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Posts Tagged ‘Erinnerung’

Apollinaire haßte die Tyrannei der Zeit, für ihn zählte nur die innere Uhr, die je nach Antrieb durch Erinnerung oder Ahnung vor- oder rückwärtsgehen kann …

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Dit adagium – vereeuwigd in een muur langs het hellend vlak richting Foyer Parterre – maakten we tijdens het weekend van 05-06 februari 2022 helemaal waar. We stonden tijdens de derde editie van het SLOW-festival 36 uur lang stil in een maatschappij die al te vaak een vlucht vooruit neemt. We lieten ons inspireren door oude en andere culturen om tijd als ‚duur‘ te ervaren. Kortom, we genoten maximaal van het minimale. — http://www.concertgebouw.be

Dieses Sprichwort – verewigt an einer Wand entlang des Hangs zum Foyer Parterre – wurde am Wochenende vom 5. und 06.2. 2022 in die Tat umgesetzt. Bei der dritten Ausgabe des SLOW-Festivals standen wir 36 Stunden lang still in einer Gesellschaft, die nur allzu oft vorauseilt. Wir haben uns von alten und anderen Kulturen inspirieren lassen, Zeit als „teuer“ zu erleben. Kurzum, wir haben das Minimum in vollen Zügen genossen.

Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

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Ich erinnere mich gelesen zu haben: Du sitzt mitten in einem Raum auf einem Stuhl. Der Abstand zu den Wänden ist jeweils gleich. Du schaust nur in  eine Richtung. Dort befindet sich ein Fenster. Menschen gehen an dem Fenster vorbei, manch einer schaut herein und sieht dich. Die Dinge sind unruhig. Du sitzt auf deinem Stuhl, schweigst, die Augen geöffnet. Der Raum ist leer und licht. Du betrachtest das Fenster und bemerkst, wie es sich langsam auflöst und verschwindet. Vier leere, lichte Wände, die sich ebenfalls auflösen. Eine Bewusstseinskammer, die abgetrennt ist von der Welt, die sie umgibt. Du bist nun entspannt und nimmst nur die Leere wahr. Bald löst sich auch die Kammer in Licht auf. Wie Du!

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La Monte Young: Der erste Klang, an den ich mich erinnere, war das Geräusch des Windes, der durch die Ritzen unseres Blockhauses strich; ich habe dies stets unter die wichtigsten frühen Erlebnisse gezählt.

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Zettel 1324

Max Frisch: Glück als das lichterlohe Bewußtsein. Diesen Augenblick wirst du niemals vergessen. Der Anblick ist da, das Erlebnis noch nicht. Man gleicht einem Film, der belichtet wird; entwickelt wird es die Erinnerung.

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Hanne Mertens, geboren am 13. April 1909, begann ihre Laufbahn als Schauspielerin an den Kammerspielen in München. Dort hatte sie mehrfach Probleme mit der Gestapo, weil sie offen ihre negative Einstellung gegenüber dem Nationalsozialismus und seinen Repräsentanten zum Ausdruck brachte. 1943 folgte sie einem Angebot, an das Thalia-Theater in Hamburg zu wechseln. Auch hier hielt sie sich nicht zurück. Auf einer Feier bei einer Bekannten, die im gleichen Haus in der Sierichstraße 66 wohnte, spöttelte sie über Hitler und andere NS-Größen und sang unter anderem das Lied „Es geht alles vorüber“ mit dem weiteren Text: „ . . . zuerst Hitler, dann die Partei“. Ein Gestapobeamter war anwesend und verfasste noch am gleichen Tag einen Bericht …

Klicke, um auf Rathausausstellung_2003_KolaFu_28.pdf zuzugreifen

Im April 1945 wurde Hanne Mertens mit 70 weiteren Fuhlsbüttel-Häftlingen in das KZ Neuengamme gebracht und im dortigen Arrestbunker ermordet

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… hat inzwischen bewiesen, was J. C. Powys  und andere lange vorher intuitiv erkannt hatten: dass das Individuum eine nahezu vollkommene Erinnerung an alle Erfahrungen besitzt, die unauslöschlich seinem Nervensystem eingraviert ist, und dass diese schlummernden „Erinnerungsspuren“ durch Zustände ungewöhnlicher Aufregung oder Enthemmung geweckt werden können. Die Wiedererweckung dieser Erinnerung ist ein Einsammeln, eine erneute Inbesitznahme unserer versprengten, in der Vergangenheit verstreuten Ichs. Powys aber ging noch viel weiter. Er glaubte daran, dass „die gesamte planetarische Erinnerung der Menschheit in einem einzelnen, einsamen Geist vorhanden ist.“

(Seite 15, Tagebuch. Einleitung von Morine Krissdottir)

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In großen, stillen Vasen und Urnen am Grunde ihres Seins scheint die Erinnerung Essenzen aufzubewahren, die die Kraft besitzen, alles zu erlösen. (…) Dort verbirgt sich ein großer Vorrat an Menschheitserinnerungen, begraben unter den zufälligen Eindrücken unseres eigenen Lebens. Bilder, Geschehnisse, feine und unbeschreibliche Gefühle werden aufgewühlt (…), wenn der Wind über unser Gesicht fährt.

John Cowper Powys – Die Tagebücher – Einleitung, Seite 16 – Residenz Verlag 1997

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