berliner Blau – die Erfindung einer Farbe

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„Da haben sich zwei mit nichts anderem als Kunst aus Farbe und Licht befasst.“ –  Zwei Bauhauslehrer: die Malgefährten Johannes Itten und Paul Klee.

…  Beide entwickelten ihre eigene Farbenlehre: Darin untersuchten sie die Wahrnehmung und das Empfinden von Tönen und Kontrasten. Bei Ittens „Farbtypenlehre“ wirkte der Einfluss seines Stuttgarter Lehrers Adolf Hölzel. Klee hingegen kam auf der Tunisreise 1914 zu der im Tagebuch niedergeschriebenen Erkenntnis: ‚Die Farbe hat mich. Ich brauche nicht nach ihr zu haschen. Sie hat mich für immer, ich weiß das. Das ist der glücklichen Stunde Sinn: Ich und die Farbe sind eins …‘

Kosmos Farbe – Johannes Itten und Paul Klee

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„Weiß ist nicht nur die Abwesenheit von Farbe, es ist eine scheinende und verstärkende Farbe, so wild wie Rot, so entschlossen wie Schwarz…“ G.K. Chesterton – 

Augen auf. Und dann das!

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„Es zittert Morgenschein

Mit blödem Licht

Errötend durch dein Zimmer“

Unter den Prosaschriften lassen naturgemäß die grundsätzlich beschreibenden die stärkste Anwendung der Farbe zu. Die „Briefe aus der Schweiz“ schildern den Anblick der Eisgebirge vom Fort de St. Sergues aus: „Die letzten . . schienen in einen leichten Feuerdampf aufzuschmelzen; die nächsten standen noch mit wohlbestimmten roten Seiten gegen uns, nach und nach wurden jene weiß, grün, graulich . . . Wie ein gewaltiger Körper von außen gegen das Herz zu abstirbt, so erblaßten alle langsam gegen den Montblanc zu, dessen weiter Busen noch inmer rot herüberglänzte und auch zuletzt uns noch einen rötlichen Schein zu behalten schien, wie man den Tod des Geliebten nicht gleich bekennen . . . will“.

Es ließen sich noch mehrere Beispiele für die farbige Illustration des Reisewerkes anbringen. Prächtiges Kolorit erzeugt in der „Italiänischen Reise“ die Sonne des Südens. In Venedig betrachtet Goethe die Gondoliere auf den Rändern ihrer Barken, „leichtschwebend, buntbekleidet, . . . wie sie auf der hellgrünen Fläche sich in der blauen Luft zeichneten“, und er glaubt, das beste, frischeste Bild der venetianischen Schule vor sich zu haben. „Der Sonnenschein hob die Lokalfarben blendend hervor, und die Schattenseiten waren so licht, daß sie verhältnismäßig wieder zu Lichtern hätten dienen können“. Das Blitzlicht der Wiederscheine in dem meergrünen Wasser setzt „die Tüpfchen auf’s i“ …

https://archive.org/stream/3381502/3381502_djvu.txt

Full text of „Ludwig Tieck und das Farbenempfinden der romantischen Dichtung [microform]

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