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Posts Tagged ‘Eliane Radigue’

Als überzeugte Buddhistin entwickelte sie einen Musikstil, in dem lange Klangverläufe eine fast meditative Hörhaltung provozieren. Eine ihrer bekanntesten Arbeiten ist das dreistündige Werk „Trilogie de la Mort“.

Die französische Komponistin Éliane Radigue erhält den mit 10.000 Euro dotierten Giga-Hertz-Preis 2019 des Karlsruher Zentrums für Kunst und Medien (ZKM) und des Experimentalstudios des Südwestrundfunks. Die 87-Jährige werde am 23. November für ihr Lebenswerk als „Visionärin der elektronischen Musik“ ausgezeichnet, teilte das ZKM am Mittwoch, 30. Oktober, in Karlsruhe mit.- SWR.de

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Klangkunstvom 28.06.2019, 00:05 Uhr im Deutschlandfunk

Sie ist die heimliche Heldin der elektronischen Musik: Eliane Radigue erlernte in den 1950er-Jahren bei Pierre Schaeffer und Pierre Henry die musique concrète, begann aber ab 1968 ihre eigenen Klangvorstellungen umzusetzen: Mit lange anhaltenden, zart variierenden Tönen erzeugt sie schwebende, oft spirituelle Stimmungen. Über 30 Jahre lang arbeitete sie ausschließlich mit dem Arp-Synthesizer. Dann erst begann sie für akustische Instrumente zu schreiben – meist in intensiver Auseinandersetzung mit den aufführenden Musikern.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/hoerstueck-ueber-die-komponistin-eliane-radigue-le-grand.3685.de.html?dram:article_id=443598

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Eliane Radigue war eine der Pionierinnen, die sich im Paris der 1950er Jahre mit der musique concrête beschäftigten.

Damals arbeitete sie als Assistentin des Komponisten und musique conrête-Pioniers Pierre Henry in dessen neugegründeten Pariser Studio. Durch mehrere Aufenthalte in den USA und durch ihre Ehe mit dem Objektkünstler Arman, knüpft Radigue Verbindungen zur dortigen Kunstszene und entdeckt den analogen Synthesizer ARP 2500 als ihr Hauptinstrument.Er prägte den Stil ihrer meditativen, minimalistischen Kompositionen über Jahre hinweg.

http://radio.friendsofalan.de/eliane-radigue-zum-85-geburtstag/

 

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Eliane Radigue

1961 lebt Eliane Radigue mit ihrer Familie in New York, wo sie nicht nur maßgebende Persönlichkeiten aus der Welt der Kunst kennenlernt (sie spielt Schach mit Marcel Duchamp), sondern auch enge Kontakte zur Musikszene knüpft (James Tenney, den sie als ihren Mentor betrachtet, Philip Glass, Steve Reich und John Gibson werden gute Freunde von ihr).

Ihre musikalische Ästhetik wird vom Minimalismus ihres Studios mitbestimmt, da sie als künstlerisches Mittel und Material vor allem Feedback einsetzt, das sie mit intensiver Studiotechnik manipuliert: Verlangsamung und Überlagerung, akustische Rückkopplungen zwischen zwei Tonbandgeräten etc. –

In den Jahren 1969 und 1970 entwickelt sie einen höchst eigenständigen Ansatz, um die klanglichen Möglichkeiten der Feedbackmanipulation voll auszuschöpfen. Radigue komponiert zunächst Musik von unbegrenzter Dauer, die an einem bestimmten Ort permanent gespielt werden soll, aus mehreren unterschiedlich langen Tonbandloops besteht und sich im dahinfließenden Mix ständig verändert. –

Radigue verfolgt in dieser Zeit einen sehr plastischen musikalischen Ansatz, betrachtet Klang als Material, das einen Raum ausfüllen und formen kann…http://ima.or.at/eliane-radigue/

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