Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Deutschlandradiokultur’

Welchen Wert besitzt ein Reisepass? Das ist das Thema des neuen Tanztheaterstückes „Gute Pässe Schlechte Pässe“ der Choreographin Helena Waldmann. In ihrer Inszenierung kontrastiert sie zeitgenössischen Tanz mit Zirkus-Akrobatik – ein politisches Statement gegen Ausgrenzung.

Waldmann beschrieb im Deutschlandradio Kultur ihren künstlerischen Ansatz: Sie habe sich die Frage gestellt, wie man Reisefreiheit und Reisebeschränkungen in verschiedenen Kulturen auf der Bühne darstellen könne – in einem Medium, das fast ohne Sprache auskomme. Sie habe  sich dann für eine Kontrastierung des zeitgenössischen Tanzes mit dem zeitgenössischen Zirkus entschieden:

„Und das geht sehr auf. Ich habe Akrobaten bekommen, die aus ihrem System auch gerne herauswollen. Denen das zu eng ist, die sagen: Wir würden uns gerne öffnen und einfach mehr auf die Seite des Tanzes gehen und gucken, was dort los ist.“ – dradio

Werbung

Read Full Post »

Egoismus, Individualismus, Marktorientierung: Die ökologischen Probleme des Globus werden sich weiter verschärfen, weil wir ihnen zu wenig Beachtung schenken, fürchtet der Naturwissenschaftler Ernst Ulrich von Weizsäcker. Er sieht die Welt in einer „philosophischen Krise“.

„Meine gegenwärtige Idee ist die, dass man zum Beispiel Energie, Wasser und Mineralien jedes Jahr um gerade so viel Prozent teurer macht, wie im vorhergehenden Jahr die Effizienz zugenommen hat. Also nehmen wir mal an, die deutsche Autoflotte wird im Jahr 2017 genau ein Prozent effizienter im Durchschnitt, also braucht weniger Treibstoff oder Strom. Dann wird die Fahrenergie im Jahr 2018 um genau ein Prozent teurer plus Inflation.

Und das heißt dann, der gefahrene Kilometer wird dann im Durchschnitt nicht teurer. Wer dann noch jammert, gehört einfach zu denjenigen, die zu faul sind, sich einigermaßen mit dem Fortschritt zu bewegen.“ – deutschlandradiokultur

Read Full Post »

Wozu sind Menschen fähig, weil sie über Mitgefühl verfügen? In „Die dunklen Seiten der Empathie“ konzentriert sich der Kognitionswissenschaftler Fritz Breithaupt auf schlechte Taten in Verbindung mit dieser positiv besetzten Empfindung.

Es gibt Menschen, die können den Schmerz anderer genießen. Diesen „empathischen Sadismus“ kennen nicht nur Psychopathen. Der Begriff beschreibt auch alltägliche Verhaltensformen wie das Strafen, Demütigen, Herabsetzen oder Bloßstellen. Sadisten berichten manchmal, dass ihre Lust nicht in der Qual des anderen besteht, sondern dass sie ihre Einfühlung in dessen Schmerz auskosten.- deutschlandradiokultur

Read Full Post »

Zum 85. Geburtstag von Alexander Kluge – KRIMINALHÖRSPIEL

http://www.deutschlandradiokultur.de/zum-85-geburtstag-von-alexander-kluge-pieta.1034.de.html?dram%3Aarticle_id=375713

Die Journalistin Eve K. hat auf einem Trödelmarkt die in feinster Sütterlinschrift geschriebenen Tagebücher des Dr. Ignaz Heise erstanden. Sie besucht Heises inzwischen 80-jährige Tochter Gertie, die nie über die traumatischen Geschehnisse von damals hinweggekommen ist: 1932 ließ Heise sich mit seiner kleinen Tochter auf Java nieder. Dort errichtete er ihr ein Paradies, in dem es zunächst nur sie und ihn gab.

deutschlandradiokultur

Read Full Post »

In „Alien“ war er das erste Opfer des Monsters, „Der Elefantenmensch“ machte ihn berühmt und im „Harry Potter“ mimte er den Herrenausstatter Olivander: Der britische Schauspieler John Hurt ist jetzt im Alter von 77 Jahren gestorben. Eine Würdigung des Charakterdarstellers.

