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Posts Tagged ‘Essen’

Alexander Kluge inspiriert seine Leser, Zuhörer und Zuschauer mit Filmen, Texten, Interviews und vielem mehr. Anlässlich seines 85. Geburtstags präsentiert das Museum Folkwang eine umfassende Ausstellung, die den Kern seines multimedialen Werkes sichtbar macht. Für „Pluriversum“ hat Kluge durchweg neue Arbeiten geschaffen. Er verlegt sein Werk erstmals in den musealen Raum und gewährt zudem Einblicke in bisher unveröffentlichte Materialien und Filmsammlungen, die zwischen 1985 und 2007 entstanden sind. Bis zum 7. Januar 2018 ist die Ausstellung „Alexander Kluge. Pluriversum“ im Museum Folkwang zu sehen.

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Ja, denn schon weil es eine gewissen Fingerfertigkeit benötigt, erschwert es das gedankenlose „Reinschaufeln“ von Lebensmitteln. Zudem soll die Beweglichkeit der Hände den Geist erfrischen.

via: https://www.facebook.com/ChinesischeMedizin/?fref=nf&pnref=story + http://www.tcmklinik.de/

 

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Im SWR 2 wurde am 13. Februar 2017 mein Essay “Essen als Konfession” gesendet, in dem ich mich mit zeitgenössischen Formen des Umgangs mit Ernährung auseinandersetze. Mich interessiert die Aufwertung des Essens zu einem Medium für Bekenntnisse und zu einem Ort der (Selbst)inszenierung. Hier ein paar Thesen:

“Auf der Video-Plattform „YouTube“ finden sich unzählige Videos von Menschen, die von ihrer Ernährungsumstellung berichten und den Zuschauern Mut machen, sich auf denselben Weg zu begeben. Oft handelt es sich, wie auch sonst bei YouTubern, um junge Leute – 16-, 18-, 20-jährig –, die sich in absoluter Ernsthaftigkeit Video um Video mit ihrer Ernährungsumstellung befassen: Ausführlich legen sie die Gründe dar, warum sie vegan geworden sind oder künftig komplett auf irgendetwas verzichten, äußerst gewissenhaft beschreiben sie alle Veränderungen, die sie infolge ihrer neuen Ernährungsgewohnheiten verspüren, … Wolfgang Ullrich

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Die Nahrungsmittelindustrie „schrumpft sich groß“. Immer weniger internationale Konzerne bestimmen die Märkte vom Acker bis zur Ladentheke. Der Konzernatlas klärt über die Folgen auf.

„Es ist Zeit, sich nicht nur für das zu interessieren, was auf unserem Teller landet“, heißt es in einem Beitext des Konzernatlas 2017, den die Heinrich-Böll-Stiftung zusammen mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung, dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Germanwatch, Oxfam und Le Monde Diplomatique am Dienstag veröffentlichte.

Wohin sich die Agrar- und Lebensmittelbranche entwickelt, betrifft uns alle. Am härtesten trifft es aber die schwächsten Glieder in der Lieferkette: Die Bauern und Arbeiter in Schwellen- und Entwicklungsländern, die der Marktmacht der Konzerne am meisten ausgeliefert sind.

Gleichzeitig werden Unternehmen entlang der gesamten Lieferkette durch Fusionen immer größer… www.dw.com

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Er blickt auf Baustellen und Ausfallstraßen, auf Hochhausfassaden, ein wirbelndes Karussell. Fotos wie Cool Jazz.

 Doch seltsam, in all dieser distanzierten Turbulenz verbirgt sich eine unzerstörbare Ruhe. Selbst in seiner wohl bekanntesten Arbeit, der großen Suite Eine Woche im Volkswagenwerk von 1953, ist sie zu spüren. All die aufgereihten Karosserien, Kotflügel, Rohbleche, die Motorenteile und Reifen in langer Flucht, die von der neuen großen Automobilität sprechen, wirken wundersam entrückt. Es ist eine Welt in Bewegung, keine Frage, doch zugleich wie in Trance …

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