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Posts Tagged ‘Erich Neumann’

Dass Inhalte, die ursprünglich als transpersonale Götter der Menschheit erschienen, schließlich als Inhalte der menschlichen Psyche erfahren werden, ist für den Aufbau der menschlichen Persönlichkeitsstruktur notwendig. Dieser Prozeß gefährdet aber nur dann die psychische Gesundheit nicht, wenn die Psyche selbst als numinose Welt auch überpersönlich, d.h. als transpersonales Geschehen erfasst wird.

Werden hingegen die transpersonalen Inhalte reduziert auf die Daten einer nur personalistischen Psychologie, dann kommt es nicht nur zu der grauenhaften Seelen- und Lebensverarmung des Einzelnen – das könnte noch Privatsache bleiben -, sondern zu einer Stauung in der unbewußten Kollektivpsyche, die für die Menschheit verheerende Folgen hat.

Geist&Psyche – Fischer 1986, Seiten 13/14.

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Erich Neumann hat in seinem Buch „Ursprungsgeschichte des Bewusstseins“ die menschheitsgeschichtliche Entwicklung des Ich-Bewusstseins aus dem kollektiven Unbewussten dargestellt. Dabei geht er aus von der unbewussten Vollkommenheit, die von unserem Bewusstsein im Symbol der Kreisschlange, dem Uroboros, gerade noch wahrgenommen wird. Die Schlange, die sich in den Schwanz beisst, symbolisiert unser kollektives Unbewusstsein im dynamischen und statischen Aspekt seiner Ganzheit: Diese Ambivalenz kommt darin zum Ausdruck, dass sich die Kreisschlange sich selber auffrisst, aber auch gefressen wird. Sie gebiert sich und wird gleichzeitig geboren.- theologie-vision.eu/

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„Die archetypische Phasenentwicklung des Bewußtseins ist eine transpersonale Gegebenheit. Wir erkennen in ihr eine dynamische Selbstentfaltung der seelischen Struktur, welche die Menschheitsgeschichte und Individualgeschichte beherrscht.“ – und später: „Die Verbindung der personalen psychischen Phänomene mit den dazugehörigen transpersonalen Symbolen und Stadien ist von eminenter Bedeutung für die Weiterentwicklung des Bewußtseins des Einzelnen und für die Synthese seiner Persönlichkeit.“ – „Die Begegnung des Ichbewußtseins mit den Menschheits- und Kulturschichten, denen diese Symbole entstammen, ist im ursprünglichen Sinne des Wortes bildend. Das Bewußtsein bekommt Bilder und Bildung, erweitert seinen Horizont und lädt sich auf mit Inhalten…“  – „Indem die nur personalen Daten in Verbindung  treten mit transpersonalen, und der kollektive Menschheitsaspekt wiederentdeckt wird und lebendig zu werden beginnt, wachsen der personalistisch verengten und erstarrten Persönlichkeit des erkrankten modernen Menschen neue Einsichts- und Lebensmöglichkeiten zu.“ (Rest folgt) – Geist&Psyche – Fischer 1986

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The human psyche with its diversity of expression through a vast collection of cultures, values, and behaviors, makes the task of understanding it formidable. The Eight Panel Piece and the art on this website reflect the general ideas associated with Erich Neumann’s Mythological Stages of the Evolution of Consciousness and C. G. Jung’s analytical psychology.http://www.paintingjung.com/

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Erich Neumann hat in seinem Buch „Ursprungsgeschichte des Bewusstseins“ die menschheitsgeschichtliche Entwicklung des Ich-Bewusstseins aus dem kollektiven Unbewussten dargestellt. Dabei geht er aus von der unbewussten Vollkommenheit, die von unserem Bewusstsein im Symbol der Kreisschlange, dem Uroboros, gerade noch wahrgenommen wird.

Die Schlange, die sich in den Schwanz beisst, symbolisiert unser kollektives Unbewusstsein im dynamischen und statischen Aspekt seiner Ganzheit: Diese Ambivalenz kommt darin zum Ausdruck, dass sich die Kreisschlange sich selber auffrisst, aber auch gefressen wird. Sie gebiert sich und wird gleichzeitig geboren…

http://www.theologie-vision.eu/bewusst/neumann1.htm

Erich Neumann (1905 – 1960) war Schüler und Mitarbeiter von C.G. Jung. So ist sein Buch „Ursprungsgeschichte des Bewusstseins“ daher auch stark beeinflusst von der Analytischen Psychologie C. G. Jung’s. Die Bewusstseinsentwicklung wird hier mehr aus archetypischer Sicht betrachtet und ist tiefenpsychologisch fundiert.

Erich Neumann geht hier auch auf den Individuationsprozess der Analytischen Psychologie von Jung ein. Dieser Individuationsprozess geschieht vor allem in der zweiten Hälfte des menschlichen Lebens.

In diesem Prozess kommt es zur „Erhöhung“ des Ich, das seinen Zusammenhang mit dem Selbst realisiert. Das Ich erfährt sich in seiner Selbst-Erfahrung im Selbst als göttlich, im Ich als sterblich.

Zitat: „Das Individuum kommt, nachdem es alle Phasen von Welterfahrung und eigener Erfahrung durchschritten hat, zum Selbstbewusstsein seiner eigentlichen Bedeutung. Es erkennt sich als Anfang, Mitte und Ende in der Selbstentwicklung der Psyche, welche als Ich sich herausstellt, um als Selbst von diesem Ich erfahren zu werden.“

http://www.neues-bewusstsein-leben.de/erich_neumann.html

Erich Neumann – Ursprungsgeschichte des Bewusstseins – Fischer 1986 – Geist und Psyche – ISBN-3-596-42042-3

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