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Posts Tagged ‘Ernährungslehre’

Birne

Birnen sind ein gutes Mittel für die Lunge, sie haben eine Form wie sie.

Birnensaft ohne Zucker selber Kochen. 5 Minuten, Kur über 1-2 Wochen im Herbst.

Birne gekocht: wirkt indem es das Lungen-Yin tonisiert, es wirkt auch gegen trockene Haut.

Birne roh: klärt Hitze bei gelbem Schleim. Birne gekocht: wirkt indem es das Lungen-Yin tonisiert, es wirkt auch gegen trockene Haut.

Schleimlösendes Rezept: gedämpfte Birne. Eine geschälte Birne wird ganz in etwas Wasser zusammen mit 5g Orangenschalen, 10g gestampften Mandeln, 2 Stücken frischem Ingwer und etwas Wasabi (japanischer grüner Meerettich) oder weißem Meerrettich und wenn gewünscht etwas Zucker gedämpft. Dieses Rezept löst hervorragend den Schleim bei Husten durch Erkältung.

+ Birne: Frucht aus der Heimat

Süß und saftig schmeckt die Birne, sie ist sogar süßer als ein Apfel. Obwohl sie robust wirkt, ist sie empfindlich. Auf die richtige Lagerung kommt es an … apotheken-umschau

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Frühjahr

Schau, im Frühlingswind
schmaucht sein Pfeifchen stillvergnügt
der Herr Fährmann hier!

Basho

Es gibt da jemanden, einen Freund, dem ist der Winter ein Gräuel. Ganz schrecklich. Denn der Winter ist kalt, ungemütlich, fast ruppig ohne jedes Licht. Wenn aber der Frühling naht, dann lebt er wieder auf, da erwachen in ihm die Lebensgeister, die Lebensenergien des Qi.

Der Gesunde fühlt sich wohl, macht Pläne; geht nach draußen. Der Nicht-Gesunde sollte es ihm nachmachen, denn Bewegung ist alles! Auf der Körperebene bezieht sich der Frühling auf die Verbindungen, die den Körper zusammenhalten, die Gelenke, Bänder und Sehnen.

Der Frühling gehört zur Wandlungsphase Holz. Die Pflanzen beginnen zu wachsen, durchstoßen den Erdboden, in dem sie als Samen überwinterten. Die Säfte beginnen zu steigen, der Wind bewegt sich über den Boden und räumt auf, was der Winter bedeckte. Der Frühling bringt dem Menschen die Energie und befreit, was im Winter eingesperrt und verborgen war.

„Ist er Koch oder Arzt“? fragt ein chinesisches Sprichwort, denn Gesundheit beginnt im Kochtopf!

In der Ernährungslehre der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist der Frühling die beste Jahreszeit, um den Körper vom schweren Essen des Winters zu reinigen, das viele Schlacken verursachte, aber auch von Emotionen wie Ungeduld, Zorn, Frustrationen.

Die dem Frühling entsprechenden Organe sind Leber und Gallenblase. Wie in der modernen westlichen Medizin unterstützen sie die Verdauung, zudem trägt die Leber zur Reinigung des Blutes bei. Zudem spielt die Leber in der TCM eine große Rolle bei emotionalen Störungen.

Der Speiseplan im Frühling sollte der leichteste im ganzen Jahr sein. Mit jungem, frischen Gemüse. Salziges Essen oder schweres Fleisch, sollte vermieden werden, da dieses die Leber stauen könnte. Süßliche Nahrungsmittel wie Karotten, Fenchel, Spargel, Kartoffeln und leicht scharfe Nahrungsmittel wie Kresse und Radieschen sollten genossen werden, um in sich selbst einen Frühling zu kreieren. Kräuter wie Basilikum, Fenchel, Majoran, Rosmarin, oder Kardamom.

Der Frühling bietet sich auch für eine Entschlackungskur an, um mit frischer Kraft wieder einen neuen Jahreszyklus zu beginnen. Die TCM arbeitet gern mit Getreidekuren und begleitenden Kräutertees, die Leber und Gallenblase reinigen, (Hirse, brauner Rundkornreis). Eine „kleine Entschlackungskur“ bestünde bereits darin, alle behandelten, energiearmen Nahrungsmittel wie Zucker, weißes Mehl etc., wegzulassen.