Sternzeit 1979, der Raumkreuzer Nostromo gleitet durchs All. An Bord: Die siebenköpfige Crew und ein blinder Passagier.

Der erste Kino-Auftritt von „Alien“ bedeutete auch den Abgang von John Hurt. Er war der erste, den sich der Jack the Ripper unter den Weltraum-Sabbermonstern gewissermaßen „zur Brust nahm“. Die blutige Szene gehört heute noch zur ewigen Schock-Bestenliste des Films. Danach wusste jeder wer John Hurt war: Die erste Wahl für die zweite Reihe hinter den Stars.

Für den Drogen-Reißer „Midnight Express“ wurde Hurt für den Oscar nominiert, das zweite Mal als „Der Elefantenmensch“. Hurt gelang es hinter der häßlichen Fratze eines entstellten Mannes die Reinheit einer unschuldigen Seele darzustellen.- deutschlandradiokultur

Read Full Post »

Es gibt aufgeklärte Menschen, die einem ernsthaft von Spuk in ihrer Umgebung berichten. Mit solchen Phänomenen hat sich die Evangelische Akademie Baden beschäftigt, denn auch Pfarrer werden mit diesen Geschichten konfrontiert.

„Mich interessiert das Thema vor allen Dingen deswegen, weil ja viele Leute sagen: Spuk, damit will ich nichts zu tun haben, und solche Phänomene, die man sich nicht erklären kann, die können einfach nicht sein. Und ich erkenne das auch in meiner Arbeit, dass mich Leute fragen: Was kann ich denn machen, ich hab dies und das erlebt, aber kein Mensch glaubt mir.“ – deutschlandradiokultur

Read Full Post »

Von Christian Blees

Wie der „Seewolf“ seine Matrosen brutal peinigte, beschrieb der amerikanische Autor Jack London in authentischen Worten. Denn er verdichtete in seinen Romanen immer auch persönlich Erlebtes. London stammte aus ärmlichen Verhältnissen, arbeitete als Arbeiter, Zeitungsjunge – oder eben als Robbenfänger auf dem realen Vorbild für das Schiff des „Seewolfs“. Später wurde er weltberühmt.

http://www.deutschlandradiokultur.de/…

Read Full Post »

Ein Leben für die Performance-Kunst – Von Wiebke Hüster

Marina Abramović bringt sich und die Zuschauer mit ihren Performances immer wieder an ihre Grenzen. Ob sie sich mit einem Messer verletzt oder Besuchern die Gelegenheit gibt, sie zu erschießen – Schmerz und Leiden sind Gegenstand ihrer Kunst. Nun hat die 70-Jährige ihre Autobiografie vorgelegt.

Marina Abramović ist 70 Jahre alt geworden und legt ihre Autobiographie „Durch Mauern gehen“ vor. In Belgrad geboren als Kind einer mehr als stürmischen Ehe von Partisanen, wächst sie im Schatten dieser zerstörerischen Beziehung auf. Ihre Großmutter, bei der sie zeitweise lebt, ist streng religiös und macht sie mit der beruhigenden Wirkung kirchlicher Rituale und religiöser Praktiken vertraut.- deutschlandradiokultur

 

Read Full Post »

Kazimir Severinovič Malevič (1878-1935)

Ich habe die Farbe von den Dingen befreit.
Ich habe die Farbe sich selbst zurückgegeben.
Ich bin jenseits des Verstandes angelangt.
Ich habe die unsichtbare Welt erreicht.
Die reine Welt reiner Erregung.
Ich habe mich in die Null-Form verwandelt.
Ich bin der Ursprung von allem.
ICH – ist der Mensch.“

russischer Maler und Kunsttheoretiker.

ich-bin-der-ursprung-von-allem – deutschlandradiokultur

 

Read Full Post »

Older Posts »