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Posts Tagged ‘Diätetik’

1.  Die 2 x 3 goldenen Regeln

Gutes Essen für alle

Weil die Chinesische Diätetik mit ihren uralten Gesetzen auch eine alltagstaugliche Form bekommen muss, haben wir die Erfahrungen aus jahrelanger Beratung in jeweils drei einfachen Regeln zusammengefasst.

Die drei Do’s (die drei „Mach-das!-Regeln“):

  • das P & S –Konzept (Porridge morgens, Suppe abends)
  • die Regenbogendiät (auch Fünf-Farben-Diät genannt: 5 verschiedene Farben Gemüse essen, das bringt die Körperfunktionen in Schwung und gleicht viele kleine Fehlfunktionen aus…)
  • Bio statt Junk (nur Qualität essen, denn da ist mehr „Qi“ drin und man braucht weniger zu essen und ist trotzdem einfach fitter…) 

Die drei Dont‘s (die drei „Lass-das-Regeln“):

  • Schleimbomben“ vermeiden („Restmüll“ des Stoffwechsels im Körper, auch als Schlacken oder pituita bezeichnet) Einige Nahrungsmittel führen zu vermehrter „Schleim“-Bildung, wie Pommes oder Schmelzkäse (Liste siehe unten)
  • Rohkost meiden, denn er ist schwer verdaulich und „kühlt“ den „Magen (s. u.)
  • Möglichst keine Tiefkühlkost (enthält wenig Qi und sogenannte Vitalstoffe)
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Lateinische Bezeichnung: Paeoniae Radix Alba – Chinesische Bezeichnung / Pinyin: BAI SHAO – Deutsche Bezeichnung: (geschälte) Weiße Pfingstrosenwurzel
Funktionskreisbezug: Leber, Milz – Wirkrichtung: absenkend – Geschmack: bitter, sauer – Temperatur neutral, Tendenz kalt
Kochzeit: 20 min. – empfohlene Tagesdosis: 3-15g
Die geschälte Weiße Pfingstrosenwurzel wird von der Weißen Pfingstrose (Paeoniae lactiflorae) gewonnen. Ihr Name lautet auch Milchweiße oder Chinesische Pfingstrose. Das Vorkommen der Weißen Pfingstrose erstreckt sich auf Ostasien, vor allem auf Tibet, Korea, die Mongolei, Korea und das südliche Sibirien. Paeoniae lactiflorae zählt zur Familie der Pfingstrosengewächse (Paeoniaceae). Es handelt sich um eine ausdauernde, krautige Staude, die bis zu einem halben Meter groß wird. Im Frühjahr werden von den Pfingstrosen die Wurzeln ohne Nebenwurzeln an der Basis des Wurzelstockes ausgegraben und getrocknet. Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) spricht Bai Shao eine Wirkung auf die Funktionskreise Leber und Milz zu.
https://www.sonnen-apotheke-koetzting.de/tcm-detailansicht/drug/231-paeoniae-radix-alba.html

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Chrysanthemen und rote Datteln in Reissuppe – Rezepte mit Blüten

Ganz oben auf der Liste der bevorzugten Blüten stehen die Chrysanthemen. Die alten Chinesen glaubten, dass Chrysanthemen helfen können, den Körper zu stärken und den Alterungsprozess zu verlangsamen. Die in Hangzhou, der Hauptstadt der ostchinesischen Provinz Zhejiang, gepflanzte Blume soll Heilkräfte haben, wenn sie in Wasser gekocht wird, heißt es in Shen Nongs Kräuterklassiken.

Moderne medizinische Studien stützen diese Theorie. Hangzhouer Weiße Chrysanthemen enthalten Glykosid, Purin, Aminosäuren, Vitamine und einige andere Mikroelemente. Sie sind gut für Leber und Niere, für die Augen, und machen eine gesunde Haut. Allerdings gilt Chrysanthemen-Reissuppe als noch besser als Chrysanthementee.

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Wir wollen Ihnen hiermit einige interessante Hinweise zur Ernährung nach der Chinesischen Medizin an die Hand geben. Jede wirkliche Veränderung der Lebensweise muss von innen kommen, reine Disziplin von außen hilft selten. Versuchen Sie deshalb bitte, die positive innere Wirkung der Chinesischen Diätetik mit Ihrem Körpergefühl selbst zu erfahren und folgen Sie dann diesen erfahrbaren Veränderungen zum Guten. Wir hoffen, dass Sie auf dem Weg zur Gesunderhaltung Ihren eigenen, selbstbestimmten Beitrag leisten wollen.

Klicke, um auf Beispiel-eines-allgemeinen-Ern%C3%A4hrungsplans1.pdf zuzugreifen

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Hier ist ein spezielles diätetisches Rezept, das das Funktionieren des Qi im Frühling unterstützt und auch sehr gut für diejenigen geeignet ist, die sich von einer Infektion erholen und hartnäckige Symptome aufweisen.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) werden der Brennnessel eine Reihe von Eigenschaften zugeschrieben: Sie tonisiert Blut, Yin und Jing, und hilft, Feuchtigkeit aufzulösen, den Wassermetabolismus zu regulieren und Giftstoffe auszuscheiden. Sie ist von bitterem und salzigem Geschmack, besitzt eine kühle Temperatur und entfaltet ihre Wirkung über die Meridiane von Milz, Blase, Niere und Leber.

https://inmitten-der-weissen-wolken.blogspot.com/2022/04/brennnesselsuppe-ein-spezielles-rezept.html

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Zur Zeit blüht der Tulpenbaum in unseren Gärten – die Magnolie – zauberhaft, ein wenig überirdisch und wunderschön sehen die Blüten in allen Farben und Formen aus. In der chinesischen Kräutermedizin ist die Magnolienblüte eines der wichtigsten Kräuter bei Erkrankungen, die durch Wind-Kälte entstehen.

