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Posts Tagged ‘Eugene Ionesco’

Hass auf die Eliten, Hass auf die Medien, Hass auf die Moral: Der Großmeister des Absurden, Eugène Ionesco, hat in seinem Stück „Die Nashörner“ schon 1959 den Aufstieg des Irrationalen gezeigt.

… Je mehr rechtschaffene Bürger sich nach und nach in schnaubende Viecher verwandeln, die rücksichtslos alles niederwalzen, was ihnen im Weg steht, desto größer wird die Bereitschaft der noch nicht Transformierten, in diesen Horden auch die guten Seiten zu sehen – oder zumindest aus der bloßen Tatsache ihres Daseins eine gewisse Legitimität ihres Soseins abzuleiten…

https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article163154674/Er-sah-die-Selbstaufgabe-der-liberalen-Welt-voraus.html

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Ein frei herumlaufendes Nashorn, das ist nicht gut. Das ist sogar unsinnig. Aber es werden immer mehr: „Heute Morgen waren es sieben, jetzt sind es schon 17, bald werden es 32 sein!“ Die Herdentiere bilden ein neues Kollektiv, das die Begriffe und Vorzüge des Menschseins auf die Probe stellt.

Selbst der allseits respektierte Logiker unterwirft sich der Masse und wird Nashorn. Allein Herr Behringer versperrt sich der tierischen Bewegung. Einsam pocht der Büroangestellte auf die Überlegenheit seiner Spezies.- dradio

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… „Rhinocéros“ beschreibt die Ausbreitung einer menschenfeindlichen Ideologie, die die Gesellschaft erst allmählich, dann überraschend schnell und aggressiv in ein totalitäres Regime verwandelt – begünstigt durch eine unzulängliche Gegenwehr aufgrund menschlicher Schwächen: Gleichgültigkeit, Naivität, Opportunismus, Verantwortungsscheu. Im Verlauf des Dramas verspürt man zunehmende Beklemmung.

So ergeht es mittlerweile auch Beobachtern der deutschen Politik-, Medien- und sogar Kirchenszene. Gemäßigte Konservative werden neuerdings von rechts angefeindet und bezichtigt, mit dem „links-grünen Mainstream“ zu kollaborieren oder selbst links bzw. „linksliberal“ zu sein. Einstige Mitstreiter werden einem plötzlich fremd, haben sich binnen weniger Jahre oder gar Monate radikalisiert, manchmal geradezu als wären sie durch eine Gehirnwäsche gegangen.

Von: Andreas Püttmann – starke-meinungen.de/blog/

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“Die Freiheit der Phantasie ist keine Flucht in das Unwirkliche, sie ist Kühnheit und Erfindung.”

via: https://findmywayonwalk.wordpress.com/2011/07/14/123/

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Eugene Ionesco

„Was wir Gegenwart nennen, ist bloß der Zusammenprall von Gewesenem und Bevorstehendem – ein winziges Teil Sein, das sofort in die Elemente Vergangenheit und Zukunft zerfällt.“

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