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Die Diätetik ist ein aus dem Lateinischen (diaita, von gr. diaitetike) stammender Sammelbegriff, der ursprünglich alle Maßnahmen umfasste, die zur Gesunderhaltung oder Heilung beitragen, sowohl körperlich als auch seelisch, im Sinne einer geregelten Lebensweise. Heute wird der Begriff Diätetik dagegen im Allgemeinen nur noch als Synonym für Ernährungslehre gebraucht. (Wikipedia).

gemüse

In der TCM wird keine regelrechte Unterscheidung zwischen Nahrungsmitteln und Arzneien getroffen. Die Grenzen hierfür sind fließend. Jedes Nahrungsmittel kann medizinisch eingesetzt werden, denn jedes Nahrungsmittel verfügt über eine bestimmte pharmakologische Wirkung. Ausnahmen sind denaturierte Nahrungsmittel, die auch keine Lebensmittel mehr sind, da sie über keinerlei Lebensenergie (Qi) mehr verfügen, und der Körper mehr Energie benötigt sie zu verdauen, als er davon an Energie gewinnt. Qi wird meist als Lebensenergie oder Lebenskraft übersetzt. Ist das Qi in Fluss und genügend davon vorhanden, spricht man von Harmonie und Gesundheit. Stagniert es oder liegt ein Mangel vor, treten Beschwerden und Krankheitsbilder auf.

Die medizinische Wirkung von Nahrungsmitteln wird durch ihren Geschmack (süßlich, scharf, sauer, bitter, salzig ) – und durch ihre thermische Wirkung bestimmt. Die Einteilung erfolgt in kalte, kühle, neutrale, warme und heiße Nahrungsmittel.

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Fenchel-Rezepte + Fenchel

Informationen aus der Sicht der TCM. Das Temperaturverhalten ist wärmend, der Geschmack süß und scharf und die Wirkung: Qi-regulierend, den Mittleren Erwärmer regulierend. (Drei-Erwärmer, die drei „Öfen“: Atmung, Verdauung und Ausscheidung; Oberer, Mittlerer und Unterer Erwärmer).

Zutaten: Beliebige Reissorten, reissuppe_congee, Fenchel, Butter, Sojasoße.

Zubereitung: In einer Tagesportion Reissuppe nach Grundrezept Fenchel weich kochen. Vor dem Servieren einen Stich Butter und etwas Sojasoße hinzugeben.

Wirkung: Alle Teile der Fenchelpflanze haben eine ähnliche Wirkung: Sie sind süß, scharf und warm, regulieren das Qi, stillen Schmerzen, stärken die Mitte und wärmen die Nieren. Dieses Rezept ist verdauungsfördernd, vor allem bei Verdauungsproblemen durch Kälte.

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In Asien findet sich die dünne Reissuppe namens Congee in vielen Ländern auf dem Frühstückstisch. Nicht nur, weil dort eine warme, flüssige Mahlzeit traditionell einen guten Start in den Tag verheißt. Sondern auch, weil Congee gesundheitlich einiges zu bieten hat – und so zunehmend ein Thema in der modernen, westlichen Ernährung wird. Eigentlich erstaunlich, dass immer mehr Menschen diese fade, geschmacklose, aber zugegeben denkbar einfache Suppe löffeln.

Doch die Vorteile überwiegen: Weil der Reis mit der zehnfachen Wassermenge (daher auch die Bezeichnung „Wasser-Reis“) stundenlang gekocht wird, bis er praktisch zerfallen ist, gilt Congee als besonders leicht verdauliche, den Verdauungsapparat nicht belastende Kost. Dennoch enthält er viele wichtige Nährstoffe, und das macht die Suppe zu einem idealen Begleiter in Fastenkuren, der neben dem Frühstück auch Haupt- oder Zwischenmahlzeiten ersetzen kann.

