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Lange Nacht über Krankheit, Heilung und Gesundheit. – Von Burkhard Reinartz

Weltweit steigt die Zahl der therapieresistenten chronischen Krankheiten. Immer mehr Patienten wenden sich komplementären Heilverfahren zu. Sind Körper und Seele feiner verwoben, als die Schulmedizin annimmt? Was macht Gesundheit und Krankheit in der Erfahrung von Menschen aus? Der Schweizer Arzt und Psychiater Jakob Bösch litt unter Depressionen und versöhnt heute Schulmedizin und komplementäre Heilmethoden. Die 77-Jährige Gesundheitsprofessorin Annelie Keil hat einen Herzinfarkt und drei Krebserkrankungen überlebt. Eine ‚Lange Nacht‘ über die Kunst, achtsam mit den Herausforderungen des Lebens umzugehen.

http://www.deutschlandradiokultur.de/lange-nacht.1023.de.html

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HÖRSPIEL | Sendung am 14.04.2017 um 18:30 Uhr

Ein Mann spricht zu Tieren. Er spricht zu 300 stummen Augen. Seine Rede ist ein Navigieren durch sein Inneres, durch seine Sprache und in seinen Wörtern.

Ein Mensch spricht zu Tieren von Dingen, über die man nicht redet: was wir zum Beispiel erleben, wenn wir an Grenzen geraten, zerrissen in der größten Dunkelheit und nicht weit vom Licht, wortlos und kurz vor einer Lösung. Das Buch „Le discours aux animaux“ erschien 1987 und enthält zwei Teile: „Das Tier der Zeit“ und „Die Unruhe“.

Anschließend: Valère Novarina im Studiogespräch mit Leopold von Verschuer und Clarisse Cossais – Produktion: Deutschlandradio Kultur 2017, Länge: 19’57

http://www.deutschlandradiokultur.de/ursendung-reihe-vielstimmig-die-rede-an-die-tiere-teil-2.964.de.html?dram:article_id=379020

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Sendezeit: 5. März 2017, 06:56 Uhr

Autor: Pradeep Ghosh, Kumar
Programm: Deutschlandradio Kultur
Sendung: Wort zum Tage
Länge: 02:58 Minuten
MP3:
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Heute wäre Kurt Cobain 50 Jahre alt geworden. Für Christoph Gurk – heute Kurator der Münchner Kammerspiele, früher Musikjournalist – ist „Nevermind“ noch immer ein „unglaubliches Album“. Und Cobain mit Nirvana das Sprachrohr einer ganzen Generation.

Kurt Cobain starb am 5. April 1994. Er schoss sich in seinem Haus in Seattle in den Kopf. Die letzten Zeilen, die er schrieb, war ein Abschiedsbrief, der mit Neil Young endete: „Es ist besser auszubrennen, als zu verblassen.“

Für den damaligen Musikjournalisten Christoph Gurk, heute Kurator der Münchner Kammerspiele, kam die Nachricht von Cobains Tod nicht überraschend. Er war, wie er im Deutschlandradio Kultur berichtete, wenige Wochen zuvor in den USA gewesen, wo Cobains schwere seelische Krise und seine Selbstmordgedanken bereits ein „offenes Geheimnis“ waren.- dradio

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Ist es eigentlich gleichgültig, wie in der Öffentlichkeit gesprochen wird, selbst wenn die Gefahr der Herrschaft des Idiotischen über das Vernünftige droht? Wollen wir unsere politische Kommunikation nicht ruinieren, müssen wir gut aufpassen, meint der Philosoph Florian Goldberg.

Mit jeder neuen Lebensäußerung entwickelt sich der amerikanische Präsident mehr zu einer Art „Du-weißt-schon-wer“ der realen Welt. Mit dem Unterschied, dass man ihn im Gegensatz zum „dunklen Lord“ aus dem Harry-Potter-Universum nicht aus Angst, sondern aus Abscheu nicht mehr beim Namen nennen möchte.

Man weiß, er hat es darauf angelegt. Schon immer. Jede Nachricht ist eine gute Nachricht. Jedes Bild ein schönes. Die Macht hat, wer die meiste Aufmerksamkeit erzeugt. Quod erat demonstrandum.

http://www.deutschlandradiokultur.de/politische-kommunikation-droht-die-herrschaft-des.1005.de.html?dram%3Aarticle_id=378963

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Früher verkündeten Dorftrottel und Hohlköpfe ihre Erkenntnisse am Tresen der Café-Bar und richteten weiter keinen Schaden an. Heute bietet ihnen das Netz einen grenzenlosen Resonanzraum. Die Tatsache, dass man von bestimmten Dingen etwas verstehen muss, um sich darüber äußern zu können, wird missachtet. Umberto Eco geht es dabei nicht um Hybris gegenüber denjenigen, die weniger wissen als er, im Gegenteil. Ein Salesianerpater, bei dem er Musikunterricht hatte, lehrte ihn schon als Dreizehnjährigen Demut.

Die neuen Telefone würden auch die Gehirne kultivierter Personen „mental entstellen“, bemerkt Eco an anderer Stelle. Dabei sind es gerade die direkten Erfahrungen, die uns empfindsam für den Schmerz machen. Umberto Eco benutzt den Begriff der „flüssigen Gesellschaft“ des Soziologen Zygmunt Baumann, der zu seinen Referenzgrößen gehört. Mit Baumann spricht er von einer Krise des Staates und einer Krise der Gemeinschaft: Ein aus dem Ruder gelaufener Individualismus, verknüpft mit einem bulimischen Kaufrausch, unterminiert das Gemeinwohl.– dradio

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