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Posts Tagged ‘Erwin Schrödinger’

„Das Bild der materiellen Wirklichkeit ist heute so schwankend und unsicher, wie es schon lange nicht mehr gewesen ist.“ Erwin Schrödinger

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Die Entwicklung der Quantenmechanik in den Jahren 1925–1927 wird oft als revolutionärer Bruch mit der klassischen Physik beschrieben, welcher aus Konflikten zwischen dem mechanischen Weltbild des 19. Jahrhunderts und neuen experimentellen Resultaten entsprang. Eine gründliche historische Analyse der verfügbaren Quellen zeigt jedoch, dass theoretische Strukturen und Methoden der klassischen Physik in der Entstehung der Quantenmechanik eine große Rolle spielten und die Quantenrevolution überdauerten. Im Falle der Schrödingerschen Wellenmechanik tritt dies deutlich zutage: Die Hamilton-Jacobi-Theorie der analytischen Mechanik bildete Schrödingers Grundlage für die Ableitung seiner berühmten Wellengleichung. Eine von Hamilton in den 1830er Jahren aufgestellte Analogie zwischen Optik und Mechanik spielte dabei eine Schlüsselrolle. In meinem Vortrag werde ich Schrödingers Weg auf der Suche nach einer Wellentheorie der Materie nachzeichnen, die Entstehungsgeschichte der Schrödingergleichung rekonstruieren, und die Geschichte der Wellenmechanik in den größeren Kontext der Geschichte der Quantenphysik einbetten.

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„Das Bild der materiellen Wirklichkeit ist heute so schwankend und unsicher, wie es schon lange nicht mehr gewesen ist.“ Erwin Schrödinger

Gut verständlicher Vortrag des grossen Physikers. Der Wiener Erwin Schrödinger (1887-1961) leistete bahnbrechende Arbeiten zur Wellenmechanik und Quantentheorie, für die er unter anderem mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Untrennbar mit seinem Namen verbunden sind die von ihm entdeckte „Schrödinger-Gleichung“ sowie sein berühmtes Gedankenexperiment „Schrödinger’s Katze“.

Hinweis zum im Vortrag erwähnten Begriff „Quantensprung“: „Heute wird das Wort Quantensprung in der physikalischen Fachsprache kaum noch benutzt. Man spricht allgemein von Übergängen zwischen Zuständen.“ (Wikipedia)

Gliederung:
1. Die Krise. Vorschau
2. Einiges über Korpuskeln
3. Wellenfeld und Partikel: ihr experimenteller Nachweis
4. Quantentheorie: Planck, Bohr, de Broglie
5. Wellenfeld und Partikel: ihr theoretischer Zusammenhang
6. Quantensprung und Partikelidentität
7. Wellenidentität
8. Schlußwort

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Vortrag im Rahmen der öffentlichen Vorlesungsreihe „Geschichte der Physik – Revolutionen grosser Denker“ am 26.6.2012 an der Universität Göttingen.

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Die eigentliche Schwierigkeit für die Philosophie liegt in der räumlichen und zeitlichen Vielheit anschauender und denkender Individuen.

Würde alles Geschehen sich nur in einem Bewusstsein abspielen, so wäre der Sachverhalt höchst einfach. Es wäre ein Vorgefundenes, schlechthin Gegebenes …

Ich glaube nicht, dass die Lösung  des Knotens auf logischem Wege durch folgerichtiges Denken innerhalb unseres Intellektes möglich ist. Wohl aber lässt sie sich sehr leicht in Worten aussprechen, nämlich: Vielheit ist nur Schein, sie besteht in Wirklichkeit gar nicht.

Die Philosophie der Vedanta hat dieses ihr Grunddogma durch manches Gleichnis zu verdeutlichen gesucht, wovon eines der ansprechendsten das vom Kristall ist, der von einem nur einmal vorkommenden Gegenstand Hunderte von kleinen Abbildern zeigt, ohne dass doch der Gegenstand dadurch wirklich vervielfacht würde.

Aus einer Sammlung von Hans Peter Dürr über Physik und Transzendenz

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