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Posts Tagged ‘Eltern’

Philip Larkin

Sie versauen dich, deine Mutter und dein Vater.

Vielleicht nicht mit Absicht, trotzdem tun sie es.

Sie füllen dich an mit ihren eigenen Fehlern.

Und geben noch welche obendrauf, nur für dich.

Aber sie wurden selbst versaut.

Von Narren in altmodischen Hüten und Mänteln,

die die Hälfte der Zeit rührselig-streng waren

und sich ansonsten an die Gurgel gingen.

Der Mensch reicht das Elend weiter an den Menschen.

Es ist abgründig wie ein Festlandsockel.

Sieh zu, dass du da so bald wie möglich rauskommst,

und krieg bloß keine Kinder.

(aus Maarten t`Harts “Der Schneeflockenbaum)

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Alexandra David-Neel: Meine Eltern sind mir seit meiner Kindheit auf jede erdenkliche Weise im Wege gestanden.

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Vor dem Essen sollen sich die Kinder die Hände waschen. „Meine Hände sind sauber„, sagt Tamasin. „Das ist anzunehmen„, sagte der Vater, „Sie haben ja auch nicht viel geleistet.“ So kann das Selbstverständliche immer zur Schuld werden.

Warum machst du, dass Dinge, an denen nichts Böses ist, so klingen, als ob sie böse wären?“ So fragte einer der Söhne den Vater und bringt damit auf den Punkt, worin dessen Macht eigentlich besteht: in einem absoluten Deutungsmonopol, dem sich alle zu unterwerfen haben.

(Die dargestellte Gewalt ist nicht so sehr eine der Taten, sondern eine der Worte. So der Punkt bei Ivy Compton-Burnett.)

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Michael Winterhoff im Gespräch mit Katrin Heise

70 bis 80 % der Grundschüler sind verhaltensauffällig, diagnostiziert der Kinderpsychiater Michael Winterhoff. Die Erwachsenen hätten einen gewichtigen Anteil an Fehlentwicklungen: In der digitalen Welt seien sie ständig gehetzt, gereizt und in Zeitnot: „Die Leidtragenden sind die Kinder“.

Kinder sind mehr als nur das Produkt ihrer Eltern. Doch deren Erziehung und deren Befindlichkeit hat maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung der Nachkommen. Der Kinderpsychiater Michael Winterhoff liefert in seinem neuen Buch eine erschreckende Diagnose: Danach seien 70 bis 80 Prozent der Grundschüler verhaltensauffällig und befänden sich in der Entwicklungsphase von Kleinkindern.

„Die Situation ist dramatisch“, sagt Michael Winterhoff im Deutschlandfunk Kultur.  Bei vielen von ihm behandelten Kindern und Jugendlichen fehlten bestimmte „psychische Anteile“

https://www.deutschlandfunkkultur.de/kinderpsychiater-ueber-verhaltensauffaelligkeiten-warum.1008.de.html?dram:article_id=390041

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1. Die Entwicklung unseres Gehirns hängt von dem ab, was wir erfahren haben. Das Gehirn bildet sich in den ersten 4 Lebensjahren aus, je nachdem welche Erfahrungen die Umwelt dem Kind bietet. So entwickelt sich das Gehirn eines Kindes, das vor allem Liebe erlebt hat, anders als das eines Kindes, das grausam behandelt wird.

2. So gut wie alle Kinder unseres Planeten werden in ihren ersten Lebensjahren geschlagen. Von Anfang an lernen sie Gewalt, und diese Lektion ist in ihrem Gehirn gespeichert. Kein Kind wird gewalttätig geboren. Gewalt ist NICHT genetisch bedingt. Sie existiert, weil geschlagene Kinder in ihrem Erwachsenenleben von der Lektion Gebrauch machen, die im Gehirn gespeichert ist.

3. Da geschlagene Kinder sich nicht verteidigen dürfen, müssen sie ihren Ärger verdrängen und ihre Wut auf die Eltern, die sie gedemütigt, ihre angeborene Empathie getötet und ihre Würde beleidigt haben. Später als Erwachsene richten sie diese Wut gegen Sündenböcke und vor allem gegen ihre eigenen Kinder. Da sie keine Empathie empfinden können, richten einige ihre Wut gegen sich selbst (in Form von Essstörungen, Drogenabhängigkeit, Depressionen usw.) oder gegen andere Erwachsene (in Form von Kriegen, Terrorismus, Kriminalität usw.).- alice-miller.com/de

Flugblatt und Bilder von Alice Miller mit Bildern der Autorin Konzeption: Katharina Micada Sprecher: Katharina Micada und Raphael Kübler

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Heute findet die Beerdigung meiner Mutter statt, darum …

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Gehen Sie raus mit ihren Sprösslingen in die Natur. Kinder von heute verbringen viel weniger freie Zeit in der Natur als frühere Generationen. Im Freien zu spielen, im Wald zum Beispiel, gehört längst nicht mehr zu den selbstverständlichen Erlebnissen. Experten sprechen sogar von Natur-Entfremdung. Dabei ist die Natur wie ein riesiger Abenteuerspielplatz. Kein Spielzeug kann da mithalten. Das Beste daran: Kinder können ihrem Forschergeist freien Lauf lassen und eine ganze Menge lernen, Spaß inklusive.- br.de/radio/bayern2

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