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Posts Tagged ‘Einsamkeit’

Alexander Kluge im Gespräch mit Werner Herzog über dessen Projekte aus dem Jahr 1990. Ein Kulturmagazin der Reihe „News & Stories„, gesendet am 4. März 1991.

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Einsamkeit und die sozialen sowie gesundheitlichen Folgen gelten als demographische Zeitbombe. Denn: Immer mehr Menschen leben länger. Je älter der Mensch, desto eher fühlt er sich im Abseits. Einer der Gründe ist, dass Senioren im Laufe des langen Lebens Freunde und Familienmitglieder verloren haben. Das soziale Netz wird also immer schwächer… Ö1

 

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„Was ist eine einzige Kreuzigung verglichen mit jener täglichen, die der Schlaflose erleidet? Ich strich aus meinem Wörterbuch Wort für Wort. Nach dem Massaker überlebte nur eins: Einsamkeit.

Wer zum Geistigen strebt, wird das Scheitern höher stellen als jeden Erfolg. Denn das wesentliche Scheitern enthüllt uns selber, gestattet uns, uns zu sehen, wie Gott uns sieht, während der Erfolg uns von dem entfernt, was in uns und in allem am innerlichsten ist.

Nur eines zählt: ein Verlierer zu sein.“ – DLF

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Deutschlands bekanntester Förster zeigt, welche Überraschungen in der „vernetzten“ Natur stecken und was passiert, wenn der Mensch zu stark in das System eingreift.

https://www.ardmediathek.de/radio/Fragen-an-den-Autor/Peter-Wohlleben-Das-geheime-Netzwerk-de/SR-2-KulturRadio/Audio-Podcast?bcastId=1122&documentId=49927066

Sonntag 13.05.2018 9.04 bis 10.00 Uhr – Einsamkeit – eine tödliche Krankheit?

Einsamkeit? Das soll eine Krankheit sein? Der renommierte Hirnforscher Prof. Dr. Manfred Spitzer sagt: Ja. Denn Einsamkeit kann zu schlimmen Krankheiten führen: Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall, Depressionen und Demenz. Außerdem, schreibt Spitzer, ist Einsamkeit ansteckend, sie kann sich sogar ausbreiten wie eine Epidemie. Und er gipfelt in der steilen These: Einsamkeit ist die Todesursache Nummer eins in den westlichen Ländern.

https://www.sr.de/sr/sr2/sendungen_a-z/uebersicht/fragen_an_den_autor/index.html

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Amok und Unglück

Nachdem ich am Tag nach der Tat in der Stadtbibliothek gewesen bin und die dort ausliegenden Zeitungen durchgesehen habe, drängte sich mir der Eindruck auf: Der Mann war abgrundtief einsam – und gleichzeitig sehr wütend. In Abwandlung eines Satzes von Goethe könnte man sagen: »Die einsamen Menschen sind gefährlich!« Bei Goethe sind es die »unglücklichen Menschen«, aber das ist nur ein anderes Wort. Einsam, unglücklich und depressiv ist für die Mitwelt meist unproblematisch, einsam und aggressiv kann unangenehm werden und wird es gelegentlich. Jens R. fühlte sich offenbar von seinen Eltern und aller Welt gedemütigt und verkannt und entwickelte einen ausufernden Hass gegen alles und jedes. Solche inneren Unglücksvorräte sind am explosivsten, wenn sie ausschließlich in sich rotieren. Auf die Frage, ob seine Tat zu verhindern gewesen wäre, hat ein überlebender amerikanischer Amokläufer gesagt: »Es hätte nur jemand mit mir reden müssen.« – jungewelt.de/

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In Deutschland fühlen sich Millionen Menschen einsam. Die Gesundheitspsychologin Sonia Lippke und Jochen Gollbach, Leiter der Berliner FreiwilligenAgentur, diskutieren mit Matthias Hanselmann darüber, woher das kommt und was wir tun können.

Großbritannien hat seit Kurzem eine „Ministerin gegen Einsamkeit“. „Einsamkeit ist die traurige Realität des modernen Lebens“, sagt die britische Premierministerin Theresa May.- DLF Kultur

Tom Hanks: „Ich denke, es gibt einen großen Unterschied zwischen Einsamkeit und Alleinsein. Einsamkeit kann einen umbringen. Alleinsein kann ein sehr erleuchtender Zustand sein. Alle großen Dramen handeln von Einsamkeit: Hamlet, Richard III, Othello … Dieses Verlangen, dass wir nicht einsam sein wollen, zieht sich durch Tragödien wie Komödien, und es lässt uns alles Mögliche tun.

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„Die „wirkliche“ Erfahrung der Einsamkeit ist denkbar unliterarisch – und tausend Meilen von der literarischen Vorstellung entfernt, die man sich von der Einsamkeit macht.“

 

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Die großen Philosophen wie Nietzsche und Kierkegaard waren Einzelgänger, Emily Dickinson und Hermann Hesse waren es, Van Gogh und Leonardo da Vinci ebenfalls. Letzterer war sogar davon überzeugt, dass man nur sich ganz gehöre, wenn man allein ist. Wer sein Leben nur mit einem anderen Menschen teilen würde, der würde nicht mehr sich ganz gehören. Wahrscheinlich war dies auch der Grund, warum da Vinci nie in einer Partnerschaft gelebt hat. Michelangelo, so steht zu lesen, war einst ein geselliger Mensch, doch änderte sich das, als die lieben Mitmenschen erkannten, was für ein Genie er war und ihm mit Neid und Missgunst begegneten. Erkennend, dass er der Masse nicht wirklich willkommen war, wurde er zum Einsiedler.

angelikawende

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Doris Lessing

„Einsamkeit ist ein Luxus. Damit meine ich kein trauriges, unfreiwilliges Alleinsein, sondern etwas Segensreiches. Man muß darum kämpfen“.

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