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Posts Tagged ‘Erde’

Ich möchte Ihnen eine kleine Geschichte erzählen. Eine chinesische Schöpfungsgeschichte, vermutlich aus Südchina, einer Region mit stark schamanischer Tradition. Einer Region, in der bis heute die Qi Gong Tradition am lebendigsten ist. Es ist die Geschichte von Pan Gu. Sie werden vielleicht bemerken, dass die Geschichte eine schamanische Trancereise wiedergibt. Oder, wenn sie möchten, eine Regression in die Zeit vor unserer Geburt.

Das Märchen von Pan Gu: nacherzählt von Christine Li

Am Anfang der Zeit herrschte Dunkelheit und Chaos. Das ursprüngliche dunkle Chaos. In der Dunkelheit formte sich ein Ei und im Inneren des Eis, inmitten all des Chaos und der Dunkelheit, entstand Pan Gu- der Ursprüngliche Abgrund. Viele Zeitalter schlief er und er wuchs. Oh, wie er wuchs!
Zu gigantischer Größe wuchs er heran und da streckte er seine riesigen Gliedmaßen und brach so das Ei. Es knisterte. Ein Riss entstand in der Schale. Und dann mit einem Knall als wolle der Himmel zerbersten, brach der riesige Riese hervor…. lies weiter
– bodenschatz-li

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Die Erde ist eine Scheibe die von vier Elefanten getragen wird, welche wiederum auf dem Rücken einer riesigen Schildkröte stehen, die durch das All schwimmt – so sieht die Welt in Terry Pratchetts Zyklus der Scheibenweltromane aus, der 41 Bände umfasst. Fast überflüssig zu erwähnen, dass es in der Scheibenwelt Magie gibt und die Lehrstühle an der „Unsichtbaren Universität“ von Zauberern besetzt sind.

Vieles ließe sich zu diesem Werk sagen, doch ist es vor allem eines: Eine Huldigung der heutigen Wissenschaft und ihrer Vertreter, die uns Menschen aus der Dunkelheit archaischer und irrationaler Vorstellungen, wie sie die Scheibenwelt symbolisiert, hin zum Lichte wissenschaftlicher Erkenntnis geführt haben…

Die Überwindung der Magie

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.. Die ersten Menschen, noch nicht losgerissen von der schöpferischen Muttererde .. fühlen die geheimsten Regungen der Außenwelt in ihrem Innern nach vibrieren. Aber von dem Augenblick an, wo sich der Mensch im Gegensatz zur Natur als etwas Besonderes fühlt .., um ein selbstbewusstes Eigenleben zu führen, wird das Band .. immer lockerer.. So beginnt mit der ersten Regung des Bewusstseins der Irrtum.“ (Schindler)

(Ludwig Klages, 900 – Der Geist als Widersacher der Seele)

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Höhenmodell aus Daten der Tandem-X-Satellitenmission zeigt metergenau Berggipfel und Talebenen auf der ganzen Erde – derstandard.at/2000045374680/Neue-Weltkarte-in-3D-in-bisher-unerreichter-Genauigkeit.

Wissenschafter haben eine neue Erdkarte in 3D in bisher unübertroffener Genauigkeit vorgestellt. Die beiden Radarsatelliten der Mission Tandem-X haben aus dem All die gesamte Landoberfläche abgetastet und die Daten zu einem globalen Höhenmodell zusammengefügt. Wie die Forscher vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Dienstag in Köln mitteilten, werden auf dem nun fertiggestellten Kartenwerk Berggipfel und Talebenen metergenau dargestellt. derstandard

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Bildquelle unbekannt, jedenfalls: Waltroper Senioren Aktuell

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Seit heute haben wir alles aufgebraucht, was uns die Natur bis zum Ende des Jahres liefern kann. Jeden weiteren Tag des Jahres leben wir auf Pump. Und erhöhen täglich unsere Ökoschulden.

Überziehen Sie jeden Monat Ihr Konto? Dann sind Sie vielleicht gar nicht geschockt von der Meldung: Mit dem heutigen Tag hat die Menschheit alles verbraucht, was die Natur ihr für dieses Jahr zur Verfügung stellen konnte. Schon morgen rutschen wir in den „Dispo“. Mit dem kleinen, aber feinen Unterschied: Wir Menschen zahlen nie zurück, was wir bei der Natur an Schulden machen.

br.de

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Ein indianischer Prophet namens Smohalla vom Stamm Wanampum weigerte sich, die Erde zu bearbeiten. Er hielt es für eine Sünde, „unser aller Mutter“ durch Ackerarbeit zu verwunden oder zu schneiden, zu zerreißen oder zu kratzen. Und er fügte hinzu: „Ich soll den Boden bearbeiten? Würde ich ein Messer nehmen und es meiner Mutter in den Schoß stoßen? Sie würde mich nicht mehr darin aufnehmen, wenn ich tot bin. Ich soll umgraben und die Steine herauswerfen? Würde ich ihr Fleisch aufschneiden und ihre Knochen freilegen? Dann kann ich nicht mehr in ihren Körper eingehen, um wiedergeboren zu werden. Ich soll Gras abschneiden und es verkaufen, um mich zu bereichern wie die Weißen? Wie könnte ich es wagen, meiner Mutter die Haare abzuschneiden?“

Mircea Eliade  – Das Heilige und das Profane –  Vom Wesen der Religiösen – Suhrkamp – 1990

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