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Posts Tagged ‘Dschuang Dsi’

Chuang Tzu was a Taoist sage, living sometime before 250 B.C. He is credited with writing- in part or in whole – a work known by his name, the Zhuangzi, which is one of the foundational texts of Taoism.

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Das Leben des Menschen ist schnell vorüber wie der Schein eines weissen Rosses, der durch eine Spalte fällt; im Augenblick ist es vergangen. Schäumend und wild treten sie alle ins Leben ein; sachte und glatt gehen sie alle wieder hinaus. Sie machen eine Verwandlung durch und werden geboren; eine weitere Verwandlung, und sie sterben. Die lebenden Geschöpfe empfinden darüber Trauer, die Geschlechter der Menschen führen darüber Klage, und doch lösen sich nur die Schranken der Natur und fallen ab die Hüllen der Natur. Verwirrt und geblendet fährt die Seele dahin und der Leib zerfällt. Das ist die grosse Heimkehr. Dass das Sichtbare aus dem Unsichtbaren kommt und wieder zurückkehrt zum Unsichtbaren: ist das etwas, das alle Menschen wissen? Aber es macht dem, der im Begriff ist, das Ziel zu erreichen, keine Sorgen. Es hat keinen Wert, deutlich sehen zu wollen; darum ist besser als Beweisen das Schweigen. Den SINN  kann man nicht vernehmen. Darum ist besser als Horchen die Ohren zu schliessen. Das ist das grosse Erreichen.

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Das Lebensideal des chinesischen Daoismus war Basho auch nicht fremd, besonders vertraut war ihm Dschuang Dsi, den er oft zitiert. Der wichtigste Terminus für dieses Ideal ist die Überschrift des 1 Kap. seines Hauptwerkes „Nan-hua-chen-ch`ing“ (3-4 Jh. v. Chr.) und bedeutet wörtlich etwa „in aller Muße umherwandeln“, womit ein von sich aus nicht bestimmbares, aber heiteres Umherstreifen, ein unbefangenes Durchs-Leben-Schreiten gemeint ist. Entgegen all zu abstrakten englischen Übersetzungen … definiert Richard Wilhelm: Ideale Haltung „eines Menschen, der sich frei macht von allem Irdischen und in dieser Freiheit die große Ruhe gefunden hat jenseits des Schicksals in seliger Muße“.

Basho > Aus schmalen Pfaden durchs Hinterland. Diederich 1985. Oku no hosomichi

Richard Wilhelm > Das wahre Buch vom südlichen Blütenland. Diederichs Gelbe Reihe. 1984

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Das Ende des Liedes:

Der Baum auf dem Berge beraubt sich selbst; das Öl in der Lampe verzehrt sich selbst. Der Zimtbaum ist essbar, drum wird er gefällt; der Lackbaum ist nützlich, drum wird er zerspellt. Jedermann weiß, wie nützlich es ist, nützlich zu sein, und niemand weiß, wie nützlich es ist, nutzlos zu sein …

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Hüte dich, des Menschen Herz zu stören! Wird das Menschenherz bedrückt, so wird es verzagt; wird es gefördert, so wird es trotzig.

psp-tao

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Dschuang Dsi

„Der Nachteil, die Dinge als getrennte Teile zu betrachten, ist der, dass jeder, der zu zerschneiden und zu analysieren anfängt, versucht, erschöpfend zu sein. Der Nachteil des Versuches, erschöpfend zu sein, ist, dass er bewusst (mechanisch) erschöpfend ist. Man gräbt immer tiefer und tiefer, vergißt die Rückkehr und sieht ein Gespenst (nur das Äußere der Dinge). Oder man geht weiter und meint, man habe es – und was man dann hat, ist nur ein Leichnam. Denn das Ding, das seine Substanz behält, aber die magische Eigenschaft des Lebens verloren hat, ist bloß ein Gespenst (der Wirklichkeit). Nur wer sich im Gestalteten das Gestaltlose vorstellen kann, kann zur Wahrheit gelangen.“

 

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„Zu Zeiten des alten Kaisers Ho-sü, da blieben die Leute zuhaus und wussten nicht, was tun; sie gingen aus und  wussten nicht, wohin; war ihr Mund voll, so strahlten sie vor Freude, klopften sich den Bauch und gingen spazieren – darin bestanden die ganzen Fähigkeiten der Leute. Aber dann kamen die Heiligen und zimmerten Riten und Musik zurecht, um so die Gestalt der Welt zu regeln, und sie hängten ihnen als Sprungziel Humanität und Pflicht auf, um darnach den Herzen der Welt Trost zu spenden. Da  fingen die Leute an zu rennen und zu stolpern in ihrer Sucht nach Wissen und zu streiten in der Jagd nach Gewinn, bis kein Halten mehr war. Das eben ist die Schuld der Heiligen.“

Drache und Stute – Gestalten der mythischen Welt in chinesischer Urzeit – Von Erwin Rousselle

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auf seine wunderlich-wehmütige Art auszurufen, daß niederträchtige, böse, quälende Erinnerungen soviel lebhafter bleiben als gute, befriedigende, tröstliche Erinnerungen?

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„Innehalten, Ruhe, Stille, Nicht-Handeln sind die vier Ebenen des Universums, die letzte Vollendung des Tao“.

„Der unbewegte Geist des Weisen wird zum Spiegel des Universums, zum Abbild der ganzen Schöpfung“.

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