  • In den Mischungen werden die getrockneten, noch nicht geöffneten Blütenknospen verwendet. Diese werden im späten Winter oder beginnenden Frühling geerntet, von den Stielen und Hüllen befreit und dann im Schatten getrocknet. Die braune Knospe enthält das wichtige ätherische Öl.
  • Die Blüte ist von scharfem Geschmack, in der Temperaturqualität warm und wirkt auf den Lungen- und Magenmeridian- daraus ergeben sich auch die Wirkrichtungen
  • Bei Wind- Kälte Erkrankungen wie Schnupfen, Kopfschmerzen jeglicher Art durch Wind- Kälte, Sinusitis, Verlust des Geruchssinns, allgemeine Nasenbeschwerden, Stirnkopfschmerz bei Erkältungen, …
  • http://spiritandbalance.de/chinesische-kraeutermedizin-ein-wunder-der-natur/

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Die Diätetik ist ein aus dem Lateinischen (diaita, von gr. diaitetike) stammender Sammelbegriff, der ursprünglich alle Maßnahmen umfasste, die zur Gesunderhaltung oder Heilung beitragen, sowohl körperlich als auch seelisch, im Sinne einer geregelten Lebensweise. Heute wird der Begriff Diätetik dagegen im Allgemeinen nur noch als Synonym für Ernährungslehre gebraucht. (Wikipedia).

gemüse

In der TCM wird keine regelrechte Unterscheidung zwischen Nahrungsmitteln und Arzneien getroffen. Die Grenzen hierfür sind fließend. Jedes Nahrungsmittel kann medizinisch eingesetzt werden, denn jedes Nahrungsmittel verfügt über eine bestimmte pharmakologische Wirkung. Ausnahmen sind denaturierte Nahrungsmittel, die auch keine Lebensmittel mehr sind, da sie über keinerlei Lebensenergie (Qi) mehr verfügen, und der Körper mehr Energie benötigt sie zu verdauen, als er davon an Energie gewinnt. Qi wird meist als Lebensenergie oder Lebenskraft übersetzt. Ist das Qi in Fluss und genügend davon vorhanden, spricht man von Harmonie und Gesundheit. Stagniert es oder liegt ein Mangel vor, treten Beschwerden und Krankheitsbilder auf.

Die medizinische Wirkung von Nahrungsmitteln wird durch ihren Geschmack (süßlich, scharf, sauer, bitter, salzig ) – und durch ihre thermische Wirkung bestimmt. Die Einteilung erfolgt in kalte, kühle, neutrale, warme und heiße Nahrungsmittel.

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Fenchel-Rezepte + Fenchel

Informationen aus der Sicht der TCM. Das Temperaturverhalten ist wärmend, der Geschmack süß und scharf und die Wirkung: Qi-regulierend, den Mittleren Erwärmer regulierend. (Drei-Erwärmer, die drei „Öfen“: Atmung, Verdauung und Ausscheidung; Oberer, Mittlerer und Unterer Erwärmer).

Zutaten: Beliebige Reissorten, reissuppe_congee, Fenchel, Butter, Sojasoße.

Zubereitung: In einer Tagesportion Reissuppe nach Grundrezept Fenchel weich kochen. Vor dem Servieren einen Stich Butter und etwas Sojasoße hinzugeben.

Wirkung: Alle Teile der Fenchelpflanze haben eine ähnliche Wirkung: Sie sind süß, scharf und warm, regulieren das Qi, stillen Schmerzen, stärken die Mitte und wärmen die Nieren. Dieses Rezept ist verdauungsfördernd, vor allem bei Verdauungsproblemen durch Kälte.

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Die tägliche Ernährung versorgt unseren Körper mit notwendiger Energie und bildet eine der Grundlagen für alle lebenswichtigen Prozesse im Körper. Die Art und Weise unserer Ernährung bestimmt damit unseren täglichen Energiehaushalt und unsere körpereigenen Stoffwechselprozesse.

In der Chinesischen Medizin bildet die Diätetik eine der Fünf Säulen und stellt einen wichtigen therapeutischen Ansatz dar. Das Ernährungsverhalten hat einen zentralen Stellenwert in der Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit des Menschen.

Die Diätetik  unterscheidet sich grundlegend von westlichen Ernährungslehren, die ihren Fokus in der Regel auf biochemische und (mit westlich-wissenschaftlichen Messmethoden) messbare Eigenschaften von Nahrungsmitteln legen.

Ist unsere tägliche Ernährung im Sinne der Chinesischen Medizin ausgewogen und energiereich, wird unser Stoffwechsel optimal in Gang gehalten und es kommt unter anderem zwangsläufig zu einem natürlichen Ausgleich unseres Körpergewichts – unser individuelles Idealgewicht wird problemlos erreicht und gehalten. Energetische Ungleichgewichte, die beispielsweise oft zu Heisshungerattacken führen, werden ausgeglichen und es entsteht ein ausgewogener Appetit und Hunger.

In der Chinesischen Medizin haben wir somit maßgeblichen Einfluss auf die Gesunderhaltung unseres Körpers und damit auf unser seelisches und mentales Gleichgewicht – unser Verhalten beeinflusst grundlegend unsere Gesundheit, unseren Energiehaushalt und damit unsere Lebensfreude!

Im Folgenden werden zwei zentrale Konzepte der Chinesischen Medizin erläutert, die einen wichtigen Teil der energetischen Zusammenhänge im menschlichen Körper beschreiben, das Konzept des sogenannten 3-Fach-Erwärmer (San Jiao) und das der Organuhr.

Der 3-Fach-Erwärmer und sein Energiekreislauf

Die Organuhr

 

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