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Posts Tagged ‘Depressionen’

DLR – Dienstag, 2. Februar 2021 um 22:03 Uhr, von Charly Kowalczyk – DLF Kultur

„Meine Eltern haben überhaupt nicht verstanden, dass ich überall Außenseiter war. Sie konnten es selbst nicht aushalten und meinten, ich müsse da durch. Ob ich lebe oder nicht, ist mir eigentlich egal“, sagt Christoph, 18 Jahre alt. Wie er erkranken in Deutschland knapp zwölf Prozent der Mädchen und fünf Prozent der Jungen im Teenager-Alter. Der Gebrauch von Psychopharmaka bei Jugendlichen hat sich in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdreifacht. Geht es ihnen wirklich so viel schlechter als früher oder werden Depressionen heute besser erkannt? Welche Rolle spielt der Leistungsdruck in der Schule? Wie sehr bedrängt es Kinder, die Erwartungen ihrer Eltern, auch die beruflichen, zu erfüllen? Der Autor verbringt einige Tage in einer Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie.

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Depressionen und Suizide Sie sind ständiger Begleiter der modernen Welt. Wer nicht so kann, wie er soll, wird zurechtgebogen oder bleibt auf der Strecke. Ein Essay über psychische Gesundheit. – Von Konstantin Nowotny
Warnung: Der nachfolgende Text enthält teils drastische Schilderungen von Suizid, die Menschen mit einer psychischen Prädisposition beeinträchtigen könnten
Im Frühjahr beschloss Lisa* zu sterben. An manchen Tagen kam sie nicht mehr aus dem Bett, grübelte ewig, weinte viel. Schaffte sie es mal auf Arbeit, fand sie sich umzingelt von feindlicher Anteilnahme wieder: „Wir haben viel Verständnis für deine Situation“, sagte ihre Chefin, „aber jedes Verständnis hat Grenzen.“ Sie müsse doch verstehen: Jeden Tag, den sie „einfach so“ zu Hause bliebe, müsse ihre Arbeit jemand anderes machen. Und das sei schließlich irgendwann unfair…,.. Freitag.de

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FEATURE | Sendung am 06.12.2017 um 00:05 Uhr

Emily verlässt ihren Mann Sebastian für Elliott Smith. Aber Elliott Smith, ein an Depressionen leidender Popsänger, ist längst tot.

Emily kommt in die Psychiatrie. Als ein Jahr später die schwerste Krise überwunden ist, brechen Emily und Sebastian in die Südstaaten der USA auf, Emilys Heimat. Sie reisen auf den Spuren ihrer Kindheit und Jugend. Und machen sich auf endlosen Autofahrten Gedanken darüber, was es heißt, irre, besessen, manisch-depressiv oder bipolar zu sein. Und welche Konsequenzen man daraus zieht.

 

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Depressionen sind kein Zufall, sondern die Folge einer konstanten Überforderung der Gesellschaft – so lautet die These des Psychoanalytikers Wolfgang Schmidbauer. Das liege vor allem am Dogma des ständigen Wachstums und der ständigen Leistungssteigerung in unserer Gesellschaft, sagte Schmidbauer im Dlf. Medikamente seien nicht die Lösung. – Wolfgang Schmidbauer im Gespräch mit Stephanie Rohde hier

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Depressionen im heutigen Sinne waren Johann Sebastian Bach wohl fremd. Zu konturlos zeigten sich Anfang des 18. Jahrhunderts noch die Umrisse eines eigenverantwortlichen Subjekts, das vernichtende Vorwürfe gegen sich selbst hätte erheben können, unter denen es erschöpft zusammenbricht. Affekte der Trauer und Melancholie hingegen waren Bach sehr bekannt. Ihre klanglichen Spuren ziehen sich wie ein roter Faden durch seine Musik, in der sie mit anderen Affekten in vielfältige Beziehungen eintreten, um allgemeine, ein rein subjektives Verständnis übersteigende Empfindungen erfahrbar zu machen.

http://agoradio.de/

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Eine achtsamkeitsbasierte Therapie ist für Menschen mit wiederkehrenden Depressionen eine Alternative zu Medikamenten. Zu diesem Fazit kommt eine britische Studie. Im Vergleich mit Antidepressiva schnitt die Achtsamkeitsbasierte Kognitive Therapie (MBCT) genauso gut ab…

achtsamkeitstherapie

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