Im Ayurveda etwa gilt Reis-Congee als gesündeste Nahrung überhaupt, die schon Buddha lobte: „Die Reissuppe schenkt zehn Dinge, Leben und Schönheit, Leichtigkeit und Kraft, sie vertreibt Hunger, Durst und Wind, sie reinigt die Blase und die Niere und fördert die Verdauung.“

In der TCM gilt Reis-Congee als jene Speise, die dem Körper am meisten Qi – also Lebenskraft – zuführt, obwohl die Verdauungskraft am wenigsten beansprucht wird. Das führt in Summe zu Ausgewogenheit von Yin und Yang. Je länger die Suppe kocht, umso mehr stärkt sie Qi und Blut.

Das Grundrezept für den perfekten Congee: 100 g Reis mit einem Liter Wasser in einem großen Topf (der Reis schäumt und quillt stark auf!) kurz aufkochen, dann zugedeckt auf ganz kleiner Flamme drei bis vier Stunden köcheln lassen.

Congee hält im Kühlschrank mehrere Tage. Daher am besten gleich eine größere Menge kochen und portionsweise aufwärmen.

Als Variationen können verschiedene Reis- oder Getreidesorten ausprobiert werden.

Nach Belieben kann man den Congee mit pikanten oder süßen Zutaten verfeinern – zum Beispiel Karotten oder Fenchel mitkochen oder erst kurz vor Ende der Kochzeit dazugeben. Mit verschiedenen Gewürzen lassen sich unterschiedlichste Geschmäcker kreieren. Manchen schmeckt auch ein Ei in der Suppe. Für süße Varianten kann nach Geschmack mit Butter und Honig verfeinert werden. Auch mitgekochte Mandeln (zuvor über Nacht einweichen) oder Nüsse sind beliebte Varianten. Trockenfrüchte vor dem Mischen mit fertiger Reissuppe kurz in Butter dünsten.

Leider habe ich mir die Quelle nicht notiert. Darum könnten viele AutorIn sein.

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Nüsse aller Sorten erweisen sich laut einer Studie als Panazee, die mit Schutz vor allen möglichen Leiden verknüpft ist – und das nicht nur zur Weihnachtszeit. – Von Robert Bublak

Von drauß‘ vom Walde kommt er her, Theodor Storms Knecht Ruprecht, und geht es nach den Ergebnissen einer großen norwegisch-britisch-amerikanischen Metaanalyse, trägt er im Säcklein präventionsmedizinisch nützlichen Proviant für seine Klienten bei sich: „Äpfel, Nuß und Mandelkern essen fromme Kinder gern.“

Der Forschergruppe um Dr. Dagfinn Aune von der Universität Trondheim ging es freilich nicht um Äpfel. Im Fokus ihrer Untersuchung lagen Nuss und Mandelkern, wobei als Nüsse neben den botanisch korrekt so bezeichneten auch alle im weiteren morphologischen Sinn als Nüsse angesehenen Gewächse galten, wie Erdnüsse, Cashews, Paranüsse und Pistazien. Geknackt werden sollte das Problem, ob und wie sich der Verzehr von Nüssen gesundheitlich auswirkt.- aerztezeitung

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von Peter Weinfurth

Es mangelt ja nicht an Wissen. Jeder weiß, daß uns die sogenannten Zivilisationskrankheiten umbringen. Diese Bezeichnung erweckt den Eindruck einer gewissen Unvermeidlichkeit: Da wir „zivilisiert“ leben wollen und nicht wie „die Wilden“, ist das massenweise Auftreten von Arteriosklerose, Bluthochdruck, Herzinfarkt, Hirnschlag, Demenz, Diabetes, Übergewicht, Arthrose, Krebs, Allergie oder Rheuma etwas was als eine Art „Nebenwirkung“ der Moderne hinzunehmen ist.

Es mangelt ja nicht an Wissen. Es hat sich herumgesprochen, daß die moderne Medizin trotz gewaltigem Aufwand nichts wirklich gegen diese Krankheiten auszurichten weiß. Zwar gibt es Medikamente, die Cholesterin und hohen Blutdruck senken, es gibt Insulin bei Diabetes, künstliche Gelenke bei Arthrose, Stents bei koronarer Herzkrankheit. Doch diese Mittel tun nichts gegen die eigentlichen Krankheiten sondern lindern allein deren Symptome. So schreitet der zugrunde liegende Krankheitsprozeß ungehindert fort.

