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Posts Tagged ‘E. T. A. Hoffmann’

Der Romantiker E.T.A. Hoffmann liebte Provokation und Parodie. In diesem Märchen verwebt er Fantasy, Mythologie und philosophische Ideen seiner Epoche – und entfaltet die magische Kraft der Poesie. Von Sabine Stahl.

https://beta.ardaudiothek.de/wissen/e-t-a-hoffmann-der-goldne-topf/61266340

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Ausgangspunkt für Electric Ladyland  ist die Musik Jacques Offenbachs und im Besonderen der zweite Akt aus Hoffmanns Erzählungen… Der zweite Akt beruht auf der Erzählung Der Sandmann aus den Nachtstücken von E.T.A. Hoffmann. Im Mittelpunkt steht hier die lebensgroße, wunderschöne mechanische Puppe Olympia, es geht um lebende Augen und eine Brille, durch die die Welt in euphorischem Licht erscheint.

https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/hoerspiel-und-medienkunst/hoerspiel-melian-electric-ladyland-100.html

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Ein wahnsinniger Einsiedler, der im Wald lebt und sich für den Märtyrer Serapion hält, wird zum Namensgeber für ein literarisches Quartett der Fantasten: Zunächst sind es vier, später sechs Freunde, die sich als Serapions-Brüder bei abendlichen Treffen in einer Berliner Stadtwohnung ihre selbst verfassten Erzählungen und Märchen vorlesen.

https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/hoerspiel-und-medienkunst/hoerspiel-pool/literarisches-quartett-hoffmann-serapions-brueder100.html

»Stelle man sich auch an wie man wolle, nicht wegzuleugnen, nicht wegzubannen ist die bittre Überzeugung, daß nimmer – nimmer wiederkehrt, was einmal dagewesen. Eitles Mühen, sich entgegenzustemmen der unbezwinglichen Macht der Zeit, die fort und fort schafft in ewigem Zerstören. Nur die Schattenbilder des in tiefe Nacht versunkenen Lebens bleiben zurück, und walten in unserm Innern, und necken und höhnen uns oft, wie spukhafte Träume. Aber Toren! wähnen wir, das, was unser Gedanke, unser eignes Ich worden, noch außer uns auf der Erde zu finden, blühend in unvergänglicher Jugendfrische. – Die Geliebte, die wir verlassen, der Freund von dem wir uns trennen mußten, verloren sind beide für uns auf immer! – Die, die wir vielleicht nach Jahren wiedersehen, sind nicht mehr dieselben, von denen wir schieden, und sie finden ja auch uns nicht mehr wieder!« – http://gutenberg.spiegel.de/buch/die-serapions-bruder-3106/3

 

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… in E.T.A. Hoffmanns „Die Bergwerke von Falun“ aus dem Erzählband „Die Serapionsbrüder“ nähern sich die Abgründe an und die Imagination überblendet anorganische und organische Wesen und Unwesen. Gemeinhin deutet man derlei Vorstellungen als Ausgeburt seelischer Überreizung oder romantischer Projektion. Doch das ist eine glatte Verharmlosung. Sie hält sich an inneren Untiefen fest, obwohl es in den Elementen der Welt zuletzt keinerlei Grund zu geben scheint.- wscaprichos

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E.T.A. Hoffmann vermischt Motive französischer Feenmärchen mit dem Grundmotiv der deutschen Romantik — dem aufklärungsskeptischen, naturverbundenen Studenten — und seinen höchst eigenen skurrilen Einfällen. Der Autor merkte an, man solle die Geschichte bloß nicht zu ernst nehmen, sie einfach als leichte Humoreske lesen. Das war entweder Understatement oder eine Sicherheitsmaßnahme. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung hatte Hoffmann bereits eine Strafversetzung (von Posen noch weiter in den Osten) hinter sich, nachem er Karikaturen von Offizieren und anderen hochrangigen Personen in Umlauf gebracht hatte. Wenige Jahre später brachte ihm das ebenfalls voller satirischer Anspielungen steckende Kunstmärchen Meister Floh ein Disziplinarverfahren ein, dessen Ausgang er allerdings nicht mehr erlebte, da er weinige Monate nach Veröffentlichung starb. In Klein Zaches persifliert Hoffmann die in der Folge der Aufklärung um sich greifende Wissenschaftsgläubigkeit ebenso wie die Vorstellung von der Allmacht des absolutistischen Herrschaftsprinzips.- maerchenatlas + gutenberg

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Dass es von den Menschen, die lachen wollen, eher wenige gibt, ist keine neue Erkenntnis. Romantisiert hat sie schon E.T.A. Hoffmann vor fast 200 Jahren in seinem Capriccio Prinzessin Brambilla. Darin würdigt er die „unsichtbare Kirche“, die „keinen Unterschied der Nation“ kennt und „sehr wunderliche Glieder zählt, unerachtet alle aus einem Rumpf gewachsen“. Der „unsichtbaren Kirche“ gehört nämlich jeder Mensch an, der sich an den „Faxen des ganzen Seins hienieden […] ergetzt“.- zeit.de

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… Von einem hohen Gebirge umschlossen, glich das Ländchen mit seinen grünen, duftenden Wäldern, mit seinen blumigen Auen, mit seinen rauschenden Strömen und lustig plätschernden Springquellen, zumal da es gar keine Städte, sondern nur freundliche Dörfer und hin und wieder einzeln stehende Paläste darin gab, einem wunderbar herrlichen Garten, in dem die Bewohner wie zu ihrer Lust wandelten, frei von jeder drückenden Bürde des Lebens. Jeder wußte, daß Fürst Demetrius das Land beherrsche; niemand merkte indessen das mindeste von der Regierung, und alle waren damit gar wohl zufrieden. Personen, die die volle Freiheit in all ihrem Beginnen, eine schöne Gegend, ein mildes Klima liebten, konnten ihren Aufenthalt gar nicht besser wählen als in dem Fürstentum, und so geschah es denn, daß unter andern auch verschiedene vortreffliche Feen von der guten Art, denen Wärme und Freiheit bekanntlich über alles geht, sich dort angesiedelt hatten. Ihnen mocht‘ es zuzuschreiben sein, daß sich beinahe in jedem Dorfe, vorzüglich aber in den Wäldern sehr oft die angenehmsten Wunder begaben und daß jeder, von dem Entzücken, von der Wonne dieser Wunder ganz umflossen, völlig an das Wunderbare glaubte und, ohne es selbst zu wissen, eben deshalb ein froher, mithin guter Staatsbürger blieb… – gutenberg

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