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Posts Tagged ‘deutschlandfunkkultur’

Donald Trumps Regierung spalte die Gesellschaft und schüre Angst und Hass, sagt der Soziologe Harald Welzer: Das wiederum spiele den Rechtsextremen in die Hände. Viel zu spät hätten die linksliberalen Kräfte in den USA protestiert – und darum die jetzige Situation mitverschuldet.

Wer von Donald Trump nach den tödlichen Ereignissen in Charlottesville eine deutliche Distanzierung von rechtsextremistischer Gewalt erwarte, begehe einen analytischen Fehler, meint der Soziologe Harald Welzer.

„Nämlich, dass wir unsere Art von Rationalität anlegen auf das, was der macht. Die ganze Deutungsmaschinerie  in der Politik und den Medien, die funktioniert so, als hätte man es mit einem konventionellen Politiker zu tun.“

Weshalb bei „jedem Kram, den er macht, bei jedem irrsinnigen Tweet, den er absetzt“, interpretiert und spekuliert werde, was er als Nächstes machen werde. Trump sei jedoch kein Politiker, sondern „so etwas wie ein totalitärer Herrscher“.- deutschlandfunkkultur.de

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Der Kunst droht eine Spaltung – in Werke für den Markt und Werke für Kuratoren. Das zumindest prophezeit der Kunsthistoriker Wolfgang Ullrich. Doch Bazon Brock widerspricht: Auf Dauer würden sich Unabhängigkeit und Freidenkertum durchsetzen.

In der Kunst vollzieht sich eine riesige Spaltung, die weitreichende Folgen haben kann. Diese These stellt der Kunsthistoriker Wolfgang Ullrich in einem Vortrag und Essay auf perlentaucher.de auf. „Werke für Kuratoren und Werke für den Markt spalten sich soweit ab, dass der gemeinsame Begriff Kunst nicht mehr zutrifft“, prophezeit Ullrich.

„Es ist dann nur eine Frage der Zeit, bis konträre Fraktionen sich entweder gegenseitig aus dem Kunstbetrieb auszuschließen versuchen oder bis eine Fraktion sich unter einem neuen Begriff sammelt oder sich zumindest nicht mehr darum schert, ob ihre Vertreter noch mit ‚Kunst‘ assoziiert werden.“ – deutschlandfunkkultur

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„Am Theater kann man sich mit allen gesellschaftspolitisch relevanten Themen auseinandersetzen. Das ist auch wichtig, dass das passiert. Das Theater ist ja der Ort, an dem sich eine Gesellschaft auch darüber verständigen kann: Was will sie ? Wo will sie hin? Was sind die schwierigen Themen? Und das ist auch ein Ort, wo man zusammen kommt, gemeinsam was erlebt und anschließend auch diskutieren  kann. Insofern sind alle Sachen, die eine Relevanz haben, auch möglich auf dem Theater.“ – deutschlandfunkkultur

Marion Brasch sprach über „Verräter: Die letzten Tage“ mit dem Autor und Regisseur Falk Richter.

Die Tage der freien Welt, wie wir sie kannten, scheinen gezählt. Unter dem Schlachtruf Familie! Volk! Nation! Driften immer mehr Länder des »freien Westens« immer tiefer in ein Phantasma der gesellschaftlichen Restauration von autoritärer Stärke und altväterlicher Macht, das die unerfüllten Versprechen einer demokratischen und gerechten Gesellschaft der Gleichen abstraft.- radioeins.de

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In diesem Gespräch erläutere ich ziemlich genau, worum es mir eigentlich mit meiner Akademie für Potentialentfaltung geht

Der Mensch kann seine Potenziale nur in Gemeinschaft mit anderen entfalten, meint der Hirnforscher Gerald Hüther. Dafür müssten sich diese aber als Subjekte begegnen. Und das sei nur in nicht-hierarchischen Strukturen möglich.

Jeder gegen jeden, gnadenloser Wettbewerb: in solchermaßen organisierten Gemeinschaften kann der Mensch sein Potenzial nicht entfalten, meint der Hirn- und Lernforscher Gerald Hüther.

„Denn am Anfang unseres Lebens, als wir klein waren, waren wir ja Subjekte“, sagte Hüther im Deutschlandradio Kultur.

„Wenn Sie sich an Zeiten erinnern, wo Sie noch kleiner waren, also zum Beispiel als kleiner Junge, da haben Sie doch nicht einen mittelmäßigen Turm mit den Bauklötzen bauen wollen, sondern Sie wollten einen richtig hohen Turm bauen, und nicht, um den höher zu bauen als andere, sondern für sich selbst.“ – deutschlandfunkkultur + geraldhuether

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