Es mangelt ja nicht an Wissen. Alle diese Krankheiten ließen sich vermeiden, ja selbst im fortgeschrittenen Stadium heilen, wenn wir uns ausreichend bewegen würden, auf Zucker, Weißmehl, ungesunde Fettmengen und überhaupt zu reichliches Essen verzichteten. So tönt es von allen Dächern von Ärzten und Krankenkassen. Demnach sind wir also selbst schuld, weil wir nicht willensstark genug sind, unsere Faulheit zu überwinden. Waren unsere Vorfahren also im Gegensatz zu uns mit eisernem Willen ausgestattet ? – chinesischemedizin

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Die tägliche Ernährung versorgt unseren Körper mit notwendiger Energie und bildet eine der Grundlagen für alle lebenswichtigen Prozesse im Körper. Die Art und Weise unserer Ernährung bestimmt damit unseren täglichen Energiehaushalt und unsere körpereigenen Stoffwechselprozesse.

In der Chinesischen Medizin bildet die Diätetik eine der Fünf Säulen und stellt einen wichtigen therapeutischen Ansatz dar. Das Ernährungsverhalten hat einen zentralen Stellenwert in der Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit des Menschen.

Die Diätetik  unterscheidet sich grundlegend von westlichen Ernährungslehren, die ihren Fokus in der Regel auf biochemische und (mit westlich-wissenschaftlichen Messmethoden) messbare Eigenschaften von Nahrungsmitteln legen.

Ist unsere tägliche Ernährung im Sinne der Chinesischen Medizin ausgewogen und energiereich, wird unser Stoffwechsel optimal in Gang gehalten und es kommt unter anderem zwangsläufig zu einem natürlichen Ausgleich unseres Körpergewichts – unser individuelles Idealgewicht wird problemlos erreicht und gehalten. Energetische Ungleichgewichte, die beispielsweise oft zu Heisshungerattacken führen, werden ausgeglichen und es entsteht ein ausgewogener Appetit und Hunger.

In der Chinesischen Medizin haben wir somit maßgeblichen Einfluss auf die Gesunderhaltung unseres Körpers und damit auf unser seelisches und mentales Gleichgewicht – unser Verhalten beeinflusst grundlegend unsere Gesundheit, unseren Energiehaushalt und damit unsere Lebensfreude!

Im Folgenden werden zwei zentrale Konzepte der Chinesischen Medizin erläutert, die einen wichtigen Teil der energetischen Zusammenhänge im menschlichen Körper beschreiben, das Konzept des sogenannten 3-Fach-Erwärmer (San Jiao) und das der Organuhr.

Der 3-Fach-Erwärmer und sein Energiekreislauf

Die Organuhr

 

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Die Analogie von Kräutern, Akupunkturpunkten und Tuina in der TCM

In der Natur heißen die Kräuter „Pflanzen“. Wenn sie aber in den ärztlichen Behandlungen ihre Anwendung finden, dann heißen sie „Kräuter-Medizin“. Aus diesem Gesichtspunkt kommt der Unterschied zwischen Botanik und Medizin. Die Botaniker erforschen die Kräuter wie sie sind, aber die Mediziner erforschen die Wirkung der Kräuter bei ihrer Anwendung auf den Menschen. Die Kräuter wurden daher einerseits nach der botanischen Kategorie und andererseits nach der medizinischen Anwendung geordnet. Ihre Anwendung in der Medizin ist es, Krankheiten zu behandeln. Das Modell des medizinischen Systems dient nur dazu, der Anwendung zu dienen. Das praktische System der TCM-Therapien wurde nach ihren Wirkungen und Anwendungen geordnet. Der Weg zum Erlernen des Anwendens: Die Grund-Kenntnisse dienen der Anwendung. Die Grund-Kenntnisse müssen von der Anwendung her neu zusammengesetzt, d.h. in eine neuen Ordnung gebracht werden. Auf diese Weise wurde vorerst ein Modell der Kräuter aufgebaut:

Klicke, um auf tcm_klassik_tuina_kraeuter.pdf zuzugreifen

 

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