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Der westliche Imperialismus hat heute sämtliche Macht, sämtliche  Funktionen in seinen Finanzmaschinen, seinen technokratischen Apparaten und seinem totalitären Denken konzentriert und damit für Baudrillard hier erst die die objektiven Bedingungen für die brutale Politik der Terroristen geschaffen. Der westliche Imperialismus zwingt ausnahmslos jedem seine Spielregeln auf und behält sich selbst alle Mittel vor den Globus zu regieren, sodass den Terroristen nichts übrig bleibt als auf ihre Weise die Spielregeln zu ändern, die letztlich nur in der Bereitschaft bestehen, mit der letzten, der unaustauschbaren Waffe zu reagieren, nämlich mit dem eigenen Tod zu bezahlen.

Der Terrorismus ist heute Baudrillard zufolge in gewisser Weise überall. Er verbreitet sich wie Viren. Das Böse, so Baudrillard, ist viral geworden. Es verbreitet sich unbemerkt weltweit, ohne dass es eine klare Linie gibt, die es erlauben würde, es zu identifizieren. Der Terrorismus ist als eine eine virale Epidemie heute noch perfekter geschützt und noch unberechenbarer geworden als die Attentäter des 11. Septembers es waren. Und das Böse ist insofern viral geworden, als es sich im Inneren des westlichen Imperialismus selbst befindet: „Es ersteht ein phantomhafter Feind, der sich über den ganzen Planet ausbreitet, wie ein Virus überall einsickert und in sämtliche Ritzen der Macht dringt“ (ebd. 20).- non.copyriot.com

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https://www.facebook.com/notes/horst-kl%C3%A4user/ich-will-nicht/1532628270135036/

Ich will, dass das Morden aufhört. Jetzt.

Horst Kläuser

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„Seit alle Hoffnungen der Schulkinder schon auf den von der Rente gesicherten Lebensabend zielen, seitdem hat sich der Geist der Utopie ins Hausgespenst des Altersheims verwandelt. Seitdem bestätigt sich die Lehre des oft variierten Märchens von den drei Wünschen, wonach nicht die Wunscherfüllung, sondern das Wünschen selbst die schwerste Kunst ist. Mark Twain lässt Huckleberry Finn, dem gerade in kräftigen Farben der Unterschied zwischen Hölle und Paradies geschildert worden ist, irgendwo sagen, er würde als Aufenthaltsort für die Ewigkeit vermutlich doch die Hölle bevorzugen; dort treffe man offenbar die interessanteren Leute und müsse nicht den ganzen Tag Kirchenlieder singen und hören. Die Skepsis, ob man es im Paradies, so wie die Leute es sich vorstellen, überhaupt aushalten kann, ist gegenüber dem Seniorenparadies doppelt angebracht. Die Sicherheit und Ruhe, nach der sich die modernen Menschen sehnen, ist die letzte Vorstufe zur Grabesruhe.“ – via: Peter Alexa

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Bild könnte enthalten: Pflanze und im Freien

http://www.bildkunst.de/index.html

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„Sobald man einen Despoten auftauchen sieht, so kann man sicher sein, bald einem Rechtsgelehrten zu begegnen, der voller Gelehrsamkeit beweisen wird, dass die Gewalt legitim ist und dass die Besiegten schuldig sind.”

(via Peter Alexa. Facebook)

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© VG Bild 2017

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Oberlandesgericht Düsseldorf – aus einer Urteilsbegründung 1962:

Die Voraussetzungen des Müßiggangs erfüllt der Lebenswandel desjenigen, der seine Tage mit keinerlei Tätigkeit ausfüllt, die – unter welchen Gesichtspunkten auch immer – als noch irgendwie sinnvoll angesehen werden könnte.

„Muße, nicht Arbeit, ist das Ziel des Menschen.“ – Oscar Wilde

via: Peter Alexa (Facebook) – https://www.facebook.com/pjotr.pjotro?fref=nf&pnref=story

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